Zeige endlich deine Lässigkeit!

 
 
Überzeugend sprechen

Es gibt eine Unmenge Tipps und Tricks um eine Rede zu beginnen und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ebenso gibt es unzählige Möglichkeiten ein Gespräch zu beginnen. Und daher erfährst du auch in dieser Folge wieder einiges um 100% Wirkungsvoll zu überzeugen. Damit du in Zukunft dein Meeting, deine Präsentation, deinen Bühnenauftritt oder auch deine Ansprache spannend, wirkungsvoll und auch anders beginnen kannst.

Denn sei dir bewusst. Dein Zuhörer, wer immer das ist, möchte gefordert, beeindruckt, überrascht werden. Dann bleibst du ihm auch im Gedächtnis. Egal über was du sprichst. Du kennst ja sicherlich diejenigen, die sich am liebsten selber reden hören. Grauenhaft. Die kommen überhaupt nicht zu Punkt und zum Schluss.

 

Ich war letztens bei einer Veranstaltung. Es ging um mein liebste Hobby, dem Paragleiten. Die Bilder waren beeindruckend, spektakulär. Der Vortrag viel zu lange. Nach 2 Stunden bin ich gegangen. Viele Vortragende vergessen, dass kurz und knackig besser ist, als lang und langweilig. Ich habe ein paar Tage später erfahren, dass der Vortrag über 3 Stunden gedauert hat. Na viel Spaß. Das nenne ich Zwangsbeglückung.

 

Daher. Mache es spannend, humorvoll und auch wirkungsvoll. Und dabei spielt auch Zeit eine große Rolle. Weniger ist oft mehr. Aber zurück zu unserem Beginn. Wie das Wort ja schon sagt. Hier beginnt es. Alles. Der erste Eindruck ist entscheidend. Denn wenn du diesen versemmelst, werden dir die Zuhörer weniger aufmerksam zuhören! Es ist so.

 

 

Denke einfach einmal zurück. Ein Kinofilm mit einem elendslangen Vorspann wird dich jetzt nicht vom Sessel reißen, eher in diesen noch tiefer drücken. Die Augen fallen langsam zu, die Dämmerung beginnt. Also. Langweilig.

Der Lehrer in der Schule hat dir erzählt, dass eine Rede unbedingt mit einer ausführlichen Einleitung beginnt. Lang und wieder langweilig. Du liest ein Buch. Freust dich schon darauf. Nach 20 Seiten Einleitung verlässt dich die Freude.

Jeder Anfang, jeder Beginn ist quasi ein Kampf, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wenn du von Anfang an deine Zuhörer auf deiner Seite hast, dann wird man dir auch zuhören. Sei es im Büro, beim Meeting, oder wenn du deine Urlaubsstory im Freundeskreis erzählst.

 

Mache es anders als die Anderen. Dann wirkst du spannend und bleibst im Gedächtnis.

 

Ich erlebe es immer wieder, dass Redner um Erlaubnis fragen. Kürzlich war ich zu einem Trainerforum eingeladen. Trainer jeder Branche. Das war eine große Organisation für Erwachsenenbildung.

Die Verantwortliche betrat die kleine Bühne und begann. "Ich möchte mich bei ihnen bedanken, …" Ups habe ich mir gedacht. Das wird jetzt langweilig. Denn für das Publikum kann egal um welche Art der Kommunikation es sich handelt, das sehr ermüdend und langweilig wirken. Wenn du hier lange Dankesreden schwingst an alle und jeden und so weiter. Beim Techniker, den Mitwirkenden, dem Lichtmann, dem Redner, beim Veranstalter, der Putzfrau usw. Gähn.

"Danke an den Herrn Dir. XY, dass Sie sich heute, …danke dem Techniker für, .... danke an Frau Dr. …, danke an Prof. xxx für seinen tollen Vortrag, danke, danke. " Danke dass sie jetzt nicht eingeschlafen sind, wären hier eher dir richtigen Worte.

Es genügt, wenn du dich mit Formulierungen bedankst. Etwa: "Er möchte nicht, wenn ich erwähne, …"

 

Im März stand ich mit DJ Ötzi auf der Bühne. Besser gesagt ich habe ihn anmoderiert. Und er hat zu dieser Zeit sein neues Album veröffentlich "Mann für Amore." Das wollte ich natürlich groß ankündigen. DJ Ötzi wollte es jedoch nicht. Also, habe ich nur gesagt: "Heute, live on Stage - DJ Ötzi." Kurz und knackig. So wollte es der Künstler. Ohne langes Pipapo.

