Praesentieren aber mit Style! Zieh Dich endlich richtig an!

Vita:

Glaubwürdigkeit und Kompetenz sind Werte, die für Sie unverzichtbare Wichtigkeit besitzen. Professionalität und Stilsicherheit prägen ihre Arbeitsweise und stellen Eigenschaften dar, die sich ihre Kundinnen und Kunden von ihr erwarten.

Die unterstützt Unternehmen, sowie auch Privatpersonen in Styling und Etikette Fragen mit über 20 Jahre Erfahrung.

 

Ihr Credo lautet: Erfolgreich und stilsicher im Berufs- und Privatleben.

Wie stellst Du Dich anderen vor?

Ich bin Stilexpertin und zeige Menschen, dass sie ihre Kompetenz in der Kleidung ausdrücken und sie ihre Umgangsformen verbessern, damit sie in der Arbeitswelt charmanter wirken, denn gut gekleidet zu sein und gut aufzutreten legen den roten Teppich für die Inhalte.

Wie hast du Deinen Weg gefunden?

Aus der Not heraus, weil ich selber keinen Stil gehabt habe. Ich habe immer darunter gelitten, weil ich es nicht verstanden habe, gut gekleidet zu sein. Ich habe lange Jahre gebraucht mich richtig zu kleiden, obwohl ich damals schon Stilexpertin war. Denn es ist nicht so einfach zu sagen jetzt kann ich das, ich habe eine Ausbildung hinter mir. Mittlerweile beherrsche ich es sehr gut und Kunden wollen auch professionell beraten sein. Und ich liebe das, was ich mache.

Führungskräfte stehen unter ständiger – meist kritischer – Beobachtung. Die allgemeine Erwartungshaltung ihnen gegenüber ist hoch. Adäquate Kleidung und perfektes Benehmen müssen für sie Grundvoraussetzung sein.

Wie wichtig ist der Dresscode im Business?

Der Dresscode ist sehr wichtig. Stelle Dir vor, Du bist im Verkauf, Du hast Mitbewerber, im Endeffekt entscheidet immer der Aspekt, wie die Person beim Gegenüber wirkt, wie die Person rüberkommt. Das wird oft unterschätzt.

Ich hatte kürzlich einen Vortrag in Wien mit Führungskräfte, Manager und auch Selbstständige und es geht immer um den ersten Eindruck. Meine Frage in die Runde war. Schlägt Outfit Kompetenz? Die Antwort war spannend, den die Teilnehmer meinten nein.

Outfit schlägt nicht die Kompetenz. Ich sage ja. Und zwar dann, wenn ich in einem Pitch bin. Beispielsweise wo ich mich unter anderen Mitbewerbern durch Kleidung und gutes Benehmen abheben kann. Und gutes Benehmen ist nach wie vor ein Must Have.

 

Die fachliche Qualifikation der Mitarbeiter reicht oftmals nicht mehr aus. D.h. wer Kunden überzeugen will, muss auf ein stimmiges Outfit achten.

Was ist ein richtiges Outfit. Wie kann ich überzeugend auf dem Business-Parkett wirken?

Gehen wir nochmals zum Dresscode zurück. Ist dieser nach wie vor wichtig. Jedes Unternehmen hat so einen ausgesprochenen oder unausgesprochenen Dresscode. Jetzt ist natürlich der Dresscode im Privatbanking ein anderer als im Verkauf von Geschenkartikel.

Viele Unternehmen haben auch Firmenkleidung, d.h. jeder trägt das Gleiche. Wir gehen jedoch einmal davon aus, dass sich jeder seinen Dresscode aussuchen kann. Da habe ich als Kunde eine gewisse Erwartungshaltung. Ich möchte keine Reise in einem Reisebüro buchen, wo der Verkäufer mit dunkelblauem Anzug mit roter Krawatte sitzt.

