Warum richtiges Betonen mehr Qualität in dein Leben bringt.

 

 
 
Stimme und Kommunikation

Ich habe dir ja in Folge 44 erzählt, dass ich bei der Convention in Salzburg viele Kollegen aus der Medienbranche getroffen habe. Und in meinem Podcast dreht sich alles um Kommunikation.

Wir können ja nicht nicht kommunizieren, wie Paul Watzlawick sagte. Und Kommunikation gilt immer und überall. Auch wenn ich mit einem Freund spreche, am Wirtshaustisch.

 

Wir kommunizieren immer und überall. Verbal und nonverbal.

 

Daher stelle ich dir in meinem Podcast auch immer Menschen vor, die aus den verschiedenen Bereichen kommen. Und etwas zu erzählen haben. Und da werde ich auch in die Welt der Medien eintauchen. Wie du weißt auch ich komme aus der Medienbranche und da gibt es viel Interessantes zu erzählen. Es sind viele Quereinsteiger bei den Medien. Ich kenne Kameramänner, das haben früher als Köche oder Tischler gearbeitet.

Und - ich glaube an dich. Denn mit den gewissen Tipps und Tricks, mit etwas Übung wirst auch du zum Profi in der Kommunikation. Bevor ich in der nächsten Folge dir wieder einen Interview Gast vorstelle, komme ich vorher noch einmal zum wirkungsvollen Kommunizieren.

Ich finde es ja spannend. Je mehr ich mich selber mit der positiven Sprache, dem Umgang mit unserer Etikette, der etwas niveauvolleren Sprache auseinandersetze, desto mehr fällt mir auf, wie wenig wir auf diese ja so selbstverständlichen Dinge achten.

Wir plaudern einfach los. Versuche doch einmal ganz besonders auf die Konsonanten und Vokale zu achten.

 

Aber was sind das eigentlich genau?

Als Konsonant, wird auch Mitlaut genannt, werden Laute bezeichnet, bei deren Aussprache der Atemstrom behindert und der Stimmtrakt des Sprechenden verengt wird.

 

Übrigens:

Das Gegenstück bilden die Vokale (a, e, i, o, u), hier kann die Luft ungehindert ausströmen. Alle anderen Buchstaben finden also eine Entsprechung bei den Konsonanten.

Im Deutschen gibt es 8 Vokale. a, e, i, o, u das sind die Selbstlaute, ä, ö, ü das sind die Umlaute. Und man unterscheidet zwischen kurzen und langen Vokalen.

 

  • Kurze Vokale werden kurz gesprochen, wie Tanne, Panne, Pfanne, Ball, Hölle, Mitte,
  • Lange Vokale werden lang gesprochen. Tal, Mut, Lehne, Mehl, Höhle, Miete.
  • Dann gibt es noch sogenannte Zweilaute. Das sind. au, ai, ei, eu, äu

 

Alle übrigen Buchstaben sind Konsonanten. b, c, d, f, g, h, j, k, l, m, n, p, q, r, s, t, v, w, x, y, z. Mir geht es vor allem um die Buchstaben k, p, t. Denn diese gehören richtig betont.

 

Hier ein Beispiel.

 

  • Die Katze tritt die Treppe krumm.
  • Der Cottbuser Postkutschbeamte, putzt den Cottbuser Postkutschkasten blank.

 

Hast du´s gehört.

 

Die richtige Betonung bringt den Rhythmus in das Gesagte.

 

Wie in der Musik. Nur wenn du die Noten richtig spielst, wird ein Musikstück auch gut klingen.  Ebenso ist es in der Sprache.

Die beiden eben gehörten Beispiele, die verwende ich auch immer gerne, wenn ich meinen Sprachraum, also Vokaltrakt aufwärme. Zum Beispiel hatte ich vor einigen Tagen wieder einen Auftrag als Sprecher erhalten. Für eine Doku von Servus TV sollte ich etwas einsprechen. Und auf der Fahrt ins Tonstudio mache ich dann solche Geläufigkeitsübungen.

 

In Ulm um Ulm und rund um Ulm herum. Oder eben: Die Katze tritt die Treppe krumm.

 

Da habe ich noch einige um mich so richtig locker zu machen.

