Die vier wichtigsten Regeln in der Kommunikation.

 
 
Kommunikation Präsentation

Kennst du solche Situationen auch?

Du bist in einem Gespräch oder einem Meeting, aber du und dein Gesprächspartner redet aneinander vorbei.

Wenn wir den Zugang zu unserem Gesprächspartner nicht finden, dann werden wir auch nicht wahrgenommen oder verstanden. Unsere Botschaft kommt beim Gegenüber nicht an. Und wie in Folge 036 schon beschrieben, fehlt es immer öfter an der Kommunikation.

Wir verstecken uns hinter Facebook oder Whats up und wie die Dinger alles heißen. Wir kommunizieren immer öfter nonverbal. D.h. die Kommunikation findet ohne Worte, ohne Körpersprache statt. Also nichtsprachlich. Schlimm. Denn wie sollen wir erkennen, wie mein Gesprächspartner seine Information wirklich meint?

Der kann ganz höflich etwas schreiben, er meint es jedoch ganz anders. Und wir erkennen es nicht, weil wir es ja nicht sehen.

 

Ich zeige dir, wie du wieder richtig kommunizierst. Wie du dich durch gehobene Kommunikation besser positionierst.

 

Ich mache dich rhetorisch fit, wenn du möchtest. Und das ist überhaupt nicht schwer. Du musst es nur wollen. Ein bisschen werde ich dich schon aus deiner Komfortzone holen. Aber dadurch wirst du nur besser!

Ich habe dir in Folge 30 schon einmal das Eisberg Modell von Sigmund Freud erklärt. Also 20 % sind sichtbar, das sind die Daten, Fakten und Zahlen, 80% sind unter der Wasseroberfläche und verborgen. Die Gefühlsebene.

In der Kommunikation geht es jedoch auch um die richtige Wahrnehmung. Und in der heutigen Handy- und Facebook Zeit geht diese so wichtige Wahrnehmung im wahrsten Sinne des Wortes "verloren!"

Unsere Wahrnehmung in der Kommunikation wird jedoch durch gewisse Reize beeinflusst. Spricht mein Gesprächspartner gewisse Sinnesorgane an, überschreitet er beim Gespräch die individuelle Reizschwelle. Und durch die falsche Wahrnehmung können Gespräche sehr schnell ins Negative kippen.

 

Kennst du den Primacy Effekt?

Man kann auch erster Eindruck dazu sagen. Denn wie schon oft besprochen, entscheiden wir in Sekundenbruchteilen ob wir jemanden sympathisch finden, ihm oder ihr weiter zuhören möchten oder nicht. Der Nachteil des Ganzen. Es dauert oft sehr lange, einen schlechten oder falschen Eindruck zu revidieren.

 

  • Weiters das Vorurteil.

Oftmals sind schnelle Entscheidungen erforderlich. Dann greifen wir oft auf unsere Erfahrungen zurück. Oder auch auf unsere Vorurteile. Wir und da nehme ich mich nicht aus, beurteilen Menschen oft sehr schnell. Also nach Stereotypen. Dies kann jedoch weitreichende Folgen haben.

Die Indigenes oder wie wir sagen "Indianer" haben ein super Sprichwort an das ich mich auch gerne halte, falls ich wieder zu Vorschnell mit einer Entscheidung bin.

 

"Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin."

 

Und das stimmt. Hinterher stellt sich oft heraus, dass unser zu schnelles Urteil falsch war. Denn mein Gegenüber ist vielleicht nicht so, wie es unser erster Eindruck gezeigt hat.

 

  • Weißt du was der Halo Effekt ist?

Wir machen uns manchmal einen gewissen Gesamteindruck. Das sind so Eigenschaften in der alles andere überstrahlt wird. Ein gutes Beispiel ist das Auto. Kommt jemand mit einem tollen Wagen daher, dann denken wir gleich, wao, der ist aber erfolgreich. Der hat Geld. Einen Anzugträger beurteilen wir vielleicht auch ganz anders, als jemanden in der Jeans erscheint. Auch da kann man sich ganz schön täuschen.

Ich höre immer wieder Geschichten von Autoverkäufern, die eben genauso urteilen oder beurteilen.

Ein Kunde kommt im tollen Anzug und sieht sich ein teures Auto an. Der Verkäufer denkt sich. Der sieht nach Geld aus, der kann es sich sicherlich leisten. Dann kommt ein anderer Kunde locker und leger daher, sieht sich das selbe Auto an, wird jedoch vom Verkäufer sofort anders eingeschätzt.

Kennst du solche Geschichten?