Da kommt bei mir kein Urlaubsfeeling auf. Es gilt immer darauf zu achten, wer ist meine Zielgruppe, wer ist mein Produkt, wie möchte ich selber wirken. Ich kenne auch Optiker mit Anzug und Krawatte. Die haben jedoch teils 6 – 7 Geschäfte. Und der Besitzer möchte gerne mit Anzug und Krawatte sein, das ist ihm wichtig, denn dadurch zeigt er den anderen, er ist der Chef.

Das ist so etwas wie ein zweites ich. Wenn es jedoch etwas ist, das mit meiner Persönlichkeit nichts zu tun hat, dann ist es nicht gut, oder wenn ich auf dem Land bin, das kommt dann nicht so gut an. Wenn jedoch jemand von Führungspersonen im Unternehmen zu schlampig gekleidet ist, dann orientieren sich Mitarbeiter immer an den Führungskräften, denn diese fungieren auch als Vorbilder.

Vor allem diejenigen, die sich noch profilieren müssen brauchen oftmals den Dresscode um zu zeigen, ich kann etwas, Du kannst mir vertrauen, denn es ist auch eine Vertrauenssache.

Man strahlt auch mehr Autorität aus oder?

Auf alle Fälle. Denn wenn ich mit jemanden in der Modebranche zu tun habe, muss ich mich anders kleiden, als wenn ich mit einem Manager unterwegs bin, da brauche ich eine Business Dresscode. Es ist für mich ein Marketingtool, dabei geht’s um den ersten Eindruck. Und es ist eine sehr große Aufgabe und sehr schwer den ersten Eindruck zu revidieren!

Der erste Eindruck zählt nicht nur mit der Stimme, sondern auch im optischen, in der Kleidung. Ich hatte einmal mit einem Werbeagentur Chef zu tun, dieser hat mich in Birkenstock Schuhen empfangen. Normalerweise ein absolutes No Go. Aber wenn das ein Style ist, dann ist das wieder etwas anderes. Da musst Du aber total authentisch sein, Du musst in diesem Trend drinnen sein, dann könnte das auch funktionieren.

Aber dazu eine alte Jeanshose mit kariertem Hemd anzuziehen, das passt dann nicht mehr.

Was ist mit „das Outfit verkauft, das Auge kauft“ gemeint?

Ja, in dem Moment wo ich keinen Bonus habe, also dem kann ich vertrauen, muss ich optisch zeigen wer ich bin, welche Kompetenz strahle ich aus, Die Welt ist ein Schubladengeschäft. Wir schubladisieren, wie sehen einen Verkäufer, wir befinden uns heute in einem sehr exklusiven Wohneinrichtungshaus und da erwarte ich schon, dass der Style auch dazu passt. Da möchte ich Exklusivität. Die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau hat sich im Gegensatz zu früher sehr verändert. Verunsicherung macht sich breit.

 

Wir haben eben den Geschäftsführer gesehen, der relativ neutral angezogen war.

Ist der Verkäufer der den direkten Kontakt mit dem Kunden hat wichtiger?

Der GF ist schon auch wichtig, das Thema ist nur, dass das legere Style hat, dass es Stil hat und es erkennbar ist, dass es der Chef ist. Es geht hierbei jedoch um die Kunden. Die müssen erkennen, dass dies der Chef ist.

Was ich jedoch oft erlebe, ist das weibliche Führungskräfte oder Mitarbeiter ihre Aussage unterschätzen. Wir Frauen müssen uns viel mehr anstrengen als ihr Männer.

Was könnte hier der Grund sein?

Ich glaube das ist noch aus der Evolution. Der Mann bringt das Geld nach Hause, die Frau ist zu Hause. Wir haben einen ziemlichen Wandel. Und wenn sich die Frau dann noch anzieht wie eine Ballerina, mit Strickjacke, braucht sie sich nicht wundern, dass sie von Männern nicht akzeptiert wird. Das unterschätzen sehr viele Frauen. Das ist einfach so. Dann gehen sie mit auf einen Termin, der Mann hat es ja leicht, der zieht einen Anzug an und die Frau kommt in der Strickjacke daher und in der Ballerina.

