Stimme wirkt immer und überall.

 
 
Stimme am Telefon

Ich war letztens wieder mit einigen Verkäufern und Telefonistinnen in ein Gespräch verwickelt. Es ging um Kaltakquise am Telefon. Für viele eine regelrechte Herausforderung. Ich kenne das. Ist für mich auch immer etwas Besonderes. Da komme ich voll aus meiner Komfortzone heraus.

Und da es in dem Gespräch sehr viel auch um die Wirkung um die positive Einstellung um die Stimme und um das Wie ging, mache ich heute diese Folge.

 

Denn Stimme macht Stimmung.

 

Auch bei einem Akquise Gespräch. Ein Thema war auch das Social Media. Einige der Gesprächspartner hatten Bedenken, wenn es um die Zukunft des klassischen Verkäufers geht. Alles oder vieles wird automatisiert.

Ich nenne da nur McDonalds. Wollte mal wieder einen richtigen Kalorienbomber zu mir nehmen und bin jetzt jedoch zum allerletzten Mal in ein Mäci Geschäft. Und was sehe ich da.

 

Automaten, Automaten, Automaten.

 

Hey, ich möchte meine Cola ohne Eis. Wie sage ich das denn dem Automaten. Ich wurde richtiggehend aggressiv. Habe zu meiner Kollegin, die mit ihm Laden war so richtig laut gesagt. "Ich habe keine Lust, ..." Aber das habe ich ja schon in Folge 36 erzählt. Das wir wieder mehr miteinander sprechen sollen.

Und daher ist und wird Kommunikation immer wichtig bleiben, bzw. immer wichtiger werden. Vor allem im Bereich YouTube, Vertrieb, Start Up, Telefon usw.

Zurück zu unserer Diskussionsrunde. Natürlich kam die Frage.

Wohin entwickelt sich der Verkauf?

Wohin geht die Reise, die Zukunft des Verkaufens? Spitzenausbildung ist gefragt! Und wird immer wichtiger. Wohin entwickelt sich der Verkauf?

Wir sind es ja schon gewohnt uns vor einem Kauf im Internet schlau zu machen. Und das Internet gibt auch in den meisten Fällen einen Kaufimpuls. Vor allem für PCs, TVs, Lifestyle, Technik und so weiter. Also vieles was einem das Leben erleichtert. Und das ist jetzt nicht einfach so daher geholt. Diesen Trend belegen unzählige Suchanfragen auf Bing, Google und Co.

Außerdem zählen dazu mittlerweile auch Restaurant- und Hotelempfehlungen. Die Spannweite des „Google-Verkaufs“ ist groß und weitreichend. Und wenn der Kunde dann ins das Geschäft kommt, weiß er meist genau was er möchte. Denn die Entscheidung ist meist schon vorab zu Hause vor dem Laptop gefallen.

Wozu brauchen wir dann noch die „traditionellen“ Verkäufer?

Weil ich beim McDonalds mit dem Verkäufer quatschen will. Weil ich ihm sagen möchte, dass ich meine Cola ohne Eis möchte. Und mich nicht mit einem Blechtrottel unterhalte.

Dennoch:

Wir werden immer mehr automatisiert. Innerhalb von zehn Jahren werden sich sämtliche Online-Shops und die sozialen Netzwerke enorm weiterentwickeln. Auch über „Follower“, „Freunde“ und „XING-Kontakte“, usw. passieren immer mehr Kaufempfehlungen.

Warum?

Weil wir Bekannten mehr vertrauen als der Beratung durch Verkäufer oder Werbeschaltungen. Aber wir brauchen sie, die traditionellen Verkäufer. Denn in der heutigen, modernen Welt wo alles so schnell geht und auch in der Zukunft, werden wir kommunizieren.

Vor allem noch im Sektor der hochwertigen Produkte. Da sprechen wir miteinander. Denn, hochwertige Produkte brauchen oft ausführliche und intensive Beratung. Und da kommt unsere Sprache wieder zum Einsatz, unsere Verkäufer.

Ebenso wichtig bleibt das Kommunizieren, wenn es um Rahmenverträge geht. Also hochpreisige B2B-Geschäfte. Diese werden immer von Verkäuferpersönlichkeiten geprägt sein. Somit wird „der Vertriebler“ vom Verkäufer von Massenprodukten sich zum individuellen Eliteberater entwickeln.

Und da komme ich jetzt ins Spiel. Denn einfach nur drauflos zu plaudern, das ist zu wenig. Ja ich weiß, das hast du schon öfter gehört. Eine schöne und niveauvolle Rhetorik und Aussprache ist sinnvoll.

Verkaufstrainer und Experten meinen sogar, dass es vor allem im Verkauf ein Umdenken geben wird. Die rasche Entwicklung des Internets fordert neue Vertriebsstrategien und kreative Köpfe, die sie umsetzen.

 

Und Telefonieren und Akquirieren ohne Stimme, ohne Wirkung, geht das nicht.

 

Die Erwartungen an die zukünftigen Verkäufer und deren Ausbildung sind hoch. Das Verkaufen wird zur Spitzenausbildung für wenige Auserwählte. Den Rest macht das World Wide Web – und dahinter der Programmierer, Webdesigner und App-Entwickler.

Daher rate ich die oben bereits erwähnten Berufsgruppen wie YouTubler, Start Up Unternehmen, Telefonisten oder Vertriebler und alle anderen die mit ihrer Stimme und Sprache tagtäglich überzeugen oder arbeiten müssen: Öffnen wir uns mehr für das Thema Kommunikation.

 

Investieren wir mehr in die Ausbildung der Kommunikation.

