Wie Du über Dich hinauswächst!

Präsentieren und durchsetzen

Präsentieren oder die hohe Kunst NEIN zu sagen.

Tu´s doch endlich und sage NEIN.

Kennst Du das auch? Der Chef überhäuft Dich mit Arbeit und Du traust Dich nicht Nein zu sagen, obwohl Du heute noch etwas Wichtiges vor hast?

Deine KollegenInnen bitten Dich ständig um Hilfe, weil sie ja wissen dass Du nicht NEIN sagst, oder sagen kannst. Dadurch bleiben Deine eigenen Aufgaben liegen, Du machst es allen recht, nur um Ruhe zu haben, nur weil Du es nicht schaffst NEIN zu sagen.

Denkst Du dir auch öfter?

Da bleibe ich lieber in meiner Komfortzone, bevor ich mir irgendwelchen Stress aufhalse oder Probleme bekomme.

Oder:

Die Familie fordert von Dir deine ganze Energie. Alle wollen Sie etwas von dir. Nur der Anspruch stets verfügbar zu sein, lässt sich nicht einlösen.

Du wirst diesen Druck und Stress auch an deiner Stimme merken.

 

Denn diese reagiert sofort!

 

Aber denk daran, wenn Du beginnst Nein zu sagen, wird die Stimme etwas höher werden, etwas rauher eventuell, etwas leiser. Denn sie ist einem gewissen Stress ausgesetzt. Und unsere Stimme reagiert sofort auf jede Änderung. Also Stay cool. Je sicherer Du beim Nein sagen wirst, umso gefestigter wird auch Deine Stimme mit der Zeit werden. Denn ein klares Nein, fordert auch eine klare Stimme.

 

Es ist ratsam endlich einmal "Stopp" zu sagen.

 

Aber ich weiß, das ist nicht ganz so einfach. Abgesehen davon geht es nicht von heute auf morgen. Sollte es Dir jedoch auch so ergehen, dann wird höchste Zeit, die Kunst des Nein-Sagens zu praktizieren.

Natürlich ist es eine schöne Sache gemocht zu werden, gebraucht zu werden, wir sonnen uns im Beifall, wir sind wichtig, gelten als hilfsbereit, wir sind ja gute Menschen.

Doch Vorsicht!

Es gibt viele Energieräuber, die wollen nur das Eine. Deine Energie, Deine Zeit, Dein Engagement.

Aber:

Stopp zu sagen, ein klares Nein zu formulieren ist noch viel schwieriger. Vor allem Frauen plagt das schlechte Gewissen. Wir kommen uns egoistisch vor, denken, dass wir andere vor den Kopf stoßen, wo doch die Kollegin so lieb und nett gefragt hat. Wir gehen dadurch einem Konflikt aus dem Weg. Es könnte ja auch der Job in Gefahr sein.

D.h., wenn das Verhältnis zwischen Geben und Nehmen unter den KollegenInnen, in der Familie oder Freunden nicht mehr stimmt und Du ständig anderen hilfst, wird es Zeit 'Nein' zu sagen. Das raten auch Experten.

Ein "Nein" ist auch dann angebracht, wenn z.Bsp. Du dadurch deinen eigentlichen Aufgaben nicht mehr nachkommen kannst, weil Du ja Anderen hilfst.

Übrigens, ein Tipp fürs Büro:

 

Präsentieren sicher und authentisch

 

Du brauchst Dich gegenüber deinen Kollegen nicht rechtfertigen, warum Du nicht helfen willst oder kannst.

 

Denn sonst tappst Du in die Falle immer eine gute Begründung für ein "Nein" finden zu müssen.

 

Was ist der Grund dafür, dass Nein sagen so schwer ist?

Es ist wie wenn eine innere Stimme dir zuflüstert. Du kannst nicht nein sagen, denn das ist etwas Schlimmes. Das kannst Du nicht machen. Viele unserer Gesprächspartner, Kollegen, Freunde wissen jedoch ganz genau, mit welchen sprachlichen Tricks sie uns manipulieren können.

Kennst Du solche Sätze?

  • "Ach bitte sei so nett und bringe mir mal dies und das. Soll heißen: Wenn Du das nicht machst, bist Du auch nicht nett.
  • "Um die Aussendungen für die Werbekampagne kümmern Sie sich wieder, stimmts?" Soll heißen: Du hast es immer getan, also bleibt‘s dabei und ich brauche mich nicht damit zu beschäftigen.

 

Die Liste geht ständig weiter. Eigentlich ist es ein Machtspiel. Ich sagen, Du machen. Viele Ja-Sager haben Angst, es sich mit einem "Nein" bei ihren KollegenInnen, oder auch Freunden zu verscherzen.