Dann sind wir genau da, wo die Frau den ganzen Status verliert, der Mann hat den ganzen Status. Die Frau wird nicht akzeptiert, sie jammert, aber im Grunde genommen ist es ein Styling bzw. Dresscode Sache.

Welches Rollenverständnis ist derzeit gültig?

Die Rolle der Frau hat sich total verändert. Früher hat die Frau dem Mann die Geldbörse unter dem Tisch gereicht, damit er sein Gesicht nicht verliert. Heute bezahlt einmal er, es bezahlt einmal sie, auch mit der Handywelt und der sozialen Welt auch dadurch hat sich vieles verändert und durch das Internet und den sozialen Medien denken viele, heute braucht es keine Etikette mehr, es ist jeder mit jedem per Du, es ist alles so lässig. Aber eben genau da, wo es keine Regeln mehr gibt, da ist die Unsicherheit so groß.

Nach einem meiner Vorträge wurde ich angesprochen, zum Thema Umgangsformen. Gestandene Leute haben Unsicherheiten mit ganz normalen Dingen, weil die nicht geschult werden. Wir haben von unseren Eltern früher viel mehr mitbekommen, was Höflichkeiten betrifft. Heute muss man schon froh sein, dass man ein Bitte und Danke bekommt, auch dass man gegrüßt wird und das müssen heutzutage oftmals Unternehmen weitergeben.

Sie müssen soziale Umgangsformen schulen, sie müssen den Mitarbeitern beibringen, was sie bei Terminen tragen, Universitäten bieten diesbezüglich Lehrgänge an, es gibt in dieser Richtung schon einiges was geboten wird.

Ich denke jedoch, dass sich die Welt so verändert hat. Und dass auch das Wissen nicht mehr da ist. Daher ist es wichtig, selber Verantwortung zu übernehmen und das nicht dem Unternehmen zu überlassen. Daher ist es auch wichtig, immer auf sich zu schauen.

Es ist die Eigenverantwortung, wie bin ich gekleidet, wie benehme ich mich. Ich bin viel mit dem Auto unterwegs und auf Autoraststätten habe ich schon öfter Kunden getroffen. Stell Dir vor, ich käme da mit einer kurzen Hose oder im Jogging Anzug daher. D.h. Du kannst jederzeit jemanden treffen, der beruflich oder auch privat wichtig für Dich sein könnte.

Es ist jedoch etwas anderes, wenn ich einen Job habe, wo ich keinen Kundenkontakt habe. Dann ist der Dresscode nicht so wichtig, bei Kundenkontakt spielt er jedoch eine große Rolle. Es sei jedoch erwähnt, wenn ich mich selber nicht verkaufen muss, aber das Unternehmen nach außen präsentiere, dann spielt der Dresscode auch eine große Rolle.

 

Lass uns einmal über Etikette sprechen.

Was sind die heutigen Umgangsformen, was hat sich zu früher verändert?

Durch die 68iger Generation wurde alles über Bord geworfen. Und viele wollten diese Strenge nicht mehr. Und dadurch, dass alles über Bord geworfen wurde, hat das eine Generation überhaupt nicht mehr gelernt, daher konnten sie es auch nicht mehr wei-tergeben, das fehlt der heutigen Generation und in den Medien wird sehr viel geschrieben. Heute ist alles anders. Heute kannst Du jeden mit Du ansprechen, heute ist alles anders.

Ich erinnere mich an einen Facebook Post die geschrieben hat, bin ich jetzt altmodisch, oder ist es jetzt schon so, dass ich in einem Laden in Wien mit Du angesprochen werde. Denn es schon ein großer Unterschied ob ich im Urlaub in einem Robinson Club per Du angesprochen werde, oder im privaten Bereich. Ich möchte hier mit Respekt angesprochen werden.

