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Weihnachts Special

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Wer hats erfunden?

Weihnachten, auch Weihnacht, Christfest oder Heiliger Christ genannt, ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Der Christtag der 25. Dezember, ist das Hochfest der Geburt des Herrn (lat. Sollemnitas in nativitate Domini) und am Vorabend als dem Heiligen Abend feiern wir dessen Feierlichkeiten. Darum heißt es auch Weihnachtsabend oder Christnacht.

In vielen Staaten ist er ein gesetzlicher Feiertag. In Deutschland, Österreich, der Schweiz. In vielen anderen Ländern kommt als zweiter Weihnachtsfeiertag der 26. Dezember hinzu, der auch als Stephanstag bekannt ist. Weihnachten ist mit Ostern und Pfingsten eines der drei Hauptfeste des Kirchenjahres.

Woher stammen unsere Weihnachtsbräuche?

Die Weihnachtszeit ist ohne ihre zahlreichen Bräuche nur halb so schön. Und wer hats erfunden? Nein es waren nicht die Schweizer. Und wieso sind Weihnachtspyramiden im Erzgebirge so beliebt?
Vielleicht hast auch du dich schon einmal gefragt, welche Bedeutung und welchen Ursprung die beliebten Weihnachtsbräuche haben.

Beginnen wir mit dem Weihnachtsbaum

Dieser Brauch lässt sich auf ein altes Brauchtum zurückführen Grund ist wohl einer der beliebtesten Weihnachtsbräuche.
Frühe heben die Menschen immergrüne Tannenzweige aufhängt Damit haben sie die bösen Geister aus ihrer Wohnung vertrieben bzw. ferngehalten.

Der Brauch mit unserem beliebten Weihnachtsbaum hat sich im 15. Jahrhundert entwickelt. Alten Schriften zufolge, wurden damals schon Bäume festlich geschmückt. Die hat man ganz einfach aus dem geholt. Dieser Brauch mit dem festlich geschmückten Bäumen ist mittlerweile weltweit verbreitet.

Was hat es mit dem Weihnachtsmann auf sich?

Da gehen wir ins 16. Jahrhundert zurück. Damals entstand der Weihnachtsmann. Er war ursprünglich ein bewusst erzeugtes Kunstprodukt und sollte als Gegensatz zum Heiligen Nikolaus dienen.  Auch in Punkto Optik war nichts festgelegt. Das unterlag immer den zeitgenössischen Einflüssen. Erst 1932 prägte eine Werbekampagne von Coca-Cola das Aussehen des Weihnachtsmannes erheblich.

Und wie wir sehen. Werbung und TV zeigt Wirkung. Heute stellen wir uns fast überall auf der Welt einen bärtigen, fülligen älteren Mann in einem rot-weißen Kostüm vor.

Küssen unter dem Mistelzweig hat auch Tradition.

Zumindest in manchen Ländern. Kennst du die Geschichte? Vielleicht hast du selbst schon einmal ein Paar in der Weihnachtszeit beobachtet, das sich unter einem hängenden Zweig geküsst hat? Oder haben Sie Ihren Partner vielleicht sogar selbst schon einmal unter einem solchen Zweig geküsst?

Dieser sogenannte Kuss unter dem Mistelzweig soll nämlich dazu führen, dass das Paar ein Leben lang glücklich bleibt. Auch die Geschichte des Weihnachtsbrauchs reicht weit in die Vergangenheit zurück. Also, für eine glückliche Partnerschaft – auf zum nächsten Mistelzweig-Kuss. Der Mistelzweig symbolisiert Glück, Mut, Fruchtbarkeit und Gesundheit.

 

Ganz wichtig ist der Adventskranz.

Viele Menschen zünden in der Adventszeit an jedem Sonntag eine weitere Kerze auf dem Adventskranz an. Das hat den Grund, dass auf diese Weise gezeigt oder verdeutlicht wird, dass Heiligabend immer näher heranrückt. Hier kann man jetzt schon sagen. „Wer hats erfunden?“ Es war der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wiechern. Er gilt als Erfinder des Adventskranzes. Wiechern hat sich in der Weihnachtszeit elternlose Kinder gekümmert und diese fragten ihn voller Aufregung immer wieder, wann endlich der Heiligabend komme.

Daraufhin entschied er in einem Jahr, 24 Kerzen aufzustellen. Sobald auch die letzte Kerze brannte, war der Heiligabend gekommen. Die größten Kerzen jedoch waren dabei stets die Kerzen für die heiligen Sonntage in der Vorweihnachtszeit.
Deshalb besitzt der Adventskranz, vier großen Kerzen für die vier Sonntage vor Weihnachten. Ich finde, das ist ein wunderschöner Brauch.

Auch die Weihnachtsbeleuchtung gehört dazu.

Dieser Brauch geht auf das 13. Jahrhundert zurück und ist die Weihnachtszeit untrennbar mit einer warmen Beleuchtung verbunden. Auch damals schon sehnten sich die Menschen, wenn es draußen so lange dunkel war nach Wärme und Licht. Die Beleuchtung spielt in der Weihnachtszeit ebenfalls eine große Rolle. Deshalb dürfen Keren und Lichterketten in der Weihnachtszeit niemals fehlen.