Warum bespreche ich in dieser Folge die Mitlaute, Umlaute usw.?  Weil wir tendenziell dazu neigen, Mundfaul zu sprechen. Schlampig zu sprechen. Und ich habe es schon erwähnt. Je mehr ich mich damit auseinandersetze, desto mehr fällt es mir im Umfeld auf. Bei meinen Mitmenschen, meinen Bekannten, Freunden, Geschäftspartner. Das wir hier noch viel verbessern können. Wenn du möchtest.

Kommen wir zurück zu unseren Konsonanten.

 

Was bedeutet das eigentlich?

Der Begriff stammt aus dem Lateinischen bzw. lässt sich davon ableiten (consonare). Das lateinische con bedeutet mit, wobei sich sonare mitklingen übersetzen lässt.

 

Der Konsonant ist daher ein Mitklinger oder eben ein Mitlaut.

 

Hier hast du etwas zum üben. "Kannst du bitte einkaufen?"

Versuche jetzt, diesen Satz deutlich auszusprechen und achte darauf, wie die Luft beim Sprechen strömt. Vielleicht merkst du einen Unterschied beim Sprechen. Denn bei den Vokalen wirst du bemerken, dass der Mund beim Sprechen geöffnet ist, a, e, i, o, u.

Deshalb kann der Laut auch deutlich entweichen und der Luftstrom nicht gestört. Bei den Konsonanten wie u.a. k, l, m, p, usw. ist das anders. Da muss die Luft ein Hindernis überwinden.

Diese Hinderniss kannst es auch als Hemmstelle bezeichnen. Die einzelnen Konsonanten einer Sprache lassen sich insofern unterscheiden, an welcher Stelle im Sprechapparat dieses Hemmnis sitzt. Sprechen wir ein p, fällt auf dass wir es mit den Lippen bilden, sprechen wir ein n, wird der Laut am Zahndamm gebildet. Ist eigentlich ganz einfach.

 

Versuche doch einmal ganze Alphabet zu sprechen. Dann wirst du im Mundraum ganz unterschiedliche Orte merken, du wirst die Aussprache, die Buchstaben unterschiedlich wahrnehmen.

Denn diese Unterschiede werden beim Artikulieren der Buchstaben sowie der Laute genutzt. Diese werden als Artikulationsorte bezeichnet.

Und diese sogenannten Artikulationsorte sind für unsere Aussprache sehr wichtig.

 

Viele Menschen haben vielleicht durch ein zu kurzes Lippenband einWispeln beim Sprechen, andere wiederum haben eventuell durch eine falsche Zahnstellung eine falsche Betonung.

Und für eine falsche Aussprache gibt es Logopäden.

 

Die einzelnen Mitlaute werden an ganz verschiedenen Orten im Mundraum und im gesamten Sprechapparat gebildet.

 

Manche werden im Rachen geformt, andere ganz vorn mit den Lippen gesprochen und gebildet. Davei belasse ich es. Logopäden und Sprachwissenschaftler kennen noch eine feinere Unterscheidung.

Erkenne selber den Unterschied in der Formung und Betonung der Worte. Hier einige Beispiele.

 

Bein, Pein, Maut, oder Tag, Dach, Name. Wie wäre es mit schön und Garage.

 

Das war einmal ein weiterer kleiner grober Überblick in unsere so schöne Sprache. Und wenn du dich damit etwas näher beschäftigst, wird dir auch dieser Satz wie Öl von den Lippen gehen. Denn das ist ein richtiger Zungenbrecher.

 

Spatz, Specht, Storch und Sperber sprangen spornstreichs schrillen Schreis, den steilen Steg hinunter.

 

Viel Spaß und brich dir nicht die Zunge.

Und in der nächsten Folge, am kommenden Donnerstag habe ich mich in die heiligen Hallen eines TV Studios begeben. Ich habe Thomas Mussger vom ORF Salzburg besucht. Er ist Profi, was Moderation, Sprache und Kommunikation ist.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Und wenn dir mein Podcast gefällt, bitte ich dich um eine positive Rezension auf iTunes. Dafür bin ich dir sehr dankbar.

Noch eine schöne Zeit.

Dein

 Präsentieren sicher sprechen besser wirken
 
präsentieren sicher und wirkungsvoll

 

Merken

Merken

Merken

Written by garystuetz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*