Einblick oder ein Blick hinter die Kulissen von  Stimmpuls.

 
 
Moderation und Wirkung

Ein herzliches Hallo in einer neuen Woche.

Ich hoffe du hattest ein schönes Wochenende.

Heute bedanke ich mich einmal bei dir. Für deine Treue, fürs zuhören. Mittlerweile wird mein Podcast in 34 Länder gehört. U.a. auch in Brasilien, Malawi, Philippinen, Uruguay, in Hong Kong, sogar auf den Fiji Inseln. Unglaublich. Vielen Dank, dass ihr meinen Podcast hört. Dazu schicke ich an euch alle in die ganze Welt: 

 

"ein herzliches Hallo aus der Mozartstadt Salzburg."

 

So, dass musste einfach einmal gesagt werden.

In Amerika gibt es die NSA, nein nicht die, die alles mithören, sondern die National Speaker Association. Und in Salzburg fand vor einigen Tagen, vom 7. bis 9. September die Convention der GSA also der German Speaker Association statt.

Da waren lauter Profis. Speaker, Trainer, jede Menge interessante Menschen. René Borbonus, Michael Rossié, Thorsten Jekel, die hatte ich schon als Interviewpartner in meiner Show. Auch aus den Medien habe ich einige getroffen. Wie Beispielsweise Sabine Altena, ehemalige Moderatorin der Antenne Bayern, oder den TV Produzenten Thorsten Sievert aus Köln. Hat u.a. Typisch Deutsch – Die Kaya Show« (RTL) produziert, oder »Mittermeiers Saturday Night Live« (RTL), »Quatsch Comedy Club« (Pro 7), »Die Wochenshow« (SAT 1), »Sascha Grammel live« (RTL), und vieles mehr.

 

Thomas Mussger vom ORF Salzburg war dabei. Er moderiert Salzburg heute und ist erfolgreicher Off Air Moderator. Also eine ganze Menge interessante Menschen waren auf dieser Convention. Ich bin da einmal mit meinem Mikrofon herumgesaust und habe dir einige Eindrücke mitgebracht.

 Thema Nervosität.

Also wie du siehst, auch diese Profis sind noch nervös. Also keine Panik. Ich zeige dir in dieser Folge einmal wie ich arbeite. Mein Arbeitsumfeld. Ich muss ja auch von etwas leben.

Als Trainer, Sprecher oder Moderator. Und dazu gehört auch mein Podcast. Damit ich dir meine Erfahrungen weitergeben kann. Als Trainer zeige ich den Teilnehmern wie du schon weißt in Seminaren, die Tipps und Tricks aus der Praxis.

Das sind Gruppen von 6 bis 15 Personen. Ein ständiges Tun ist in meinen Trainings gefordert. Gruppenarbeit, Einzelarbeit. Also raus aus der Komfortzone. So wie wir im Interview von Michael Rossié gehört haben. Er ging auch aus seiner Komfortzone raus.

Und dann mache ich noch Einzelcoachings oder Trainings. Da bin ich jetzt mit einem Kunden im Training. Das ist sehr spannend. Denn ich erlebe immer wieder, wie viele Menschen Probleme haben, vor anderen zu sprechen. Er soll vor rund 200 Menschen moderieren. Er ist aber kein Moderator, macht das nur ab und zu.

Daher hat mich, ich nenne ihn einmal Roland angerufen und gebeten, ihm zu helfen. Das haben wir in einigen Einzel-Sessions gemacht.

 

Roland war so nervös, dass er sich jeden Satz aufgeschrieben hat. Ich habe es ihm vorgesagt, er hat es aufgeschrieben. Hier komme ich zu einem wichtigen Punkt. Wenn es dir ebenso ergeht wie Roland. Versuche deine eigenen Worte zu finden, denn sonst klingt es total aufgesetzt, total künstlich. Das kommt nicht gut an bei deinem Publikum. Wer immer das auch sein mag. Kann ja auch dein Kunde sein.

Zum Üben ist es ok, wennn du alles aufschreibst, damit du einen groben Überblick erhältst. Aber: Je mehr du mit deinen eigenen Worten arbeitest, umso authentischer bleibst du.

Zurück zum Coaching. Wir gingen seine Moderation wirklich Schritt für Schritt durch. Den Einstieg, dann die Begrüßung der Ehrengäste, die weiteren Höhepunkte. Und - immer wieder.

 

Üben, üben, üben.

 

Nach einigen Stunden Training, habe ich ihn dann verlassen. D.h. das Training war vorbei. Jetzt musste er seinen Weg selber gehen.

