Aus Dir kommt nur heiße Luft!

In der letzten Folge hat uns Stimmexperte Arno Fischbacher vieles von sich verraten und auch wertvolle Tipps mitgegeben.

Stimme ist wirklich nur heiße Luft. Denn beim Ausatmen zwängt sich die Luft aus dem Zwerchfell durch unsere beiden Stimmbänder oder auch Stimmlippen gennant.

 

Viele finden es peinlich, die Arbeit mit der Stimme, also stimmlich zu üben. Üben heißt ja auch die Stimme zu verstellen, lauter und voller zu sprechen oder auch singen, das erfordert schon eine Menge Mut. Wenn Du in Deiner Wohnung Deine Stimmübungen machst, laut Deinen Text sprichst, oder sogar dahin trällerst. Ich kenne das, hatte da auch immer Hemmungen. Was sagen den die Nachbarn.

Aber ich wohne in einer Festspielstadt, in Salzburg und im Sommer hört man des Öfteren aus der einen oder anderen Wohnung lautes Singen, sprechen oder auch diverse Instrumente ertönen. Das ist die Zeit, wo die Künstler zu den Festspielen in der Stadt Salzburg wohnen und tagsüber natürlich üben. Denen ist das auch völlig egal. Auch im Freundes oder Kollegenkreis wird man merken, dass du Dich mit Deiner Stimme befasst hast. Sie ist klarer, stärker, voluminöser. Vor allem bei Frauen wird man durch Stimmtraining, eine festere Stimme, eine Änderung erkennen.

 

Am besten Du sprichst ganz offen darüber, falls mal jemand nachfrägt. „Ja ich beschäftige mich mit meiner Stimme“, oder „ich mache gerade eine Kommunikationsfortbildung.“ Wäre auch für die Nachbarn gut zu wissen, wenn Du mal wieder am üben bist. Ich übe wie schon einmal erwähnt, im Auto. Da kann ich machen was ich will. Laut und mit Begeisterung. Ab und zu erntete ich zwar komische Blicke von anderen Verkehrsteilnehmer, aber das macht nix.

Außerdem verbringen ja viele berufstätige Menschen im Auto. Ich denke da mal an Außendienstmitarbeiter, an die Vertriebler. Jetzt wird so eine lange Autofahrt nicht mehr ganz so langweilig. Versuche das einmal wenn Du in der Urlaubszeit wieder einmal im Stau stehst. Dann hast Du sicherlich die volle Aufmerksamkeit.

 

Apropos üben

Der große Vorteil des Stimmtrainings liegt ja darin, dass Du üben kannst wann und wo Du willst. Du hast jeden Tag die Möglichkeit zu üben, ohne Gerät, ohne irgendeinen Verein oder ein Gym aufzusuchen. Dazu brauchst Du nur 3 Dinge. T U N. Du musst es nur Tun.

Stimmtraining dient ja auch dem Spannkraft – und Vitalitätszuwachs. Ist ja wie bei vielen anderen Trainings auch. Jede Muskulatur braucht für diese Leistung auch Elastizität und die resultiiert halt mal aus Entspannung und Ruhe.

 

Ein Tipp für Dich

Setze Dich einfach mal hin und genieße die Ruhe, nur für Dich. Wenn Du in der Natur bist, dann höre einfach einmal was diese Dir sagt. Höre einfach einmal hin, welche Geräusche Du wahrnimmst. Bewusstes hinhören. Ist entspannend und auch spannend, was man da so hört.

Oder vielleicht bist Du ein Mensch der meditiert. Meditation heißt: einfach da sein, ohne irgend etwas zu tun — keine Handlung, keinen Gedanken, keine Gefühlsregung. Du bist. Und das ist total entspannend.

 

Übrigens

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass wir ab und zu die Luft anhalten, ohne zu wissen warum? Das passiert schon mal in der hektischen Zeit. Dadurch blockieren wir aber einen Großteil unserer Energie, die wir besser nutzen könnten. Z.Bsp. um den Körper zu stabilisieren und die Ausdauer und Kraft zu steigern.

Und auch zur kraftvollen Unterstützung unserer Stimme, denn der Atem ist unser Energieträger. Da habe ich noch ein paar Tipps für Dich. Wenn Du möchtest und Du Zeit hast, dann beobachte im Tagesverlauf einfach einmal deinen Atemfluss.

Am Morgen wenn Du noch im Bett liegst oder während des Aufstehens, während eines Gespräches mit Deinem Partner oder Partnerin. Beim Zähneputzen, oder unter der Dusche, da kannst Du dann gleich laut singen, bei Kundengesprächen, am Telefon oder während einer Besprechung.

Das waren jetzt nur einige Beispiele. Vielleicht denkst Du ja mal daran.

 

Es gibt ja eine Bauch- und Brustatmung. Versuche einmal ganz bewusst zwischen den beiden zu wechseln. Geht am besten, wenn Du Dich auf die Vorderkannte eines Stuhls setzt, dann legst Du Deine Hand auf den Bauch und atmest bewusst dahin.

Dann gibst Du Deine Hand auf die Brust und atmest hierhin. Merkst Du den Unterschied? Vor allem beim Sport atmen wir viel mehr mit der Brust. Tja manche kennen das vielleicht überhaupt nicht, dass man auch in den Bauch atmen kann. Gut ist es, wenn Du wechselst. Einmal Bauch atmen, dann wenn Du daran denkst, wieder einmal Brustatmen. Dann aktivierst du beides. Lunge und Zwerchfell.

Bei der Brustatmung heben sich die Rippen und damit auch der Brustkorb, und der Brustraum vergrößert sich. Die Lungenflügel liegen ja fest an der Brustkorbwand an und dehnen sich elastisch. D.h. sie dehnen sich beim Atmen aus.

Bei der Bauchatmung auch Zwerchfellatmung genannt, wird das Zwerchfell angespannt. Das liegt unterhalb der Brust und der Bauchhöhle und hat die Form einer Kuppel. Bei der Einatem-Bewegung verlagern sich die Baucheingewiede nach unten, d.h. sie drängen die Bauchwand vor. Darum sieht es bei der Bauchatmung auch etwas komisch aus.

Am besten ist es Brust- und Bauchatmung zu verwenden. Dadurch werden Lunge und Zwerchfell aktiviert. Übrigens. Bei Frauen soll die Brustatmung eine größere Rolle spielen als bei Männern. Oder hat das etwas mit ihrer Figur zu tun? Vielleicht hat das etwas mit den Baucheinziehen zu tun?

 

So viel Spaß jetzt mit deinen Atemübungen, Sprechübungen und mit deinen Nachbarn.

Wir hören uns nächstes Mal wieder, wenn Du möchtest. Da kommen wir dann zum Ende der kleinen Serie Stimme. Und ich verrate Dir wieder Tipps vom Profi, Ratschläge und Wissenswertes über unsere wichtigste Visitenkarte – unserer Stimme.

Und wenn Du keine Folge verpassen möchtest, dann abonniere am besten diesen Podcast direkt bei iTunes oder dem PodcastPlayer Deines Vertrauens.

 

Ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit. Servus und auf bald.

Dein

präsentieren sicher und wirkungsvoll

 

LINKS: 

Mehr von mir erfährst Du auf  www.gary-stuetz.com

Hier gehts nochmals zu Arno Fischbacher:

 

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Written by garystuetz

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