So wirst du richtig cool!

 
 

Deine beste Rede aller Zeiten!

In der letzten Folge haben wir das Thema Nervosität angesprochen. Weil es so wichtig ist, gebe ich dir  ein paar hilfreiche Tipps mit auf deinen Weg.

Meine Kollegin und Interviewpartnerin aus Folge 66 - Nicole Tiggeler hat einen sehr genialen Leitspruch. Lampenfieber in Lampenfreude umwandeln. Das ist der Punkt. In meinen Seminaren erlebe ich es immer wieder, dass auch Menschen die sich kennen, sehr schnell in Nervös werden, wenn sie vor Anderen stehen und Sprechen.

In meinen Übungen konfrontiere ich meine TeilnehemerInnen ziemlich schnell mit solchen Situationen, damit sie im Laufe des Seminars damit umgehen lernen. Auch wenn sich die TeilnehmerInnnen kennen. Vielleicht aus dem selben Unternehmen, oder sie arbeiten in der selben Abteilung. Sie werden nervös wenn sie eine Aufgabe gestellt bekommen, wo sie sich selber präsentieren müssen.

 

Für mich ist es auch immer wieder eine Herausforderung vor einer Gruppe zu sprechen. Denn hier bin ich angreifbar. Hier bin ich den Teilnehmern sehr nahe. Das passiert bei großen Moderationen vor einigen 100 oder 1000den Menschen nicht. Da habe ich einen gewissen Sicherheitsabstand. Meist ist es eine große Bühne.

Daher gilt es, diese Nervosität in den Griff zu bekommen und in positive Energie umzuwandeln. Oder wie Frau Tiggeler so schön sagt. Aus Lampenfieber, Lampenfreude zu machen.

 

Hier der erste Tipp für dich.

 

Vorbereitung ist das A&O.

 

Wenn ich wieder einmal mit meinem Gleitschirm in die Lüfte möchte, dann muss ich mich im Vorfeld gut vorbereiten. Auf Wetterkarten sehen, die Windrichtung miteinplanen usw. Aber das habe ich ja schon in der einen oder anderen Folge erwähnt. Das kennst du schon. Ich meine hier aber auch die Vorbereitung vor einem Meeting, Präsentation oder was auch immer du machst.

Am vergangenen Samstag hatte ich mit  TheAustrianRock Franz Müllner und Extremsportler Andreas Gindlhumer unsere Show.

 

"leben extrem" – Motivations- Show mit Spitzensportlern.

 

Wir gehen da neue Schritte zur Informationsübertragung, wenn du so möchtest. Eine neue Art von Speakertum. Es steht nicht ein Speaker auf der Bühne, sondern es ist eine Talkrunde mit Sportlern. Wir haben uns gedacht, wenn immer nur eine Person vorträgt und dieser seinen Vortrag nicht wirklich interessant und spannend an sein Publikum bringt, dann kann das sehr schnell langweilen.

Daher gibt es die Talkrunde von "leben extrem". Es ist eine Art Show mit viel Informationen. Denn von Spitzensportlern können wir sehr viel lernen was das Thema Motivation und mentale Fitness geht.

Beispiel Gindlhumer. Er läuft schnell mal von Österreich nach Triest. Unglaublich. Das sind über 300 km. Nur laufen. Hut ab.

Oder:

Andreas Gindlhumer ist auf einen Berg gegangen, sein Hausberg quasi, hat sich oben den Fuß gebrochen und ist damit wieder zurück ins Tal gegangen, weil das Telefon nicht funktioniert hat. Also er konnte keinen Notruf absetzen.

Das nenne ich mentale Stärke. Und eben diese Themen, also Motivation und mentale Stärke geben wir in unserer Show an Unternehmen oder dem Publikum weiter. Denn auch im berufs- wie privat Leben brauchen wir Motivation und mentale Stärke. Und die Spitzensportler leben ständig im Extremen. Denke nur an die Skirennläufer. Also können wir von den Tipps und Tricks die sie in dieser Motivationsshow an uns weitergeben, vieles mitnehmen.

 

Mitnehmen kannst du auch einiges. Hier sind die Tipps für dich.

Stimme und Körpersprache:

Wenn du deine Stimme täglich beruflich brauchst, vielleicht als Topverkäufer, LehrerIn, Speaker, TelefonistIn, wie trainierst du deine Stimme? Funktionierst sie immer so wie sie soll?

Professionelle Musiker beispielsweise beherrschen ihr Instrument, weil sie viel üben. Wahrscheinlich täglich. Wie viele Stunden am Tag trainierst du deine Stimme?

 

Ergo: Ein Stimm- und Sprachtraining macht sich bezahlt.

 

Denn es steigert deine Überzeugungskraft und verbessert dein Auftreten gegenüber deines Publikums, Schüler, Mitarbeiter.

What ever.

 

Ein weiterer Tipp:

Dass Auge isst mit. Den Spruch kennst du sicherlich. Soll heißen. Der Körper spricht immer. Also achte auch darauf wie deine Körpersprache ist.

