Präsent, taff und cool wie ein Profi!

Präsent - "So wirst auch Du zum Profi!"

Ich war heute bei einem Netzwerkfrühstück und habe wieder erlebt, wie wichtig professionelle Präsentation ist. Präsent zu sein, die Wirkung dem Anderen gegenüber. Ich denke 70 % der Vortragenden könnten meine Inputs gebrauchen. Denn einfach nur nach vorne zu kommen und drauflos zu plaudern, ist wie schon des Öfteren erwähnt, zu wenig.

Du möchtest beim Reden ja auch „gehört“ werden. Deine Botschaft soll beim Gegenüber auch ankommen. Vielleicht kennst Du solche Netzwerk - Frühstücke ja selber. Vielleicht bist Du bei so einem Chapter auch dabei. Ich nenne jetzt bewusst keine Namen. Jeder Teilnehmer hat 1 Minute Zeit, sich bzw. sein Unternehmen zu präsentieren. Viele kennen sich ja schon, weil sie schon länger Mitglieder sind. Aber es gibt immer wieder Neue Besucher. Also Besucher, die vielleicht zu einem Mitglied werden möchten.

Viele beginnen schon während sie vor ihr Publikum treten mit der Namensvorstellung. Zum einen brauchst Du Dich nicht noch einmal vorstellen, das hat der Verantwortliche schon gemacht, zum anderen, warte bis Du stehst. Bis Du geerdet bist. Das hatten wir schon in der letzten Folge angesprochen. Warte auf die ungeteilte, die 100%ige Aufmerksamkeit. Erst dann beginne mit einem wohl überlegten Einstieg.

Ich weiß, es ist nicht jedermanns Sache vor Anderen zu sprechen. Wenn Du Dich erinnerst, über 50 % der Menschen haben solche Probleme. Forscher haben sogar herausgefunden, dass die Angst vor Anderen zu sprechen größer ist, als die Angst vor Krankheit, Scheidung oder Tod. Also stehst Du nicht alleine da mit Deinem Problem. Aber überlege Dir vorher, wie Du beginnst. Sei Dir Deiner Wirkung und auch Verantwortung gegenüber Deinen Zuhörern bewusst. Denn Du möchtest ja Deine Botschaft, also Dein Unternehmen bewerben. Du möchtest Aufträge erhalten.

 

Wichtig zu wissen!

Während des einmütigen Vortrages haben dann noch manche herumgezappelt, die Hände in die Hosentasche gesteckt, den Kopf unten gehalten. Lauter Dinge die Du trainieren kannst um sicher zu sprechen und besser zu wirken.

 

Es ist Dein Auftritt, Deine Präsentation. Deine Wirkung.

 

Gut, bei solchen Chaptern wird sicherlich nicht so streng bewertet, aber es ist meine Aufgabe bzw. mein Bestreben als Profi, Dich noch besser zu machen, Dich sicherer zu machen, Dich erfolgreicher zu machen.

Und was noch ein großes No Go ist. Während des Abgangs, also wenn die Rede zu Ende war, haben sich viele unter dem Weggehen oder dem Abgang verabschiedet. So fertig gesprochen, noch schnell meine Kontaktdaten rausgepresst und dann schnell wieder hinsetzen.

Hey, die Kontaktdaten sind sehr wichtige Infos. Ich möchte ja wissen, wo ich Dich erreichen kann, wie Deine Website heißt, damit ich mir die nötigen Informationen holen kann. Und das wird dann voll verschluckt oder ganz schnell gesprochen. Also da geht leider sehr viel an Input, an Infos, an Werbung verloren.

 

Daher, überlege Dir im Vorfeld kurz was Du sagen möchtest, wie Du es sagen möchtest, sei Dir Deiner Wirkung und Verantwortung bewusst und plane Deinen Einstieg. Denn wie Du ja weißt, die ersten 5 Sekunden entscheiden!

 

Tipps vom Profi.

