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Kleine Karte, große Wirkung.

Die Wirkung einer Visitenkarte

Wirkung, Audruck, Visitenkarten, Kommunikation

Neulich habe ich eine Visitenkarte erhalten. Ich habe diese genommen, kurz angesehen und dann eingesteckt.
In China ein absolutes NO Go. Absolut respektlos. Absolut unhöflich.

Weil?

Gleich komme ich dazu. Der erste Eindruck zählt nicht nur bei Präsentationen, Meetings oder am Telefon.

 

Der erste Eindruck zählt auch bei der Visitenkarte.

 

Denn für Erfolg im Business ist der erste Eindruck unglaublich wichtig! Nicht nur unser Auftreten zählt, auch unsere Visitenkarte hinterlässt Eindruck. Aber auch hier gilt es einiges zu beachten. Auch für die Visitenkarten gibt es eine Business Knigge, also Benimmregeln zu beachten!

 

Die Business Knigge der Visitenkarten.

Was ich persönlich als total unangenehm empfinde ist, wenn ich eine Lupe brauche, um überhaupt den Text zu erkennen. Oft wird auch mit allen möglichen Farben herumgespielt. Mag ja nett aussehen, aber bedenke ob dadurch nicht die Wirkung verloren geht. Weißer Hintergrund mit silberner Farbe. Das sieht keiner!#

 

Eine schöne Visitenkarte nützt nichts, wenn Kontaktdaten fehlen!

Im schlimmsten Fall landet deine Karte im Müll, weil sie vom Verarbeiter nicht gelesen werden kann!

Wie bei Power Point Präsentationen gilt hier:

 

Weniger ist oft mehr!

 

Was soll denn auf einer Visitenkarte draufstehen?

  • Name
  • Funktion im Unternehmen
  • Adresse
  • Telefonnummer (Festnetz und Handy)
  • Faxnummer
  • Email-Adresse
  • gegebenenfalls auch die Internetadresse

Professionell wirkt es, wenn die Visitenkarten mit dem Design der Internetseite übereinstimmen! Auch das ist ein Eindruck der hängen bleibt.

Auf das "wie" kommt es an. Auf ein ansprechendes und professionelles Layout.

 

Die 6 Benimmregeln der Visitenkarte

Für die Gestaltung gilt immer noch ein eher konservatives Erscheinungsbild. Ausgefallene Farben und Formen sollte man in der Regel vermeiden. Fotos, exotische Materialien wie Plastik, weißes Papier. Das richtige Format (nicht größer als 9 cm x 5,5 cm)
schlichte Eleganz.

Natürlich kommt es auch auf dein berufliches Umfeld an. Vor allem dein persönliches Ich. Als kreativer Mensch, als Künstler wirst du dich anders präsentieren, als ein Geschäftsführer oder Manager. Aber auch im kreativen Bereich gilt:

Nicht übertreiben! Dein Gegenüber soll schon noch erkennen, was auf der Karte steht.

Im internationalen Umfeld sieht die die Business Knigge etwas anders aus. Bist du viel im Ausland tätig, dann solltest du einige Regeln in Bezug auf die Visitenkarten wissen und auch beachten.

In Russland etwa sind Visitenkarten oftmals mehrfarbig aufglänzendem Papier bedruckt und enthalten häufig auch ein Foto. Zudem sind diese Visitenkarten meist größer als die unsrigen Karten.

Es gibt auch die Möglichkeit, eine Visitenkarte beidseitig zu bedrucken. Kommt gut, vor allem wenn du viel im Ausland bist. Beispielsweise auf einer Seite auf Deutsch und auf der Rückseite auf Englisch.

 

Warum gehört die Visitenkarte zur Business Knigge?

Eine Visitenkarte ist im Business ein absolutes Must Have. Ich versuche immer welche dabei zu haben, auch wenn ich abends privat ausgehe. Denn du weißt nie, wen du triffst. Meist passiert es mir, gerade wenn ich meine Visitenkarten vergessen habe, dass ich welche brauche. Ist dann etwas peinlich, deine Kontakte auf eine Serviette zu schreiben. Am besten in einem Visitenkarten Etui.

 

Denn Du weißt nie, wem Du begegnest, wer Dein Gegenüber ist.

 

Brauchen wir noch Visitenkarten?

Bei der Business Knigge lege ich großen Wert darauf, immer eine dabei zu haben. Denn sie hat auch eine Erinnerungsfunktion. Manchmal vergesse ich mit wem ich bei dieser oder jener Veranstaltung gesprochen habe. Wenn ich dann zu Hause die Visitenkarte wieder hervorhole, weiß ich wieder – ah der oder die war das, da soll ich anrufen, einen Termin ausmachen.

Außerdem wirkt es sehr professionell, wenn du bei einem Kundentermin oder einer Veranstaltung deine Karte abgibst. So wird Verwechslungen vorgebeugt und der korrekte Name bleibt im Gedächtnis – auch eine Art von Benimmregeln.

