Lampenfieber was ist das genau? Woher kommt Lampenfieber?

Immer wieder werde ich gefragt: „Gary wie machst du es, dass du so ruhig bist, wenn du vor Anderen stehst“. Meine Antwort: „Mir gehts es genauso wie dir, ich bin ebenso nervös wie du“. Aber ich kenne Tricks um ruhiger zu werden und die Nervosität, das Lampenfieber in positive Energie zu wandeln. Ich habe mit einer Duftmanufaktur ein spezielles Spray entwickelt, das gegen Symptome wie Angstzustände, Lampenfieber, Nervosität, hoher Puls usw. hilft. Woher kommt Lampenfieber denn wirklich? Lampenfieber kann man übersetzen mit Anspannung, Nervosität. Den Stress vor einem öffentlichen Auftritt oder vor einer Gruppe zu sprechen. Vor einer Prüfung, einem Meeting, auf einer Hochzeitsfeier. Oder auch vor einer gefährlichen Aufgabe, einer Herausforderung.

Bekannte Persönlichkeiten wie die Sängerin Adele oder Schauspieler Johnny Depp sind ebenfalls nervös. Lampenfieber oder Nervosität kann jeden von uns treffen. Woher kommt Lampenfieber? Eine wichtige Prüfung, ein Vorstellungsgespräch oder ein wichtiges Kundengespräch kann für Lampenfieber bzw. für Nervosität sorgen. Sportler sind nervös vor einer Olympiade. Es gibt aber noch eine andere Art der Nervosität. Viele haben Kamera- und Mikrofonangst. Auch das ist Lampenfieber. Wir verstehen darunter die Anspannung eines Menschen, der eine Leistung erbringen will oder soll und er genau weiß, dass es um erhöhte Aufmerksamkeit geht. Daher sprechen wir hier von einer sogenannten „Vorstartangst“.

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Woher kommt Lampenfieber?

Woher kommt Lampenfieber wirklich und haben wir das nicht alle? Kurz vor meinem Auftritt, beispielsweise bei einer Moderation ist meine größte Sorge, den Text zu vergessen. Du weißt genau, dass alle Augen auf dich gerichtet sind. Du stehst voll im Focus. Und du weißt auch genau, dass deine Leistung oder dein Auftritt vom Publikum beurteilt wird. Bei Prüfungen verhält es sich ähnlich. Wenn wir wieder in die Künstlerwelt eintauchen, dann ist das auch für Teilnehmer/innen bei einem Casting eine wahre Herausforderung. Auch Schauspieler, Sänger, Musiker müssen oftmals zu einem Casting um einen Job zu bekommen. All diese Personen müssen sich gegen eine starke Konkurrenz behaupten. Der Österreicher Christian Eigner hatte Glück als er 1997 Dave Clayton, der als Keyboarder für Depeche Mode an der Produktion des Albums Ultra arbeitete, begegnete. Clayton hatte  ihn mit ins Studio genommen und seitdem spielt Eigner auch Tour-Schlagzeuger von Depeche Mode. Zusammengefasst kann man sagen, dass wir unter „Lampenfieber“ oder „Nervosität“ auch „Auftrittsangst“, „Podiumsangst“, oder „Vortragsangst“verstehen.

Nervosität positiv betrachten

Nervosität sorgt dafür, dass du aufmerksam bist und sie steigert die Qualität und die Wirkung. Die körperliche und geistige Anspannung kurz vor einer bevorstehenden, anspruchsvollen Aufgabe ist eine natürliche Reaktion und schützt uns. Adrenalin wird ausgeschüttet, ins Blut transportiert und bereitet uns auf Flucht oder Kampf vor. Daher ist Nervosität durchaus positiv zu sehen. Sie ist ein leistungsförderlicher Faktor, der uns in Extremsituationen in eine optimale Ausgangslage versetzt. Und für viele ist es eine Extremsituation wenn sie vor anderen sprechen oder präsentieren sollen. Laut einigen Forschern ist die Angst vor Menschen zu sprechen größer als die Angst vor Krankheit, Scheidung oder Tod. Typische Symptome dafür sind u.a. Herzklopfen, Erröten, Zittern, Anspannung, Reizbarkeit, Beklemmung, Konzentrationsmangel und Vergesslichkeit. Experten sagen, dass Lampenfieber mit seinen Symptomen auch der Verliebtheit gleicht.

