So beginnst du deine Rede wirkungsvoll!

 
 
sprechen und überzeugen

Ich hoffe du hast den Weihnachtstag ohne Stress mit deiner Familie und deinen Liebsten verbracht, warst mit deinen Geschenken zufrieden. Obwohl. Es ist in der heutigen Zeit nicht mehr so leicht die richtigen Geschenke zu finden, geschweige denn, jemanden etwas zu schenken. Außer du hast noch kleine Kinder.

Jetzt steht Silvester vor der Tür. Und damit es dir bei deiner Silvesteransprache nicht die Sprache verschlägt, habe ich einige Tipps für deine Eröffnung. Denn, vielen stellt sich die Frage.

Wie fange ich meine Rede an?

Ich bin seit einem Monat bei einem internationalen Netzwerk. Kurz BNI gennant.

Kennst du es?

Ist ein weltweites Netzwerk mit immer demselben Ablauf. In sogennanten Chaptern trifft man sich einmal in der Woche zu eine Business Frühstück. Mit immer demselben Ablauf. Ist wie eine Zermonie. Jeder Teilnehmer hat 60 Sekunden Zeit sich zu präsentieren. Jede Woche.

Stelle dir das Folgendermaßen vor.

Nachdem sich der Chapter Direktor mit seinen zwei Vorsitzenden vorgestellt und die Teilnehmer begrüßt haben, steht jeder einzelne Teilnehmer auf und stellt sich in diesen 60 Sekunden vor. Wer er ist, was er macht und was er sucht.

Also Empfehlungen der anderen Teilnehmer, Weitervermittlung usw. Macht richtig Sinn diese Art zu Netzwerken, denn bei uns sind alleine in der letzten Woche 170.000,- Euro gegenseitig vermittelt worden.

Jetzt komme ich aber zum Vorstellen.

Denn wie schon erwähnt ist es jede Woche das gleiche Porzedere. Der selbe Ablauf. Und viele der BNI ´ler beginnen schon zu sprechen schon bevor sie vor den Zuhörern stehen. D.h. sie warten nicht auf die volle Aufmerksamkeit.

Zudem wird oftmals noch so schnell gesprochen und so viel Information in diese 60 Sekunden gepackt, dass das Gegenüber nur noch Spanisch versteht. Soll heißen. Du bekommst als Zuhörer überhaupt nicht mit um was es eigentlich geht.

Und das fällt mir auf. Jedesmal das Gleiche. Hallo!

 

Der erste Eindruck zählt.

 

Warte auf die ungeteilte Aufmerksamkeit. Weniger ist oft mehr. Ich denke mir immer etwas Neues aus, um mich für diese 60 Sekunden zu präsentieren. Denn. Das letzte Mal bin ich nach vorne gegenangen, also an den Tisch des drei Vorsitzenden, habe mich vor die Anderen gestellt und habe 10 Sekunden lang kein Wort gesagt.

Bin nur da gestanden, habe von links nach rechts gesehen und das Ganze wirken lassen. Das war echt spannend. Viele fragende Augen haben mich angesehen. Was macht der da? Was kommt jetzt? Was ist da los? Einige haben mich durch Gesten aufgefordert etwas zu sagen.

 

Die Wirkung war 100 %!

 

Aber es kostet Überwindung. Wenn du jedoch jede Woche deine 60 Sekundenpräsentation hast, dann hast du auch jede Woche Zeit zum üben. Das ist meine Einstellung und Meinung. Ich habe auch schon einingen Teilnehmern Tipps gegeben, sich besser zu präsentieren. Und mein Lohn dafür ist, dass sie das auch umsetzten. Und siehe da.

 

Sie werden "erhört", oder besser gesagt. Man hört ihnen zu beim Reden.

 

Und genau das ist ja der Sinn der Sache. Dass du beim Reden auch gehört wirst. Ich überlege immer schon einige Tage vorher, wie ich mich das Nächste Mal präsentiere. Wie ich das Nächste Mal Wirkung erzeuge. Denn sei dir bewusst. Um erfolgreich zu kommunizieren brauchst du Drei Dinge. Aufmerksamkeit, Präsenz und Wirkung.

Daher bereite dich vor, bevor du deine Präsentation, Meeting, Ansprache hälst. Denn nur wer richtig und gut vorbereitet ist, wird auch gut starten.

Versuche es doch so wie ich. Mit Schweigen.

