Zeige endlich, dass du es kannst.

 
 
Angst und Lampenfieber

Ich werde immer wieder gefragt: "Gary wie machst du es, dass du so ruhig bist, wenn du vor Anderen stehst".

Meine Antwort darauf lautet: "Mir gehts es genauso wie dir, ich bin ebenso nervös wie du".

Aber ich kenne Tipps und Tricks um ruhiger zu werden und die Nervosität, das Lampenfieber in positive Energie zu wandeln. Dafür habe ich extra mit einer Duftmanufaktur einen speziellen Spray entwickelt, der gegen diese Symptome wie Angstzustände, Nervosität, hoher Puls usw. hilft.

 

Aber, was ist Lampenfieber genau?

Darunter versteht man die Anspannung, Nervosität und den Stress vor einem öffentlichen Auftritt, vor einer Gruppe Menschen zu sprechen. In einem Meeting vor Kollegen, auf einer Hochzeitsfeier oder vor einer Prüfung. Auch vor einer gefährlichen Aufgabe. Auch bekannte Persönlichkeiten wie etwa die Sängerin Adele oder Schauspieler Johnny Depp sind nervös. Um hier nur einige zu nennen.

Lampenfieber oder Nervosität kann jeden beruflich wie privat treffen. Schauspieler vor dem Bühnenauftritt, Musiker. Oder du stehst vor einer wichtigen Prüfung. Selbst vor einem Vorstellungsgespräch, oder wichtigen Kundengespräch kann man nervös sein. Denke nur an die Olympiade. Auch Sportler sind nervös.

 

Es gibt jedoch noch eine andere Art der Nervosität.

Viele Menschen haben Kamera- und Mikrofonangst. Ist ähnlich wie Lampenfieber. Darunter verstehen wir die Anspannung eines Menschen, der eine nicht-künstlerische Leistung in einer Situation erbringen will oder soll, wo er genau weiß, dass es um vermehrte Aufmerksamkeit geht. Sozialer Natur.

Zum Beispiel bei einem gesellschaftlichen Anlass wie schon erwähnt die Hochzeits- oder Geburtstagsfeier oder bei einer Sportveranstaltung. Daher sprechen wir hier von der sogenannten "Vorstartangst". Und da schlackern manchem die Beine. Aber Hallo.

 

Der Grund dafür ist einfach erklärt.

Wenn ich kurz vor meinem Auftritt, beispielsweise bei einer Moderation stehe, ist meine größte Sorge, den Text zu vergessen. Denn du weißt genau, du steht voll im Focus. Alle Augen sind auf dich gerichtet. Und du weißt auch genau, dass Lampenfieber ist untrennbar mit der Erwartung verknüpft ist, dass deine Leistung und auch Qualität deiner Präsentation oder deines Auftritts vom Publikum oder Kunden beurteilt wird. Ähnlich verhält es sich bei Prüfungen.

Wenn wir wieder in die Künstlerwelt gleiten, dann ist das auch für TeilnehmerInnen bei einem Casting eine wahre Herausforderung. Aber ebenso bei Profis. Denn auch Schauspieler, Sänger, Musiker müssen oftmals zu einem Casting um einen Job zu bekommen. Denn all diese Leute müssen sich gegen eine starke Konkurrenz behaupten.

Der Österreicher Christian Eigner hatte Glück. Er traf 1997Dave Clayton, der als Keyboarder für Depeche Mode an der Produktion des Albums Ultra arbeitete. Dieser hatte ihn mit ins Studio genommen und seitdem spielt Eigner auch Tour-Schlagzeuger von Depeche Mode.

Unter „Lampenfieber“ oder "Nervosität" verstehen wir auch "Auftrittsangst", "Podiumsangst", oder "Vortragsangst". Wir können das Wort Angst aber auch in Freude wandeln.

 

Nervosität ist gut für uns.

Weil es die Qualität der Leistung steigert. Durch die Nervosität bist du aufmerksamer. Dein ganzer Körper ist angespannt. Und das brauchen wir vor unserem Tun. Stress, also die körperliche und geistige Anspannung kurz vor einer unmittelbar bevorstehenden anspruchsvollen oder auch riskanten Aufgabe ist eine natürliche Reaktion und schützt uns in einer gefährlichen Situation beim Überleben.

Stelle dir vor, ein Skirennläufer fährt die gefährlichste Rennstrecke der Welt, die Streif hinunter ohne Nervös zu sein. Ich denke weiter als bis zur Mausefalle würde er nicht kommen.

Die Nebennieren senden Adrenalin ins Blut und berieten uns, also unseren Organismus auf Flucht oder Kampf vor. Beim Thema Mausefalle ziehe ich persönlich lieber Flucht vor.

Also ist Nervosität durchaus positiv zu sehen. Denn sie gilt als ein leistungsförderlicher Faktor, der uns Betroffene vor Gefahren oder einer gefährlichen Situation körperlich und geistig in eine optimale Ausgangslage versetzt. Und für viele ist schon vor Anderen zu sprechen, zu stehen, zu präsentieren eine Extremsituation.

 

Laut Forscher ist die Angst vor Menschen zu sprechen größer als die Angst vor Krankheit, Scheidung oder Tod.