Aber interessant ist, dass ich bei Ikea noch nie mit Du angesprochen wurde. Ich vermute jedoch, dass wenn ich zu Ikea gehe, meistens im Business Outfit bin, weil ich beispielweise von einem Seminar komme. Und da spricht mich niemand mit Du an!

Wenn ich jedoch leger unterwegs bin, könnte es mir passieren, dass ich mit Du angesprochen werde.

Unlängst war ich in einem Restaurant und da war ein sechzehnjähriges Mädchen und hat mich gefragt, „was brauchst Du, was möchtest Du“ und ich habe sie gefragt ob wir uns kennen. sie sagte „nein, warum“. „Weil Sie mich duzen.“ Sie sagte darauf. „Das ist unsere Sprache, das wurde besprochen, wir sprechen unsere Kunden per Du an.“

 

Das ist ein absolutes No Go!

 

Ab einem gewissen Alter möchte ich nicht mehr von einem jungen Mädchen geduzt werden. Und da kommen wir wieder zu Anfang.

 

So wie Du Auftritts, so wirst Du wahrgenommen.

 

Kleidung und Auftreten ist für mich ein Marketing - Instrument. Leider sagen sehr viele Unternehmen, es ist ein Nice to have. Unsere Mitarbeiter wissen schon, was sie zu tragen haben. Das stimmt so nicht. Denn am Morgen herrscht bei vielen Unsicherheit. aber dadurch, dass es den Rahmen nicht gibt, fragen sich vor allem Frauen, kann ich das noch tragen oder nicht.

Es sagt jedoch niemand etwas, weil es ein heikles Thema ist. Es gibt jedoch genug Führungskräfte die das Thema ansprechen und wir sind alle glücklich, wenn wir wissen, wir haben diesen Rahmen. Nimm eine Hochzeit her. Wenn ich weiß, Dresscode ist Tracht, dann kann ich mich danach richten und werde ich wohl kaum im Anzug er-scheinen.

Und im Endeffekt geht’s nicht nur um die anderen, es geht auch um mich selber. Wie unterstreiche ich meinen Wert mit Kleidung.

Ein Beispiel.

Ich fahre mit einem Manager nach Mailand. Er ist in der oberen Führungsetage und bekommt immer das Feedback, er ist in seiner Position nicht gut genug angezogen, obwohl er Anzug Hemd und Krawatte trägt. Er hat mir dann Fotos geschickt und ich habe gesehen, ja er ist für diese Position zu schlecht angezogen.

Für ihn ist es wichtig, oben mitzuspielen. Er möchte dieses Spiel verstehen, was es heißt, sehr gut angezogen zu sein. Auf meine Frage ob wir in München oder in Salzburg einkaufen sollen, hat er gesagt. „Nein, wir fahren nach Mailand.“

Also er hebt sich auch nochmal von der Mode deutlich ab?

Ja. Er möchte richtig Stil bekommen. Ein anderer Manager aus Deutschland hatte eine Einladung für Smart Casual bekommen und ging mit Used Look Schuhen dorthin.

Zur Erklärung. Was sind Used Look Schuhe, was ist Smart Casual und was ist Business Casual?

Smart Casual heißt, lockere Kleidung jedoch etwa eleganter, etwa eine Gino Hose, schönes Hemd, schöner Gürtel, schöne Schuhe. Business Casual mit Sakko, Hemd und Jean ist das lockere Business, in einer Bank etwa ist Business Casual Anzug ohne Krawatte.

Um auf diesen Manager zurückzukommen. Er hat Schuhe getragen, die gebraucht aussahen, obwohl sie Markenschuhe waren. Die haben rund € 300, -- gekostet. Jetzt hatte er aber mit Menschen zu tun, die diesen Look nicht kennen. Diese obere Führungsebene kannte diese Schuhe nicht und die glaubten, dass er schmutzige Schuhe anhat.