Geht auch. Es kommt auf die Situation an. Dankesreden, Anmoderationen, Ankündigungen kannst du auch kurz machen.

 

Beispiel Dank zu sagen.

Am schönsten Danke zu sagen ist, wenn es persönlich ist. wenn er unverwechselbar mit der Person verbunden ist. Sich diese Person direkt angesprochen fühlt. "Wir sind schon oft zusammengesessen und haben über dies und jenes gesprochen, …"

Danke zu sagen ist schon wichtig. Ich mache das bei Moderationen auch immer. Beim Techniker. Für mich ist das einer der Wichtigsten. Denn ohne ihn geht nix. Kein Ton, kein Licht, keine Musik. Ich bedanke mich auch bei allen vor und hinter den Kulissen, alle die mitgeholfen haben, dass dieser Event ein besonderer wird.

Sich zu bedanken ist jedoch eine Frage des Zeitpunktes und auch die Art und Weise. Mache es spannend. Lasse dir was einfallen. Sei kreativ!

 

Ebenso wichtig sind natürlich Ehrengäste oder spezielle Kunden.

 

Es kann auch vorkommen, dass du gewisse Namen erwähnen musst. Du kannst es dir nicht immer aussuchen. Denke vielleicht einmal an eine Charity. Bei meiner letzten die ich moderiert habe, habe ich mich erst bedankt, als das Geschenk verlost wurde. Das ist ein guter Zeitpunkt. Denn dann passt alles zusammen.

Der Herr Dir. hat eine Reise gespendet, diese wird verlost, die Losnummer wird aufgerufen und jetzt sage ich erst danke für die tolle Spende bei Herrn Dir. XXX.

Dann ist es rund. Dann ist es anders. Dann ist es spannend.

 

Etwa so:

"Eigentlich geht er nicht gerne auf Veranstaltung, dennoch hat er sich heute die Zeit genommen, …" "Von Hamburg direkt nach München. Jetzt ist er hier. Begrüßen Sie, …"

Dennoch heißt es bei Ehrengästen auch auf die Reihenfolge zu achten. Es gibt nämlich genau festgelegte und protokollarische Reihenfolgen für offizielle Anlässe, die unbedingt einzuhalten sind. Wenn ich den Landeshauptmann von Salzburg auf der Bühne begrüße, dann wird er als Ranghöchster auch als erstes begrüßt und nicht der Herr Prof. Irgendwer.

Begrüßungen sind auch sehr spannend, wenn mehrere Nationen im Publikum oder bei einer Präsentation anwesend sind. Ich suche mir immer die Hauptperson heraus und begrüße diese dann in seiner Landessprache. Sofern es mir möglich ist. Arabisch würde eher nicht funktionieren. Oder chinesisch.

Einmal im Jahr moderiere ich einen großen Event wo viele Nationen dabei sind. Deutsche, Holländer, Polen, Italiener, Schweizer usw. Die Holländer kann ich auf Holländisch begrüßen, die Italiener und Deutschen auch. Beim Rest mache ich es dann so. "And all People in the World. Welcome to, …"

Und es gibt einen guten Trick um die Sprache auch richtig auszusprechen. Familie Google macht es möglich. Da kannst du auch hören wir es klingen soll.

 

Noch ein Tipp vorab.

Sage gleich zu Beginn, dass du jetzt nicht perfekt Spanisch, Italienisch usw. sprechen kannst.

 

Nimm den Wind aus den Segeln.

 

Ich persönlich finde es sehr sympathisch, wenn man in der jeweiligen Landessprache begrüßt wird. Ist auch eine Art der Wertschätzung.

Du bist dann auch gleich auf Augenhöhe mit deinen Zuhörern. Und glaube mir. Es wird dir keiner böse sein, wenn du diejenige Sprache nicht perfekt beherrscht. Also keine Angst.

In diesem Sinne.
Be cool, rock on!

Und wenn dir mein Podcast gefällt, bitte ich dich um eine positive Rezession auf iTunes. Dafür bin ich dir sehr dankbar.

Noch eine schöne Zeit.

Dein

Präsentieren sicher sprechen besser wirken
 
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Written by garystuetz

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