 

Typische Symptome sind u.a. Herzklopfen, Erröten, Zittern, Anspannung, Reizbarkeit, körperlicher und emotionaler Beklemmung, Konzentrationsmangel und Vergesslichkeit. Manche müssen öfter als normal auf die Toilette. Experten sagen ja, das Lampenfieber mit seinen Symptomen auch der Verliebtheit gleicht. Wenn ich mit meinem Gleitschirm mal wieder hoch hinaus möchte und schon länger nicht mehr geflogen bin, merke ich meinen erhöhten Puls. Auch nach 16 Jahren Paragleiten.

Also treten diese Symptome auch nach langer Gewohnheit auf. Damit komme ich zur Alexander Technik.

 

Was ist die Alexander Technik?

Gründer war Frederick Matthias Alexander. Es ist eine pädagogische Methode und beschäftigt sich mit dem Erkennen und Ändern von Gewohnheiten. Besonders wenn es sich um Verspannungen, Schmerzen oder Funktionseinschränkungen handelt. Die Alexander-Technik ist eine Methode, um Fertigkeiten zur Selbsthilfe zu erlernen.

Diese Methode soll dabei helfen, Gewohnheiten, die den Haltungstonus und die neuromuskuläre Koordination negativ beeinträchtigen, wahrzunehmen, zu verstehen und zu vermeiden.

Sie ist geeignet vor allem für Menschen, die ihrem Körper oder ihrer Stimme besondere professionelle Leistungen abverlangen: z. B. Musiker, Schauspieler, Sänger, Tänzer oder Sportler.

Eine grundlegende Annahme ist, dass Gewohnheiten einen maßgebenden Einfluss auf die Ausführung alltäglicher Handlungen haben. Man nimmt an, dass die menschliche Körperwahrnehmung, wie u. a. die Kinästhesie, durch jahrelange Gewohnheiten unzuverlässig wird, durch einen entsprechenden Lernprozess jedoch wieder zurückgewonnen werden kann.

Wer mehr in die Tiefe der Alexander Technik eintauchen möchte, am besten bei Familie Google nachfragen. Über das Künstlertum haben wir schon gesprochen.

 

Aber wie sieht es bei Prüfungen aus mit der Angst?

In vielen Fällen basiert Prüfungsangst auf fehlende Prüfungserfahrung. Ist ähnlich wie wenn du das erste Mal auf der Bühne stehst und es sehen dich 600 Augen an. Da dampft es aus allen Poren. Übung macht den Meister könnte man sagen. Nur dass man halt nicht ständig dem Prüfungsstress unterliegt. Bei Sportlern ist das etwas ähnlich. Jedoch lernen sie durch eine häufige Konfrontation mit Prüfungssituationen wie etwas bei Wettkämpfen, etwas besser damit umzugehen.

Abhilfe schaffen können in solchen Situationen, Entspannungstechniken und Atemübungen.

Hier ein Tipp für dich, der schnell hilft.

 

Die progressive Muskelentspannung.

 

Diese Übung oder Methode wurde in den zwanziger Jahren vom amerikanischen Arzt Edmund Jacobsen erfunden oder entwickelt. Sie beruht auf dem Prinzip von Anspannung und Entspannung der Muskulatur.

Durch schnelles An- und Entspannen bekommst du den Stress oder deine Angst besser in den Griff. Ich mache das auch recht gerne kurz bevor ich eine Präsentation, Seminar oder Moderation halte.

Du kannst diese Übung im Stehen oder sitzen machen. Es fällt auch keinem auf.

 

 8 - 12 Sekunden alle Muskeln anspannen, danach 15 Sekunden entspannen. Am besten 2-3 Mal hintereinander machen.

 

Manche Experten raten auch dazu, die Angst zu verstärken. Denn so kannst du mit den Symptomen experimentieren und lernen, diese dann auch zu beherrschen. Wenn du also merkst, dass du in diese Stress Situation kommst so kurz, bevor es losgeht, und deine Hände zittern. Dann kannst du das Zittern zu verstärken. »Irgendwann kippt das, und du wirst ruhiger.« Am besten selber ausprobieren.

 

Zusammengefasst sei gesagt.

Zu wenig Angst macht uns langweilig, träge und kraftlos. Zu viel davon hingegen hemmt und lähmt uns. Daher wie im Leben so oft gehört. Die goldene Mitte ist das, was wir anstreben sollten. Denn ein mittleres Angstausmaß motiviert uns zu Höchstleistungen und aktiviert Geist und Körper. Es hilft, nicht in Routine zu verfallen und bewirkt, dass wir authentisch sind und immer wieder unser Bestes geben.

Und wenn du dann deine Rede, dein Meeting oder die Präsentation erfolgreich hinter dich gebracht hast, dann weißt du. Du schaffst das, du kannst das und freust dich vielleicht auf das nächste Mal.

So wie ich mich auf dich wieder freue.

 

Und wenn dir mein Podcast gefällt, bitte ich dich um eine positive Rezession auf iTunes. Dafür bin ich dir sehr dankbar.

Noch eine schöne Zeit.

Dein

Präsentieren sicher sprechen besser wirken
 
 
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Written by garystuetz

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