 

Wenn das aber bei einer Modeveranstaltung gewesen wäre, dann wäre der Manager modisch und cool gewesen.

 

Wir gehen am Abend auch mal in kurzen Shorts essen.

Wie ist das Modeempfinden in Italien. Ist da ein großer Unterschied zu Deutschland oder Österreich?

Ja, absolut. Der Italiener trägt zum Essen keine kurzen Hosen. Auch nicht, wenn er shoppen geht. Das machen die Touristen, aber nur an der Rivera. Ich spreche hier aber nicht von den jungen Italienern, sondern von den etwas älteren stilvollen Italienern. Die gehen nicht in der kurzen Hose auf die Straße.

Auch nicht in der Freizeit?

Dort wo sie im Urlaub sind. Und du siehst keine Jeanshose im Sommer. Nicht bei den Italienern.

 

Du bist auch sehr viel auf Seminaren oder Vorträgen unterwegs. Bist du noch sehr nervös?

Wie bereitest Du Dich vor?

Als Speaker bin ich angespannt, aber nicht nervös. Ich liebe es zu sprechen und ich bereite mich immer sehr gut vor. Ich bin nie unvorbereitet. Und es geht auch um Authentizität, daher ist Vorbereitung so wichtig. Und mir ist es auch wichtig, dass die Teilnehmer quasi ein Werkzeug mit in die Hand bekommen. Sie bekommen von mir nach einem Seminar viel Material geschickt, wie setze ich das um.

Ich habe ein Beispiel.

Einer meiner Kunden war in einem privaten Unternehmen mit rund 8000 Mitarbeitern beschäftig und lief den ganzen Tag mit Anzug und Krawatte herum. Dazu musst Du wissen, in dieser Führungsebene waren die Manager extrem gut gekleidet. Hier hatten alle Hemden mit Manschettenknöpfe.

Hat das etwas mit der Qualität des Anzuges zu tun?

Ja mit der Qualität und auch die Kombination, wie die Krawatte dazu aussieht. Dabei geht es wirklich um Feinheiten und in dieser Riege spielen Statusspiele eine große Rolle und wenn der besagten Mitarbeit in diese Position kommt und die Status-Spiele nicht mitspielt, dann wird er nicht respektiert.

Wir haben uns dann in München getroffen, er hat mir seine Kleidung gezeigt und ich habe bemerkt. Er hat einfach nur einen Anzug angehabt. Billig wirkend. D.h. hier war unbedingt Hand-lungsbedarf.

Wo liegen wir wenn wir von der Krawatte sprechen, preislich?

Es hat nicht unbedingt etwas mit viel Geld zu tun. Es kommt auch auf die Kombination an. Beim Anzug jedoch siehst Du schon, ob es ein teurer oder billiger Anzug ist. Ich kann jemanden mit wenig Geld extrem im Status anziehen, wenn ich weiß, wie die Krawatte zum Aussehen hat.

Es hat also nicht unbedingt mit Geld zu tun?

Nicht unbedingt. Aber Qualität sieht man natürlich. Wir brauchen hier nicht über einen billigen oder teuren Anzug diskutieren. Aber dennoch. Eine Krawatte muss nicht unbedingt teuer sein. Aber wenn ich bei den Statusspielen mitmachen möchte und die Kollegen tragen Hermes Krawatten, dann kann ich keine Zarah Krawatte tragen.

Wo liegen wir ungefähr preislich bei einer Krawatte?

Es gibt beispielsweise Krawatten um € 20, -- Euro. Es muss nur Deine sein. Du musst Dich mit ihr identifizieren können. Wir sprechen in diesem Podcast auch Menschen an, wo da Einkommen nicht so groß wie eines Managers ist. D.h. diese Menschen kaufen sich keinen Anzug um € 1.000, -- oder 2.000,-- Euro. Ich kaufe mir einen um beispielsweise € 200, -- oder € 150, -- und gebe fürs Hemd nur € 40, -- aus.