Visitenkarten sind ein wichtiges Aushängeschild im internationalen Geschäft. Ihnen kommt vor allem am Anfang, also beim ersten Kennenlernen eine große Bedeutung zu. Als Führungskraft ist es ratsam, zumindest den Titel „Director“ zu tragen. Experten sagen, dass beispielsweise ein Abteilungsleiter eines großen Konzerns nicht als „Head of Department“, sondern zumindest als „Director“ bezeichnet werden soll.

 

Benimmregeln erleichtern einem das Business.

 

Oft wird ein Name oder die Funktion falsch verstanden und dass führt unweigerlich zu Missverständnissen. Mit einer ausdrucksstarken Visitenkarte kannst du dem vorbeugen. Neben dem persönlichen Auftreten wird auch der erste Eindruck der handelnden Person vermittelt. Daher ist es gut, wenn du bei der Funktionsbeschreibung weder übertreibst aber auch nicht noch zu bescheiden bist. Bleibe einfach du selber.

Jetzt komme ich zu meiner Erfahrung mit der Übergabe der Visitenkarte. In China ist es Brauch, die Visitenkarte mit beiden Händen zu überreichen und je nach Wichtigkeit deines Gegenübers den Kopf zu verbeugen. Also je hochrangiger die Person, desto tiefer die Verneigung. Und wenn du eine Visitenkarte erhältst, dann nimm sie ebenso mit beiden Händen entgegen, lies was draufsteht, mache eine Verbeugung und erst dann stecke sie ein.

 

Warum sind Visitenkarten in China so wichtig?

Sie gelten als bedeutendes Statussymbol. Diese bestehen meist aus einer chinesischen und einer englischen Seite. Das habe ich jetzt aber nicht von Mr. Google, das hat mir ein österreichischer Schmuckhersteller der mit Perlen arbeitet erzählt. Er ist oft in China und hat mir viel von dieser Visitenkarten Kultur erzählt. Es gibt auch 2 Seiten einer Visitenkarte. Auf der chinesischen Seite steht der Nachname vor dem Vornamen, auf der englischen Seite ist es umgekehrt. Hier steht der Vorname vor dem Nachnamen, wie es auch in Europa üblich ist.

Gut zu wissen: Die Chinesen legen sehr großen Wert auf ihren Titel. Ok das kenne ich aus Österreich. Früher gab es ja auch eine Frau Doktor. Obwohl nur der Gatte der echte Doktor war.

Und weil wir schon bei der Übergabe waren. Am besten ist es, wenn du noch eine Frage dazu stellst. Dadurch zeigst du Interesse an dem chinesischen Geschäftspartner und es ist ein erster Schritt, um eine persönliche Beziehung aufzubauen.

Wenn du jetzt nicht in China geschäftlich tätig bist, dann nimm diese Information einfach als - ah haben wir wieder was gelernt an.

Ich persönlich glaube, dass es schwierig ist, in der heutzutage großen Werbevielfalt herauszustechen, um in der Schwemme der Visitenkarten aufzufallen. Wie wäre es mit einer runden? Ist zwar unpraktisch, zeigt jedoch seine Wirkung. Was jedoch völlig seine Wirkung verfehlt sind Gmail oder gmx Adressen auf den Visitenkarten. Hat mir ein Verkaufsprofi erzählt.

Stelle dir vor, du bekommst eine Visitenkarte mit Endung Gmail oder gmx.

 

Was denkst du dir dabei?

Der Überbringer legt nicht viel Wert auf sein Unternehmen und auf sich. Denn sonst würde er keine Gmail, gmx oder ähnliche Adressen verwenden. Hier ist eine persönliche Adresse empfehlenswert. Hat mit auch ein Knigge Profi gesagt, dass es hier an Wertschätzung sich selbst gegenüber fehlt. Meine lautet. www.gary-info.com, oder www.stimmpuls.com.

Na klar, Kostet etwas. Wirkt aber auch professioneller.

Leider erlebe ich in meinen Trainings oder beruflichen Umfeld immer wieder, dass ich von Unternehmern Visitenkarten mit ich nenne sie einmal "Gratis" Endungen bekomme. Ich persönlich achte schon darauf, ob Gmail, gmx, yahoo oder sonst was draufsteht. Ein bisschen eigene Wertschätzung ist schon wichtig.

Das ist jedoch mein persönlicher Ansatz. Jeder soll es so machen, wie er möchte.

 

Ps.: Schon gewusst? Du kannst meinen Podcast auch als Blog lesen.

 

Und wenn dir mein Podcast gefällt, bitte ich dich um eine positive Rezession auf iTunes. Dafür bin ich dir sehr dankbar.

Noch eine schöne Zeit.

Dein

Präsentieren sicher sprechen besser wirken
 
 
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Written by garystuetz

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