Die Alexander Technik

Benannt nach Frederick Matthias Alexander. Es handelt sich um eine pädagogische Methode, die sich mit dem Erkennen und Ändern von Gewohnheiten beschäftigt. Insbesondere wenn es sich um Verspannungen, Schmerzen oder Funktionseinschränkungen handelt. Sie soll dabei helfen, Gewohnheiten, die den Haltungstonus und die neuromuskuläre Koordination negativ beeinträchtigen, wahrzunehmen, zu verstehen und zu vermeiden. Besonders geeignet vor allem für Menschen, die ihrem Körper oder ihrer Stimme besondere Leistungen abverlangen.

Beispielsweise Schauspieler, Musiker, Sänger, Tänzer oder Sportler. Die zu Grunde liegende Annahme ist, dass Gewohnheiten einen maßgebenden Einfluss auf die Ausführung alltäglicher Handlungen haben. Davon ausgehend, dass die menschliche Körperwahrnehmung durch jahrelange Gewohnheiten unzuverlässig wird, kann sie durch einen entsprechenden Lernprozess jedoch wieder zurückgewonnen werden. Wer mehr in die Tiefe der Alexander Technik eintauchen möchte, am besten bei Dr. Google nachfragen.

Prüfungsangst – Woher kommt Lampenfieber?

Prüfungsangst basiert häufig auf fehlender Prüfungserfahrung. Aber Übung macht den Meister. Sportler lernen durch eine häufige Konfrontation mit Prüfungssituationen wie etwa bei Wettkämpfen, etwas besser damit umzugehen.  Entspannungstechniken und Atemübungen können in solchen Situationen Abhilfe schaffen. Hier ein Tipp für dich, der ganz schnell hilft: Progressive Muskelentspannung. Diese Methode wurde in den zwanziger Jahren vom amerikanischen Arzt Edmund Jacobsen  entwickelt. Sie basiert auf dem Prinzip von Anspannung und Entspannung der Muskulatur. Durch An- und Entspannen bekommst du Stress oder Angst besser in den Griff.

Ich mache das sehr gerne kurz bevor eine Präsentation, Seminar oder Moderation halte. Du kannst die Übung im stehen oder sitzen machen. Ganz unauffällig. 8 – 12 Sekunden lang alle Muskeln anspannen, danach 15 Sekunden entspannen. Am besten 2-3 Mal hintereinander. Einige Experten raten auch dazu, die Angst zu verstärken. So kannst du mit den Symptomen experimentieren und lernen, diese dann auch zu beherrschen. Wenn du also merkst, dass du in eine Stress Situation kommst und z.B. deine Hände zittern, kannst du das Zittern versuchen zu verstärken. »Irgendwann kippt das und du wirst ruhiger.« Probiere es am besten selbst aus.

Woher kommt Lampenfieber

Woher kommt Lampenfieber?

Angst nutzen

Zu wenig Angst macht uns eher langweilig, träge und kraftlos. Zu viel Angst hingegen hemmt und lähmt uns. Die goldene Mitte sollten wir anstreben denn ein mittleres Angstausmaß motiviert uns zu Höchstleistungen und aktiviert Geist und Körper. Es hilft uns dabei, nicht in Routine zu verfallen und bewirkt, dass wir authentisch sind und immer wieder unser Bestes geben.

Und wenn du dann deine Rede, dein Meeting oder die Präsentation erfolgreich hinter dich gebracht hast, weißt du, dass Du das kannst und freust dich vielleicht auf das nächste Mal.

Willst du mich live sehen – hier die Termine

 

 

 

Written by garystuetz

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