Es gibt Outlets, es gibt Schlussverkäufe und Firmen die gute Sachen machen, bzw. haben.

Aber kommen wir nochmals zu Deinem Kunden zurück. Wie ging es da weiter?

Ich habe ihm also alles gezeigt, Manschettenknöpfe, wie die Schuhe aussehen sollen usw. Am Ende der Beratung hat er dann zu mir gesagt. „Frau Motsch, ich bin ein absoluter Laie. Ich habe zwar jetzt das theoretische Wissen, aber ich weiß nicht, wie ich es umsetze. Ich habe das nicht gelernt. Ich bin auf eine Verkäuferin angewiesen.“

Dann sind wir einkaufen gegangen. 4 Anzüge, 6 Hemden und die Krawatten waren nicht im € 200, -- Bereich, sondern so um die € 50,-- herum. Dann noch Socken bzw. Kniestrümpfe. Denn der stilvolle Mann trägt Kniestrümpfe.

Also ich habe mit meinen Kunden dann wirklich auch darauf geachtet, dass beispielsweise die blauen Schuhe ein interessantes dunkelblau hatten.

Also Du berätst Deine Kunden soweit, dass er sich quasi dann selber stylisch anziehen kann.

Ja genau. Das ist ganz wichtig. Denn Du musst Dich auch wohlfühlen.

Aber der Ottonormalverbraucher sage ich einmal der trägt Socken.

Ja, da kannst Du beruhigt Socken tragen. Und wie besagter Kunde dann wieder ins Büro kam, ging ein Wao dieser Mann hat Stil Effekt durchs Unternehmen. Es war wirklich Tagesgespräch und er hat die Position auch bekommen.

Stehst Du für beide Geschlechter zur Verfügung?

Ja auf alle Fälle.

Was würdest Du Deinem jüngeren Selbst empfehlen?

Ich würde mich vielmehr mit Wirkung auseinandersetzen. Weil ich die Geheimnisse nicht verstanden habe. D.h. ich habe damals auf der Bühne mit weißem Blazer und hellen Farben vorgetragen. Ich hatte überhaupt keinen Ausdruck auf der Bühne. Mein Weg hat sich immer entwickelt, es ist immer etwas Neues gekommen.

Hast Du noch einen Tipp für den Dresscode für unsere Hörer?

Egal was ich anziehe, ob ich einen sportlichen Stil kleide, es soll immer alles zusammenpassen. Vor allem bei Männern sollen Gürtel und Schuhe zusammenpassen, muss bei der Frau nicht in der gleichen Farbe sein, es soll ein stimmiges Konzept sein.

Kleider machen Leute, wie sehr?

Mit Kleidung unterstreicht alles was ich ausdrücken möchte, innerlich wie auch äußerlich. Kleidung hat nichts mit Charisma zu tun. Das ist die persönliche Haltung. Das Auftreten.

Ich danke Dir für das Interview.

Und wenn Du keine Folge verpassen möchtest, dann abonniere am besten diesen Podcast direkt bei iTunes oder dem Podcast Player Deines Vertrauens. Ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit.

 

Neben meinen Präsentationen, Seminaren biete ich:

  • Vertonungen
  • Stimmtraining
  • Einstiegstechniken
  • Präsentations Coaching
  • Moderation Präsentation
  • Erlebnis Seminare, Einzelcoaching
  • Interview und Medientraining, Kameratraining
  • Moderationstraining und Moderationsbegleitung

 

Servus und auf bald. 

Dein

 

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Mehr von mir erfährst Du auf  www.gary-stuetz.com

 

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Meine persönliche Buchempfehlung:

Profil mit Stil: Persönlichkeit als Marke – Kleidung als Statement von Elisabeth Motsch und John Christoph Berndt .

 

Kontaktdaten des Interviewpartners:

Elisabeth Motsch

Buchach 1,
5152 Dorfbeuern
Telefon: 06274 83290

www.motsch.at

 

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Written by garystuetz

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