 

  • Was ist der Rosenthal Effekt?

Kann man auch als Placebo oder Pygmalion Effekt nennen. Ein Beispiel. Du stehst morgen mit dem linken Fuß auf. Oftmals nehmen wir das als Vorzeichen, dass der Tag jetzt nicht so rund läuft. Hoffentlich passiert kein Unglück, hoffentlich läuft alles glatt. Wir stufen diesen Tag schon am frühen morgen negativ ein.

 

  • Die Tendenz zur Mitte.

Wenn wir uns nicht so richtig entscheiden können, wenn wir uns in etwas nicht sicher sind, dann entscheiden wir uns sehr oft einfach in der Mitte. D.h. auf einer eher neutralen Ebene.

 

"Ich weiß nicht." oder "Mal sehen." Richtig wäre sich jedoch zu positionieren.

Ein Sprichwort sagt. Es gibt kein vielleicht Schwanger. Entweder du bist es oder nicht. Soll heißen.

 

Ein klaren "Ja" oder "Nein" ist angebracht.

 

Eine Entscheidung zu treffen. Für viele eine Herausforderung. Also Wahrnehmung hat einen großen Einfluss auf unsere Kommunikation und auch auf unser Verhalten.

 

Ich gebe dir hier noch ein anderes Beispiel mit.

Vier junge Männer fahren in einem Auto in der Stadt und kommen zu einer Ampel. Sie bleiben stehen, weil es rot ist. Dann wird es grün. Der Fahrer fährt jedoch nicht sofort los. Er hat es nicht eilig. Es vergehen einige Sekunden bis er losfährt.

Einer der Männer sagt. "Es ist grün!" Jetzt sind wir bei unserer Wahrnehmung. Denn der Fahrer könnte diese Botschaft so verstehen. "Es ist grün du Esel, fahr doch endlich!" Oder "Schlafmütze, grüner wird es nicht!" Oder er meinte einfach. "Es ist grün."

Damit komme ich wieder zu unserem Eisberg, zu unserer Wahrnehmung. Denn der Ton macht die Musik. Denn solche Situationen können schnell zu Eskalationen führen. Ich denke, dass man auch in Lehrersituationen viel mit Wahrnehmung in der Kommunikation entschärfen kann. Aber das behandeln wir in einer eigenen Folge.

 

Wie kannst du in so einer Situation am besten entgegenwirken?

Du hast zwei Möglichkeiten. Du musst in eine andere Energie kommen. Anders gesagt. Ausbrechen aus der Situation, aus dem Dilemma.

Anders gesagt.
Das schaffst du durch Metasprache. Du steigst aus dem Gespräch aus und siehst dich als Beobachter. Stelle dir in einer solchen Situation selber die Frage. "Was machen wir hier eigentlich?"

 

Wechsle die Gesprächsebene.

 

So wie es Moderatoren bei Diskussionen machen. Wenn es zu heftig wird, lenken in eine andere Gesprächs-Richtung.

 

Hier ein Tipp für dich:

Geh weg von deinen Emotionen. Raus aus dem Ego. Dreh einfach den Spieß um und versuche über die Gefühlsebene zu punkten.

"Hey, es ist grün." Dann kannst du beispielsweise sagen. "Ich danke dir für die Information, oder danke dass du so aufmerksam bist." Aber - auf einer netten und höflichen Art und Weise. Sonst könnte das ja wieder beim Gegenüber falsch interpretiert werden.

Durch so eine Entschleunigung wird die Spannung aus dem Gespräch genommen. Erinnerst du dich noch an die Folge 034?

Wo ich die Bedeutung der Finger und Hände beschrieben habe. Die Revolverhaltung der Hände?

Das wäre so eine Situation wo du das Gespräch in die andere Richtung lenken solltest. Die Spannung rausnehmen. Sich wieder auf einer neutralen Ebene finden.

Wenn wir gewisse Dinge in der Kommunikation beachten habe wir wieder eine Chance auf wirklichen Dialog, ohne Vorannahmen oder Befindlichkeiten. Oder Vorurteile und Bewertungen.

Dann klappt es auch wieder besser zwischen Verkäufer und Marketing, Lehrer und Schüler, Ehepartner und Freunden, Bekannten und Verwandten. Einfach gesagt. Du gehst leichter durchs Leben.

Und ich zeige dir, wie es geht.

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Und wenn dir mein Podcast gefällt, bitte ich dich um eine positive Rezession auf iTunes. Dafür bin ich dir sehr dankbar.

Noch eine schöne Zeit.

Dein

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Written by garystuetz

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