Daher habe ich für Dich jetzt noch einige wertvolle Tipps um noch erfolgreicher und professioneller zu kommunizieren. In der letzten Folge habe ich schon besprochen, was Du mit Deinen Händen machen sollst.

 

Übrigens:

Joe Cocker, Woodstock Veteran und Hitlieferant, er ist 2014 gestorben, der hat einfach die Bewegungen seines Mentors, Ray Charles, imitiert. Und das ist dann mit der Zeit ein Teil seiner Show, seines Ausdrucks geworden. Also arbeite mit Deinen Händen, aber bitte nicht wie Joe Cocker, Setze Deine Hände bewusst ein. Gib Deinen Händen eine Pause und lasse sie ineinander ruhen lassen.

 

Wie halte ich meine Hände richtig?

Ich habe es schon öfter erwähnt, ich nehme bzw. halte meinen Zeigefinger, oder ich arbeite mit Moderationskarten. Leider sehe ich es immer wieder, dass die Hände vor lauter Unsicherheit in der Hosentasche verschwinden. Damit zeigst Du entweder Gleichgültigkeit, Unsicherheit und Du baust unbewusst eine Barriere auf und wirkst unbeteiligt.

 

Durch aktive Gestik zeigst Du Dich aufgeschlossen und souverän. Außerdem aktivieren Bewegungen das Gehirn des Publikums, dessen Aufmerksamkeit Sie damit auf sich ziehen.

 

Aber bitte vorsichtig mit Deinen Händen umgehen. Zu viel herumgerudere bewirkt nämlich das genaue Gegenteil. Denn mit unseren Spiegelneuronen, das ist unser Resonanzsystem im Gehirn, das Gefühle und Stimmungen anderer Menschen beim Empfänger zum Erklingen bringt. D.h. einfach ausgedrückt, wir senden Signale aus, auch wenn jemand eine Handlung nur beobachtet.

Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass wenn jemand mit dem Du sprichst gähnt, Du auch gähnen musst. Oder wenn am Tisch jemand etwas trinkt, dass meist du selber dann auch zum Glas greifst?

So funktionieren unsere Spiegelneuronen, d.h. wenn Du fest am Händewedeln bist, dann überträgt sich, dass auf Dein Gegenüber und Dein Publikum fühlt sich nicht mehr wohl, wird nervös.

 

Hier noch ein wichtiger Tipp für Dich.

Beende Deine Kernaussage mit einem festen Blickkontakt zum Publikum. Der Kopf soll beim Sprechen möglichst ruhig bleiben. Wenn Du am Ende eines Satzes mit Deiner Stimme und Deinem Kinn nach oben gehst, dann vermittelst Du Deinem Publikum, Kunden, Mitarbeitern, Du hättest eine Frage gestellt.

Wenn Du jedoch beim Satzende leicht das Kinn senkst, dabei jedoch den Blickkontakt zu Deinem Publikum hältst, dann verleihst Du Deiner Aussage mehr Gewicht. Und Du wirst gegenüber Deinen Zuschauern, Mitarbeitern, oder wer auch immer, glaubwürdiger. Noch ein großes No Go was viele machen.

 

Wie soll ich stehen?

Ständiges Hin- und Herlaufen. Ich habe zwar gesagt, dass Du eine aufrechte Haltung einnehmen und mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen sollst. Aber nicht eingemeißelt. Soll heißen. Du musst nicht nur an einem festen Punkt stehen. Du darfst Dich schon bewegen. Aber bitte, wie oben bereits erwähnt, überlegt. Sonst kommen wieder unsere Spiegelneuronen, zum Einsatz, das sind sie ja so wieso, aber Du sollst durch ein ständiges Hin- und Herlaufen die Anderen nicht nervös machen.

 

Übrigens:

Suche Dir wenn möglich immer den Mittelpunkt da wo Du sprichst. Also bei einer Bühne wählst Du die Mitte. So wirst Du von allen gesehen und bist auch präsenter. Genauso ist es wie ich schon erwähnt habe, bei einem Netzwerkfrühstück.

 

Ich gehe in die Mitte des Raumes. Von wo ich alles überblicken kann.