Allerdings ist es noch schlimmer, eine einmal gegebene Zusage wieder revidieren zu müssen. Damit machst Du dich eher unbeliebt.

Darum:

Sag´nicht einfach 'Ja', sondern erkundige dich, wie groß der Arbeitsumfang, bzw. der Aufwand der Hilfeleistung wirklich sein wird. Also Vorsicht vor allzu schnellen Zusagen!

 

Daher, besser bei einer Entscheidung ein bisschen Zeit vergehen lassen, bevor Du antwortest.

 

Was passiert, wenn Du zu schnell "ja" sagst?

Wir ärgern uns bei einem erzwungenen Ja oft über uns selbst. Und gleichzeitig auch über unser Gegenüber. Jetzt hat er oder sie es schon wieder geschafft, dass ich ja sage. Wie kann er/sie es wagen, mich so auszunutzen? Wir ärgern uns warum wir schon wieder nachgegeben haben. Ich nehme mich da nicht aus, das kenne ich aus meiner eigenen Erfahrung. Auch ich tappe hin und wieder in diese Falle.

Schließlich sagst Du ja zu irgendwas, aber im Inneren merkst Du, dass dir das eigentlich missfällt. Der Bauch sagt Nein. Aber da ist es dann oft schon zu spät.

Doch wir haben es von Kindesbeinen an gelernt, stets freundlich und hilfsbereit zu sein. Dennoch gibt es Situationen, in denen uns ein Nein schützt. Nämlich davon, dass andere über unsere

 

Zeit und Energie bestimmen und wir uns dann überfordern.

 

Dazu habe ich noch einige Tripps für Dich:

Sorge für mehr Nachdenkzeit für dich, durch Formulierungen wie

  • „Ich möchte mir das in Ruhe überlegen,“
  • „ich gebe morgen Bescheid.“

 

Das nimmt dir den ersten Druck.“

 

Und fürs Büro:

So überstehst Du den Arbeitstag mit nervigen Chefs und KollegenInnen.

Hast Du dich entschlossen, "Nein" zu sagen, dann mache das in freundlichen und sachlichen Ton. Denn wenn Du gegenüber dem Hilfesuchenden pampig wirst, ist das sehr unhöflich und Dein Gegenüber kann ja nichts dafür. Er oder Sie kann schließlich nicht unbedingt wissen, wie eingespannt Du wirklich bist.

Arbeitsanweisungen und Bitten des Chefs sind natürlich anders zu behandeln als die der KollegenInnen. Grundsätzlich hat ein Arbeitnehmer die Verpflichtung, den Anweisungen seines Vorgesetzten Folge zu leisten. Aber auch hier werden sich Probleme durch bloßes Abnicken eher vergrößern:

 

"Frage deinen Chef, wenn er dir zusätzliche Aufträge erteilt, was Du zuerst erledigen und was Du zurückstellen sollst",

 

Denn dadurch erfährst Du von Deinem Vorgesetzten, wo seine Prioritäten liegen. Falls Dein Chef dies nicht macht, musst Du selber aktiv werden, indem Du Vorschläge zur Prioritätensetzung machst. Du kannst sagen, so nach dem Motto 'Dann mache ich das zuerst und das andere dann morgen'".

Der Chef wird es dir schon sagen, ob das ok ist oder nicht.

Jedoch sollst Du das Nein auch sinnvoll einsetzen. Also an der richtigen Stelle und nicht ständig davon Gebrauch machen. Denn so verscherzt Du es dir womöglich wirklich mit deiner beruflichen Laufbahn. Oder mit deinen Freunden. Es ist auch keine gute Idee, nur deshalb "Nein" zu sagen, weil Du früher zu oft "Ja" gesagt hast.

Es ist anfangs schon eine Überwindung, so über seinen Schatten zu springen um Nein zu sagen. Du wirst jedoch besser, je öfter Du es versuchst.

D.h. es gilt in deinem Leben etwas zu ändern, etwas zu verändern. Und das habe ich in meinem Leben schon sehr oft gemacht. Veränderung ist jedoch nicht leicht. Daher habe ich in der nächste Folge ein Interview mit Mr. Change-Management, Ilja Grzeskowitz.

 

In diesem Sinne wünsche ich dir noch eine schöne Zeit. Und wenn dir mein Podcast gefällt, bitte ich dich um eine positive Rezession auf iTunes. Dafür bin ich dir sehr dankbar.

Herzlichst

Dein

Präsentieren sicher sprechen besser wirken

 

präsentieren sicher und wirkungsvoll

 

 

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Written by garystuetz

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