Präsentieren - sicher und wirkungsvoll.

Präsentieren und moderieren vor Familie Porsche.

Präsentieren - Feiern mit der Familie Porsche

Heute erzähle ich Dir von einer meiner Moderationen, wo ich so richtig nervös beim präsentieren war und was ich dagegen gemacht habe.

Also. Ich war als Moderator bei einer 10 Jahresfeier gebucht. Es war aber eine ganz spezielle Feier. Der Schirmherr kann man so sagen, war niemand geringerer als Daniel Porsche. Kurzum, ich war ordentlich nervös. Tage vorher gab es schon eine Besprechung mit dem Verantwortlichen der Veranstaltung. Es wurde alles durchgesprochen, wie die Show ablaufen soll, wann welche Künstler kommen usw.

Am Tag der Veranstaltung, es waren rund 200 Personen im Saal, habe ich irgendwie schon gemerkt, das ist heute ein bisschen anders. Da darf ich bei meiner Moderation nicht zu locker sein. Die Garderobe hinter der Bühne war dementsprechend voll, es waren 4 Musiker und 2 Schauspieler engagiert. Da bleibt einem als Rückzugsort nicht viel Platz.

Hier ein Tipp:

 

Ziehe dich wenn möglich 10 Minuten vor deinem Beginn zurück.

 

An einen Ort, wo du wirklich Ruhe hast. Atme dich ruhig. Versuche dich zu erden, wärme dich auf, körperlich und natürlich auch die Sprechmuskulatur. Ich habe es in einer meiner Folgen schon einmal besprochen, aber ich mache es gerne noch einmal.

Versuche wie ein Pferd mit den Lippen zu flattern, kaue und summe gleichzeitig. Mit deinen Händen kannst Du die ganze Gesichtsmuskulatur durchkneten. Ein- und Ausatmen. Ganz ruhig. Und mit jedem Atemzug spürst Du die innere Ruhe. All dies hilft, lockerer und entspannter zu werden.

Die Bühne,

war ja so richtig der Hammer. Darauf gab es einen Kreis den konnte man drehen. Ganz toller Effekt. Oder einen Lift, der auf direkt auf die Bühne hochfuhr. Das habe ich gemacht. Echt cool.

 

Dementsprechend groß war dann auch meine Nervosität, denn wenn da mit der Technik, der Zeitangabe, dem Timing, usw. etwas schiefging. Dann war der ganze Aufwand umsonst und es wäre sehr peinlich geworden. Nachdem wir das jedoch alles im Vorfeld durchgesprochen und geplant haben, fühlte ich mich sicher und es kam der Tag X.

Alle Beteiligten waren angespannt. Vor allem ich. Denn ich war ja der Erste der auf die Bühne musste. Nachdem ich mich im Vorfeld gut vorbereitet hatte, mich Backstage aufgewärmt und ruhig geatmet hatte, bin ich nochmals meinen Einstieg durchgegangen. Immer und immer wieder. Denn wie Du weißt.

 

Der erste Eindruck zählt, der erste Satz muss sitzen.

Präsentation un Moderation

Mit anderen Worten. Spannung pur! Ich stand eine Etage tiefer bereit. Der Show Opener erklang, also meine Titelmusik mit der Ankündigung. Der Lift wurde noch mit Nebel gefüllt, ich stand da mittendrinnen.

Und ich mag diesen Trockennebel überhaupt nicht. Denn er trocknet den Hals aus. Da muss ich durch. Hilft nix. Alles war dunkel, nur der Teil wo ich mit dem Lift hochkomme war blau beleuchtet.

Das sah Hammermäßig aus. Ganz großes Kino.

Also, der Lift ging nach oben, genau getimt, dass wenn die Off-Stimme meinen Namen erwähnt, ich oben auf der Bühne stehe. Durchatmen. Jetzt gibt es kein Zurück mehr.

Dann kam ich oben an. Der Scheinwerfer auf mich gerichtet. Ich bin immer froh, wenn ich das Publikum nicht sehe. Das gibt mir eine gewisse Sicherheit. Zumindest hilft das bei großen Moderationen.

 

Auf jeden Fall ging´s jetzt richtig los. Habe meinen geprobten und ausgearbeiteten ersten Satz gesprochen, dann alle wichtigen Personen begrüßt, wie Sponsoren usw. und zum Programminhalt übergewechselt.