Eine beliebte Übung in Schauspielschulen ist es, wenn du vor Anderen, vor deinem Kunden, deinem Mitarbeitern, auf der Bühne stehst, kurz den Mund aufzumachen und dann einfach nichts sagen. Hier ist es hilfreich in Gedanken einige Sekunden zu zählen. Wenn du das übst, kannst du auch die Zeit stoppen, wie lange du durchhälst.

Es ist schon eine Herausforderung vorne zu stehen, wenn dich viele Augen ansehen. Denn du weißt auch genau, dass deinem Gegenüber jetzt die Gedanken durch den Kopf gehen. Diese Aha Elebniss macht dich jedoch auch von Mal zu Mal stärker, präsenter, sicherer.

Viele verlässt der Mut. Manche möchten anders anfangen. Der eine oder Andere verzweifelt, weil er oder sie es nicht hinbekommt. Der Kaberettist Gerhard Polt beispielsweise hat es einmal geschafft, auf der Bühne sieben Minuten lang zu schweigen, bevor er begonnen hat. Das ist eine Meisterleistung! Sieben Minuten. Auf der Bühne eine Ewigkeit. EIn halbes Leben. Unglaublich. Versuche es einmal mit 10 Sekunden und du wirst merken, dass dies schon eine lange Zeit ist.

 

Du kannst auch so Aufmerksamkeit erzeugen indem du es mit dieser Variante versuchst.

 

Darüber zu sprechen, dass du nicht darüber sprichst. Weil es unnötig ist, das schon alles gesagt ist. Das neue Produkt spricht quasi für sich selber.

"Ich sage dazu jetzt nichts. Da können Sie lange darauf warten. Glauben Sie, das halte ich nicht aus? Da täuschen Sie sich aber. Ich halte das aus. Ich beweise es Ihnen. Ich sage nichts. Rein gar nichts." Usw.

Das werde ich bei meiner nächsten 60 Sekunden Präsentaion in meinem Chapter ausprobieren. Ist eine tolle Übung und erzeugt auch wieder Aufmerksamkeit. Und wie.

Ich beginne also wie oben erwähnt. "Ich sage dazu jetzt nichts. Da können Sie lange darauf warten. Usw.
Ich sage Ihnen jetzt nicht, dass es in einer Kommunikation wichtig ist, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Sie erfahren von mir auch nicht, dass der erste Eindruck zählt. Nein darauf können Sie lange warten. Von mir erfahren Sie nichts. Auch nicht, dass weniger oft mehr ist. Keine Chance. Aus mir bekommen Sie nichts raus.

Merkst du was?

Auch in dieser Situation bekommst bringst du deine Informationen an deine Zuhörer. Ein etwas anderer und auch ungewöhnlicher Anfang. Aber so wirst du alle Informationen los. Die angeblich wichtigen und die angeblich unwichtigen. Es wirkt.

Selbstbewusstsein kannst du nicht lernen. Für solche Anfänge braucht es etwas Mut, etwas Schauspielerei und etwas Übung. Wenn du Probleme hast, vor Anderen zu sprechen, da bist du ja nicht alleine, dann übe wirklich zu Hause und springe einmal über deinen eigenen Schatten. Raus aus der Komfortzone. Wenn du das ein paar Mal gemacht hast, dann macht es auch Spaß. Denn du wirst dadurch auch Selbstbewusster in der Kommunkation, im Vortrag, im Gespräch.

Und eines ist auch sicher.

Mit so einem Einstieg wird man sich an dich erinnern. Man redet über dich. Und das ist ja vor allem wenns ums geschäfliche geht, ein Vorteil. Es kann ja nicht passieren, sollte es nicht auf Anhieb klappen. Glaube mir. Auch wenn ich in diesen Dingen schon viel Erfahrung mitbringe. Ich bereite mich genauso auf solche Art der Einstiege vor.

Und mir macht das richtig Spaß. Und den wünsche ich dir auch bei deiner Silvesterfeier.

 

Rutsch gut rein ins Neue Jahr. Bis 2018. Also bis nächste Woche.

 

Und wenn dir mein Podcast gefällt, bitte ich dich um eine positive Rezession auf iTunes. Dafür bin ich dir sehr dankbar.

Noch eine schöne Zeit.

Dein

Präsentieren sicher sprechen besser wirken
 
 
Hole dir jetzt dein Gratisgeschenk.

Merken

Merken

Written by garystuetz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*