In manchen Gegenden gibt es die Weihnachtspyramide

Ehrlich gesagt kenne ich diese auch nicht. Aber im Erzgebirge gibt es in beinahe jedem Haus eine Weihnachtspyramide. Wer sind nicht kennt, stelle sich diese so vor.

Wirkung der Weihnachtspyramide
Sie hat ein Flügelrad, das durch Kerzenflammen angetrieben wird und permanent rotiert. Auf der Weihnachtspyramide befinden sich oftmals Tiere oder christlich-religiöse Figuren, die durch die Flügel im Kreis laufen.

Dieser weihnachtliche Brauch erfreut Kinder wie auch viele Erwachsene.

Auch wenn es meist bis zum frühen Nachmittag am Heiligen Abend noch ziemlich stressig ist. Gesellschaft, Harmonie, Liebe und das Zusammensein mit den Liebsten ist für die meisten Menschen das Wichtigste am Weihnachtsfest.

Und darauf sollen wir wieder großen Wert legen. Ein liebevolles und wertschätzendes Miteinander.

Und Weihnachtsbräuche machen es uns leicht, uns wieder auf die wichtigen Dinge des Lebens zu konzentrieren: unsere Familie und unsere Freunde.

Der Heilige Abend.

Es ist Weihnachtsabend, die letzten kleinen Lichter brennen noch am Tannenbaum, die Kinder spielen, allmählich ruhiger geworden, mit den neuen Sachen, die Bescherung ist vorbei; ist nun auch aller Weihnachtsgedanke fertig und vorbei?
Geht es nun wieder in gleichem Schritt und Tritt durch alle Tage, bis wieder einmal die Lichter angesteckt werden?

Ist alle innere Erhebung nur wie der kurze Glanz des Bäumchens auf dem Tisch? Fallen wir nun, nach der Feste, sofort wieder in unser gemächliches Gewohnheitschristentum, von dem man überhaupt kaum recht weiß, ob es noch Christentum ist? Oder bleibt uns etwas?

Und wenn etwas bleibt, so fragt es sich, was dieses Bleibende ist.

Hier ist eine Weihnachtsgeschichte.

Es bleibt ein tiefer Eindruck davon, dass wir Christen eine Brudergemeinschaft sein sollten. Christi arme Krippe lässt uns nicht ganz zur Ruhe kommen. Wir hörten in der Kirche singen: "Er ist auf Erden kommen arm, dass er unser sich erbarm und in dem Himmel mache reich und seinen lieben Engeln gleich."

Diese Liebe ist das heilige Weihnachtsgeschenk, dass wir bis ins Innerste hinein fühlen. Jesus, der brüderlichste von allen, die leibhaftige Liebe, ist uns geboren. Er ist vor vielen Jahrhunderten geboren und stirbt nun niemals. Die Liebe ist lebendig und klopft bei uns an, ob wir sie einlassen wollen. Das Weihnachtsfest hat uns wieder gefragt: wollt ihr zum Reiche Gottes gehören, zum Bunde der Hilfe und Liebe?

Ob wir wollen? Ja, Herr, wir möchten wohl, aber es ist uns zu schwer! Wir versuchen es, deine Liebe in unser Leben hineinzusetzen und machen dabei die beständige Erfahrung unserer großen Hilflosigkeit. Wo und wie soll man anfangen, um wirklich Liebe zu üben? Man versucht es mit einzelnen Menschen und merkt, wie viel dazu gehört, auch nur einigen anderen wirklich zu dienen.
Hinter den einzelnen, die wir lieben möchten, stehen aber Tausende, grau und massenhaft, arme Menschen, mit armen Seelen. Liebst du die auch? Oder gehen diese dich nichts an?

 

Weihnachten ist kein Zeitpunkt und keine Jahreszeit, sondern eine Gefühlslage. Frieden und Wohlwollen in seinem Herzen zu halten, freigiebig mit Barmherzigkeit zu sein, das heißt, den wahren Geist von Weihnachten in sich zu tragen.
Calvin Coolidge

 

Schafe habens gut,
Hirten sind ihre Begleiter.
Sterne haben einen Mond,
wir Menschen haben Engel,
die uns beschützen und begleiten.

Und so schweben mit den Flügeln,
weit, und mit einem Licht im Bauch,
weit über große kleine Hügel,
und schützen wie ein Engel auch.

 

Ich wünsche dir noch eine schöne Zeit und ganz frohe Weihnachten.
Dein
Gary Stütz

 

Ps.: Schon gewusst? Du kannst meinen Podcast auch als Blog lesen.

 

Und wenn dir mein Podcast gefällt, bitte ich dich um eine positive Rezession auf iTunes. Dafür bin ich dir sehr dankbar.

Noch eine schöne Zeit.

Dein

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Written by garystuetz

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