Das Auge nimmt Sinneseindrücke schneller auf als das Ohr. Daher wird die entscheidende Botschaft im Zweifelsfall nicht über den auditiven Eindruck transportiert, sondern über den visuellen Eindruck.

Daher spielt deine Körpersprache eine große und entscheidende Rolle. Wie schon Sir Alex Guinness sagte: Gang und Haltung verraten mehr als das Gesicht.

D.h. Im Idealfall passen Körpersprache und Modulation der Stimme perfekt zusammen. Dann hast du deine Zuhörer, wer immer das auch sein mögen, voll an deiner Seite. Dies bedarf jedoch einiges an Übung.

 

Tipp 3

Bleiben wir einmal bei unseren Wintersportlern. Weil es noch so aktuell ist. Kein Sportler geht unaufgewärmt in den Wettkampf. Das geht sonst im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose.

Was machen sie vor dem Wettkampf. Richtig. Sie wärmen sich auf. Und dies gilt auch für uns, wenn wir etwas Wichtiges zu sagen haben. Aufwärmen.

Ein effektives Warm-up solltest du vor jeder wichtige Rede, Ansprache einplanen. Auf für ein wichtiges Kundengespräch oder Kundenpräsentation ist es hilfreich.

Wenn du dich jetzt fragst, aber was hat das mit Nervosität zu tun. Vieles. Wenn du gut vorbereitet bist, nicht nur inhaltlich, dann senkt das deine Nervosität.

 

Was ist Nervosität?

Angst. Angst vor Versagen, oder auch Angst vor dem Unbekannten. Bei der optimalen Vorbereitung nimmst du dir selber schon einen großen Teil dieser Angst. Das Unbekannte wird geringer, wird kleiner.

 

Tipp 3

Das Sprechtempo.

 

Weniger ist oftmals mehr.

 

Immer wieder erlebe ich Vortragende, dass diese so schnell und auch schlampig sprechen, dass die ganze Information auf der Strecke bleibt. Die Botschaft kommt nicht an. Langsamen Sprechen ist sehr wichtig für die optimale Wirkung zum einen für deine Stimme, zum anderen für den Informationstransport. Sprichst du zu schnell, ohne Punkt und Komma, dann verlierst du an Überzeugungskraft und die Aufmerksamkeit deiner Zuhörer.

 

Tipp 4

Nutze die "Macht der Pause"

Versuche einfach einmal nach ein paar Worten eine Pause zu machen und in Gedanken 21, 22, 23, 24, 25 zu zählen. Dann achte auf die Signale deines Gegenübers. Du wirst erstaunt sein wie hoch der Aufmerksamkeitspegel ist.

 

Tipp 5

Die Technik.
In einer meiner letzten Vorträge die ich besucht habe, war fehlende Vorbereitung ein Grund des Aufmerksamkeitsverlustes. Zur Verteidigung des Referenten muss ich jedoch sagen, er war Handwerker, kein Speaker oder Vortragender.

Wenn ich weiß, dass ich vor Anderen etwas sagen vortragen soll, mich präsentieren soll, dann ist das für mich keine Entschuldigung was für einen Beruf der oder diejenige ausübt. Denn der Vortragende möchte ja auch neue Kunden gewinnen. Und das klappt meist nur wenn’s spannend ist.

Der gute Mann hatte gleich von Beginn an einen schwerwiegenden Fehler gemacht. Denn ein sehr großes Palmenblatt hing mitten in den großen Bildschirm.

 

Ein absolutes No Go.

 

Denn der erste Eindruck zählt und der ging gleich einmal voll in die Hose. Bei solchen Dingen schalte ich gedanklich gleich ab. Dann hat er noch alles, aber wirklich alles abgelesen. Das nächste No Go! Geht gar nicht. Wie schon René Borbonus sagte. Weg vom betreuten lesen.

Ich beobachte dann gerne die Zuhörer. Und die waren überall. Nur nicht mehr bei dem Vortrag. Ergo. Der war umsonst. Das war verschossenes Pulver. Schade. Denn hier fehlte es zum einen an der fehlenden Vorbereitung, zum anderen vielleicht auch an der gewissen Verantwortung den Zuhörern gegenüber.

Dazu gehört auch die Technik. Habe ich den Laptop mit, Batterien, den Presenter. Wo und wie stehe ich und vieles mehr. Aber ich verurteile niemanden. Ich kann immer nur sagen. Es gibt Mittel und Wege, es besser zu machen. Sich zu informieren. Und dann umzusetzen. Dann klappt es das nächste Mal.

 

Ich bin gerne für dich da, wenn du mich brauchst. Viele wertvolle Informationen findest du auch auf meiner Trainerwebsite:

www.gary-stuetz.com

Und wenn dir mein Podcast gefällt, bitte ich dich um eine positive Rezession auf iTunes. Dafür bin ich dir sehr dankbar.

Noch eine schöne Zeit.

Dein

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Written by garystuetz

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