 

Trainieren wir sie mehr. Die Sprache, Wirkung, Präsenz und was alles dazu gehört. Ich sehe es an den Zahlen meiner Podcasts. In Amerika habe ich fast so viele Downloads wie in Österreich. Ich weiß, dass Amerika um ein vielfaches größer ist. Dennoch merke ich hier in Europa, dass Kommunikation noch nicht auf der Prioritätenliste oben steht.

Die Young Generation erkennt die Wichtigkeit jedoch immer mehr. Berufsgruppen und Unternehmen verändern sich. Auch wenn das World Wide Web immer moderner, schneller und besser wird. Auch wenn Online-Verkauf und crossmedialer Social Media Kommunikation, Apps und Zielgruppen-Shops immer mehr in den Vordergrund rückt, so sollten wir doch in uns investieren und unseren Horizont erweitern, über den Tellerrand schauen.

 

Die Stimme am Telefon ist sehr wichtig.

 

Warum?

Am Telefon zu verkaufen, als im direkten, persönlichen Gespräch ist schon eine Herausforderung. Ich vergleiche das immer mit meiner Radiozeit. Dem Hörer ist es ziemlich egal, wie es mir geht. Der möchte unterhalten werden. Wenn er früh morgens den Radio einschaltet, möchte er auch dementsprechend gut gelaunte Moderatoren hören. Und ähnlich ist es bei einem Kundentelefonat.

Ein Beispiel:

Menschen und Einkäufer verkaufen zu 93 % über die Beziehungsebene, und am Telefon haben wir nur ein einziges Element zur Verfügung, um unsere Emotionen zu transportieren. Unsere Visitenkarte. Unsere Stimme. Und diese sollte auch überzeugen.
Daher.

Achte genau auf deine Stimme, auf deine Atmung, dein Sprechtempo, deine Modulation. Ich kann es nicht oft genug sagen. Ich höre und hole mir gerne auch viele Infos über YouTube.

Die Bilder sind meist Ok. Aber das gesprochene Wort. Da gibt es vieles zu verbessern. Mir kommt oft vor, dass einige Produzenten genauso schnell sprechen, wie die Welt des Internets ist. Ohne Pause. Schnell, schneller, fertig.

Denk daran. Pausen zu machen, damit dein User oder Gesprächspartner auch genug Zeit hat, das Gehörte zu verarbeiten. Wir sind ja nicht auf der Flucht. Das habe ich schon des Öfteren erwähnt. Immer wieder höre ich oder merke ich, das ohne Punkt und Komma gesprochen wird.

 

Zurück zum Telefon. Der Elevator Pitch.

Die richtigen Fragen stellen. Die magische Formel. Das führt oder verführt zum Dialog. Ich nenne sie die Journalisten Fragen. Du kannst sie auch W-Fragen nennen.

 

Die W-Fragen – sind immer aktuell.

 

Vor allem für Start Up Unternehmen ist es sehr wichtig, in kurzer Zeit genau auf den Punkt zu kommen. Wir verplaudern uns oftmals einfach zu viel. D.h. Bevor wir zum eigentlichen Punkt kommen palavern wir um den heißen Brei herum.

In den Medien geht es ruck zuck. Genau auf den Punkt gebracht. Lieber kurz und knackig als lang und langweilig. Also falls du wieder einmal jemanden überzeugen sollst. Übe deinen Elevator Pitch. Ich habe diese Info von einer sehr erfolgreichen Verkaufstrainerin bekommen.

Sie hat zu mir gesagt.

Ein guter EP (Elevator Pitch) ist, wenn du in einen Aufzug steigst und nur eine Minute Zeit hast jemanden zu überzeugen.

 

Hier ein Beispiel:

Stell dir vor du bist Jalousien Verkäufer. Du bist auf einem Netzwerktreffen oder Geschäftstreffen und du wirst gefragt. "Was machen Sie beruflich?" Dann sagst du. "Ich verkaufe Schatten." "Ich bin Jalousienverkäufer." Das ist doch ein Hammer Elevator Pitch.

Und durch so einen exzellent vorbereiteten EP kommst du locker ins Gespräch und dein Gegenüber weiß auch genau, was du beruflich machst, bzw. was sein Nutzen ist.

Und mit der W-Frage geht es weiter. D.h. du kannst beginnen, die W-Fragen zu stellen. Wie etwa. "Wie viel Schatten brauchen Sie?" Damit bist du schon im Gespräch. Bei einer W-Frage gibt es immer eine Antwort. W-Fragen sie ist eine offene Frage.Sie verführen zum Dialog!

Zurück zum Telefon. Da du am Telefon die Körpersprache des Kunden jedoch nicht wahrnimmst, ist es umso wichtiger, mit deiner trainierten Stimme zu überzeugen.

 

Schenke dem Gegenüber doch einfach ein Lächeln.

 

Auch wenn dir nicht dabei zumute ist. Bleib ein Profi. So wie der Radiomoderator.

 

Denn Stimme wirkt. Immer und überall.

 

Sei dir dessen bewusst. Jeder kann seine Stimme, seine Sprache, seine Rhetorik verbessern. Man muss es nur wollen und tun. Ich helfe dir dabei, ein richtiger Sprachprofi zu werden und mit deiner Stimme zu überzeugen.

Merken

Merken

Und wenn dir mein Podcast gefällt, bitte ich dich um eine positive Rezession auf iTunes. Dafür bin ich dir sehr dankbar.

Noch eine schöne Zeit.

Dein

Präsentieren sicher sprechen besser wirken
 
präsentieren sicher und wirkungsvoll

Merken

Merken

Meine persönliche Buchempfehlung:

XXX

 

Kontaktdaten des Interviewpartners: 

XXX

Written by garystuetz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*