Als Tipp habe ich ihm noch mitgegeben. Unbedingt vor Beginn der Veranstaltung, also wirklich kurz bevor er die Bühne betritt, noch einmal in die Ruhe gehen. Ich habe gesagt, nimm dir bitte 10 Minuten Zeit, ziehe dich an einen ruhigen Ort zurück, lasse dich von niemanden stören und atme dich runter. Gehe deinen Einstiegstext noch einige Male durch, ebenso deine Moderation.

 

Fokussiere dich und entspanne dich.

 

Dann, kurz vor dem Auftritt wandle deine Nervosität in Energie um, habe Freude an dem was du machst. Lasse deine Angst zu, Atme tief durch, werde locker. Und dann rocke das Ding.

Denn das Publikum, dein Kunde oder wer auch immer dein Gesprächspartner ist, der wünscht sich das du mit ihm sprichst. Also sei dir dessen bewusst. Sprich zu mir, sprich zu deinem Gegenüber, aber so damit er dich auch versteht.

 

Mit Souveränität, Niveauvoll, formuliere die Wörter prägnant, Betone richtig, sprich gefühlvoll, führend, deutlich, mit Qualität und Sympathie. Du kannst auch Erotik in die Stimme legen. Also das ganze Spektrum.

 

Dann wirst du beim Reden auch gehört. Wie ging es mit Roland weiter. Ich habe ihn am nächsten Tag angerufen und er war total aus dem Häuschen. Er hat zu mir gesagt, anfangs stand er etwas steiff auf der Bühne, aber in dem Moment wo er dann er selber war, sich bewegt hat, locker wurde, ging er richtig ab.

Er hat mit seinen Worten moderiert, ist super angekommen, seine Nervosität war wie weggeblasen und er hat so viele positive Reaktionen erhalten.

Es hat sich um eine Wohltätigkeitsveranstaltung gehandelt und ich denke, er wird diese auch weiterhin moderieren. Und ich freue mich immer wieder, wenn ich Menschen helfen kann, einen Schritt weiter zu kommen.

 

 

Also, wenn auch du solche Probleme hast, ich bin für dich da.

 

Dann ist da noch mein Job als Moderator. Da habe ich mit denselben Problemen zu kämpfen wie du. Ich bin nervös, der Magen fliegt, die Hände sind trocken. Aber ich kenne das ja schon und ich weiß wie bzw. was ich machen kann, damit ich das alles in den Griff bekomme.

Einschließlich der Stimme. Die kommt auch bei mir in den Alarmbereich, wo sie dann nicht mehr so voll klingt, wie sie soll. Aber, das gehört dazu, das macht es spannend. Ich persönlich bin ja der Live Mensch. Also wirklich so ohne Netz und Boden. Wie Opus singen. Live is Live. Das macht es ja so spannend. Es gibt kein zurück. Du hast nur die eine Chance.

Ich mag das. Warum weiß ich selber nicht. Denke mich auch immer wieder. Warum machst du das? Das Schöne dabei ist. Wenn alles gut gegangen ist, das ist dann so ein richtig tolles Gefühl.

 

Yes, I can. Ich hab’s geschafft. Wieder einmal.

 

Ab und an bin ich dann auch mit meinem Mikrofon unterwegs, hole mir Interviews für dich, entweder so wie ich es heute mache, live oder sonst über Skype oder Zencastr. Falls du selber Podcasts machst, dann habe ich noch ein tolles Programm für dich das ich seit zwei Monaten selber verwende.

Kannst du auch auf meiner Stimmpuls-Website unter Ressourcen  finden. Das Programm nennt sich Hindenburg. Echt cooles Teil. Ist mit Skype gekoppelt, hat eine sehr gute Aufnahmequalität. Schau einfach auf meine Website.

So das wars jetzt erst einmal in dieser Folge. Am kommenden Donnerstag habe ich wieder einen interessanten Interviewpartner, bzw. Interviewpartnerin. Ich habe es bereits angekündigt. Lydia Clahes. Sie ist Lehrercoach und hat auch vieles zu sagen. Vor allem hat mich interessiert, wie es mit der Kommunikation im Ausbildungsbereich steht.

Bis Donnerstag. Und danke fürs dabei sein.

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Und wenn dir mein Podcast gefällt, bitte ich dich um eine positive Rezession auf iTunes. Dafür bin ich dir sehr dankbar.

Ich wünsche dir noch eine schöne Zeit.

Dein

 Präsentieren sicher sprechen besser wirken
 

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Written by garystuetz

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