Noch ein Tipp:

Verwende Moderationskarten. Da schreibst Du dir bitte nur Stichwörter auf. Dann bist Du auf der sicheren Seite, kannst nichts vergessen und weißt vor allem wie Du Namen richtig aussprichst. Das ist nämlich sehr peinlich. Wenn man Namen der Gäste oder von Prominenten falsch ausspricht. Ist mir auch schon passiert.

Daher:

Übe Namen die etwas schwieriger auszusprechen sind im Vorfeld. Lies´ sie Dir einige Male durch, damit es Dir nicht so wie mir geht. Das kommt überhaupt nicht gut.

Aber, wir sind alles nur Menschen und diese machen auch manchmal Fehler. Darum gebe ich Dir diese wertvollen Tipps mit auf Deinen Weg. Damit Du noch besser und noch professioneller wirst.

Schließlich hatte ich den Anfang erfolgreich hinter mich gebracht, die Musiker angesagt, dann wieder einiges von der Veranstaltung erzählt, also Inhalt und die nächsten Künstler angesagt. Das waren zwei Comedys. Dann kam er auf die Bühne.

Daniel Porsche,

ist ein Urenkel von Ferdinand Porsche und er hat dann als eigentlicher Veranstalter noch einmal offiziell die Anwesenden und seine Eltern begrüßt. Und die sind genau vor mir gesessen. Da kam ich mir plötzlich total nackt vor. Da stieg mein Puls. Ups habe ich mir gedacht, die werden sicherlich jedes von mir gesprochene Wort, jede Geste, jede Mimik genau analysieren. Und er stieg wieder. Mein Puls.

 

Denn ein Porsche ist eben ein Porsche. Das ist eine ganz andere Liga. Denn, wann stehst du schon mal vor einem Menschen, deren Name eine Legende ist? Und wenn du so da vorne stehst, da oben wo dich alle im Blickfeld haben ist es sehr wichtig, gut geerdet zu sein.

Denn ich weiß genau, es wird vom Publikum alles wahrgenommen was du da oben so machst. Die Körperhaltung, Körpersprache. Das bin ich schon gewohnt von meinen vielen anderen Moderationen.

 

Aber nicht wenn Familie Porsche vor mir sitzt. Da geht schon eine gewisse Aura voraus. Und als dann Hans-Peter Porsche, also der Vater von Daniel zu mir kam und fragte ob es denn wirklich stimme was ich da erzählte, da wurde ich auf einmal unsicher. Dabei ging es um Fernando Alonso, er hatte 2005 Geschichte geschrieben als er als erster Spanier und jüngster Formel 1 Pilot Weltmeister wurde. Aber ich habe natürlich vorher recherchiert.

Dennoch.

Wenn ein Herr Porsche vor dir steht, denkst du dir plötzlich. Stimmt das schon was ich da recherchiert habe? Denn Hans-Peter Porsche hat mir gesagt, er werde das überprüfen. Und das habe ich auch geglaubt, denn die Familie ist ja an allem was rund ums Auto passiert, interessiert.

Auf alle Fälle ist alles gut gelaufen, die Veranstalter waren zufrieden und ich auch. Denn es hat sich wieder ausgezahlt nach meinem VES Prinzip zu arbeiten.

Vorbereiten, Entscheidungen zu treffen und letztendlich bekommst Du dadurch die Sicherheit, die Du in Deiner Rede, Deiner Präsentation oder Moderation auch brauchst.

Dementsprechend wichtig ist es, Kommunikationssituationen besser zu führen, besser jemanden etwas beibringen zu können. Sich zu fragen. Wie können wir Menschen besser miteinander zurechtkommen und unsere Botschaft besser und präziser rüberbringen. Egal ob auf der Bühne oder im Zweiergespräch.

 

Denn wie Du weißt: Über 50% der Menschen haben Probleme, wenn es darum geht, vor Anderen zu sprechen. Egal ob privat oder beruflich!

 

Und mit den richtigen Tools, den richtigen Tipps und Tricks, dem richtigen Partner an Deiner Seite, der Dir hilft, noch besser zu werden, wirst auch Du zum besten Redner aller Zeiten und beim „Reden auch gehört werden.“

 

Neben meinen Präsentationen und Seminaren biete ich:

  • Moderation, Präsentation
  • Moderations Begleitung
  • Vertonungen jeglicher Art
  • Präsentations Coaching
  • Stimmtraining
  • und mehr

 

Ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit.

Servus und auf bald.

Dein

Präsentieren sicher sprechen besser wirken

 

präsentieren, besser wirken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Written by garystuetz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*