 

Und halte Blickkontakt zum Publikum! Das ist sehr wichtig. Warum. Es zeigt von Sicherheit, Präsenz und ist natürlich auch eine Wertschätzung. Obwohl es für viele nicht so einfach ist. Mir fällt immer wieder auf, dass viele Menschen die vor Anderen sprechen, Probleme damit haben.

Sie blicken auf alles andere, nur nicht ins Publikum, sprich Gegenüber. Aber hier gibt es noch einen Trick.

 

Blicke dem Publikum, Deinen Zuhörern nicht in die Augen. Denn das könnte Dich ablenken oder noch nervöser machen. Blicke auf den Haaransatz oder die Nasenwurzel.

 

Das fällt niemand auf und Du bist auf der sicheren Seite.

 

Wie ich Dir schon erzählt habe, war ich am frühen Vormittag bei einem Netzwerkfrühstück. Und am Abend dann und das möchte ich Dir noch erzählen, war ich bei einem weiteren Netzwerktreffen. Auch hier hatten einige die Möglichkeit innerhalb einer Minute seinen Elevator Pitch zu präsentieren. Natürlich habe ich mitgemacht. Aber, ich habe mich so wie am Vormittag, vorbereitet.

Ich bin es ja gewohnt vor einigen Tausend Menschen zu stehen und zu moderieren. Aber wenn ich da vor 20 – 30 Personen stehen, da bin auch ich ordentlich nervös. Da bin ich so angreifbar. Vor einigen Tausend Menschen habe ich eine gewisse Distanz.

Also die Nervosität habe auch ich bei mir gemerkt. Daher ist mir die Vorbereitung sehr wichtig. Denn dabei geht’s ja wieder um die Wirkung, um den ersten Eindruck. Und natürlich genau zur richtigen Zeit fertig zu werden. 1 Minute ist nicht so lange. Auch hier habe ich wieder bemerkt, wie viele der Teilnehmer herumwuseln, die Hände in der Hosentasche verstecken, du hörst äh´s und ahm´s, sie laufen auf der kleinen Bühne herum, fühlen sich unwohl. Und viele haben Moderationskarten verwendet, was ich jetzt schade finde, denn in einer Minute sollte es möglich sein, seinen Elevator Pitch auswendig rüber zu bringen.

Aber ich verurteile niemanden, ich habe nur einen anderen Ansatz. Darum gibt es ja diesen Podcast, weil ich Dir helfen möchte, noch besser, noch erfolgreicher zu werden.

 

Daher nochmals zusammengefasst.

Wichtig ist die Vorbereitung, inhaltlich eh klar, ich meine die Vorbereitung für den ersten Eindruck, also den Einstieg, dann die stimmliche Vorbereitung, also aufwärmen und zu guter Letzt, zeige Präsenz, bleib geerdet, sicher und authentisch.

Dann sollte einem erfolgreichen Vortrag, Rede, Präsentation oder Deiner erfolgreichsten Hochzeitsrede aller Zeiten, nichts mehr im Wege stehen.

Morgen habe ich wieder einen Interviewgast bei mir in der Show. Sie ist u. a. Promoterin der Münchner Freiheit und ich habe ihr ein bisschen über die Schulter geschaut. Wie das so ist mit den Promis und ihrer Arbeit. 

Ich freue mich aufs Interview und auch wenn Du wieder mit dabei bist.

 

Neben meinen Präsentationen, Seminaren biete ich:

  • Vertonungen
  • Stimmtraining
  • Einstiegstechniken
  • Präsentations Coaching
  • Moderation Präsentation
  • Erlebnis Seminare, Einzelcoaching
  • Interview und Medientraining, Kameratraining
  • Moderationstraining und Moderationsbegleitung

 

Ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit. Servus und auf bald.

Dein

Präsentieren sicher sprechen besser wirken

 

präsentieren sicher und wirkungsvoll

 

 

 

LINKS: 

Mehr von mir erfährst Du auf  www.gary-stuetz.com

 

 

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Written by garystuetz

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