Podcast, Kommunikation, Präsentation, Silvester

Der Silvester Podcast - Vorsätze.

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Alle Jahre wieder. Die guten Vorsätze. Kennst du das auch? Ab dem nächsten Jahr mache ich eine Diät, höre zum Rauchen auf, betreibe Sport usw.

Aber, tun wir das dann auch wirklich?

Sind es nur Vorsätze, oder wirkliche Ziele?

Da macht es Sinn, einen Blick zurück zu machen. Wie war das alte Jahr. Nimm dir diese Zeit, mache es dir gemütlich und überdenken das vergangene Jahr. Mache eine Liste und schreibe auf.

 

  • Habe ich die Botschaften des Universums auch wirklich verstanden?
  • Was hat es mir gesagt oder gezeigt?
  • Habe ich aus meinen Fehlern gelernt?
  • Welche Fehler habe ich gemacht?
  • Waren es Fehler oder nur Wegweiser von ganz oben, es anders zu machen, einen anderen Weg einzuschlagen?
  • Was war anders?
  • Wie fühlte es sich an, aus der Komfortzone zu gehen und einen anderen neuen Weg einzuschlagen?

Schreibe dir alles auf was dir einfällt.

 

Die nächste Frage die du dir stellen solltest.

 

  • Bin ich meinem großen Ziel im Leben nähergekommen?
  • Was habe ich gemacht, um dieses Ziel zu erreichen?
  • Welchen Weg bin ich gegangen, um es zu erreichen?
  • Wie war der Weg?
  • Steinig oder leicht?
  • Mit vielen Veränderungen, Entbehrungen, schmerzhaften Erlebnissen oder Eindrücken.
  • Welche Erkenntnis habe ich daraus gefunden?

 

Schreibe auch auf welche Entwicklung du durchgemacht hast. Am besten du vergleichst die vergangenen ein bis zwei Jahre.

 

  • Wo hast du begonnen, wo stehst du heute?
  • Bist du schon weiter gekommen auf dem Weg zu deinem Ziel?

Die nächste Frage sollte lauten.

 

  • Wie viel habe ich wirklich umgesetzt von dem was ich mir am Jahresbeginn vorgenommen habe?
  • Wie war der Weg, welche Kontakte, Personen, Erlebnisse haben ich gemacht, um meinem Ziel näher zu kommen?
  • Oder habe ich wieder einige Schritte zurück gemacht, um mir neue Informationen zu holen? Um meine Situation noch einmal zu reflektieren?

Die letzte Frage die du dir stellst.

Welche Schritte setze ich 2019 um, mein oder meine Ziele zu erreichen?

Es genügt nicht zu sagen, 2019 werde ich mit dem Rauchen aufhören. Das Wort "werde" heißt noch lange nicht, dass du es auch wirklich tust! Es soll heißen. 2019 "höre" ich mit dem Rauchen auf! Merkst du den Unterschied in der Energie und Kraft dieser Worte. Werde, möchte, hätte, usw. haben keine Energie. Hier ist es nur der Wunsch nach Veränderung.

TU'N ist die Lösung. Ich mache 2019 mehr Sport, ich mache 2019 eine Diät und nehme 10 Kilo ab, ich kümmere mich 2019 mehr um meine Familie usw.

Schreibe dir auf was das Beste 2018 war. Alles Positive an was du dich erinnerst. Sei es, dass du einer alten Dame über die Straße geholfen hast und sie dich dafür angelächelt hat. Dass du einem Kollegen aus der Patsche geholfen hast. Egal was. Es sind nicht nur die großen Dinge. Auch auf die Kleinigkeiten kommt es an.

 

Worauf bist du besonders stolz?

Auch hier geht es nicht um das Große. Vielleicht bist du stolz, dass du deine Stimme durch das Training verbessert hast, Dass du mutiger geworden bist, vor anderen zu sprechen. Dass du dir selbst treu geblieben bist, obwohl deine Freunde oder Kollegen dir etwas anderes geraten haben. Dass du in deinem Herzen geblieben bist und auch einmal nein gesagt hast.

 

Was hast du 2018 gelernt.

Ich meine jetzt nicht unbedingt eine Fremdsprache oder Autofahren etc. Was hast du vom Leben gelernt. Aus Situationen. Was hast du dir von Informationen deiner Mitmenschen mitgenommen. Jede Situation bringt auch etwas Gutes mit sich. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht. Oftmals sind es versteckte Botschaften. In einem Gespräch, einem Vortrag. Manchmal ist es nur ein Wort, ein Satz, eine Situation, die dich weiterbringt.

 

 

Reflektiere auch Situationen wo du dir überlegst. Kann ich es das nächste Mal besser machen, oder verhindern? Durch bessere Vorbereitung etwa. Weil du eine Rede, ein Meeting oder Präsentation halten musst. Weil du dich sprachlich verbessern möchtest? Auch hier gibt es unzählige Möglichkeiten, die du überdenken kannst.

 

Frage dich auch, ob du wirklich nach deinen Werten gelebt hast. Vielleicht wolltest du dich immer schon selbstständig machen, hast aber nicht den Mumm dazu deine Komfortzone zu verlassen. Vielleicht läuft dein Geschäft nicht so, wie du es dir wünscht. Hier gibt es viele Möglichkeiten, deine Werte zu erkennen. Glaube mir, ich weiß genau wovon ich sprechen.

 

 

 

  • Und wenn du nach deinen Werten gelebt hast, wie hat sich das für dich angefühlt?
    Wer hat dich inspiriert?
    Was setzt du 2019 um?

 

Ich mache immer ein Ritual. Und dieses Ritual hat auch große Kraft und Energie. Du sollst es jedoch wirtlich ernsthaft machen. Sonst hat es keine Wirkung.

Schreibe 2 Briefe. An dich selbst, an das Universum, an immer was du glaubst, was dich überzeugt.

Im ersten Brief schreibst du alles auf von dem du dich verabschieden möchtest. Du hältst es schriftlich fest. Aber wirklich alles aufschreiben, was du loswerden willst. Seien es schlechte Gewohnheiten, schmerzvolle Erinnerungen. Du trennst dich von Menschen, die dir nicht guttun usw.

Alles aufschreiben was weg soll. Du kannst es für das letzte Jahr machen, also 2018 oder du machst es für die letzten Jahre. Es liegt hier ganz in deinem persönlichen Ermessen. Alles was weg soll, schreibst du in diesen Brief.

 

Schreibe alle Probleme der Vergangenheit auf, die du loslassen möchtest. Je genauer du es machst, desto kraftvoller ist es. Ich bin auch kein Fan der Vergangenheit. Darum heißt es ja auch vergangen, aber es ist für dieses Ritual ganz wichtig, so richtig tief zu graben. Hier kannst du noch einmal ganz tief in diese dunkle Vergangenheit eintauchen.

Erlebe diese Energie, die du hattest, die du unbedingt loswerden möchtest. Rühre ganz tief in dieser Vergangenheit und wühle noch einmal alles so richtig auf.

 

 

 

Hole sie raus diese schlechten Dinge, Situationen, Erlebnisse und das alles schreibst du in diesen Brief. Und damit es auch wirtlich wirkt, mache es handschriftlich. Nix mit Computer.

Denn wenn du es mit der Hand schreibst, dann ist es auch wirklich direkt von dir. Das ist ganz wichtig. Wann hast du deinen letzten Brief geschrieben?

Lege auch hier Wert darauf, dass du es mit deiner ganzen Hingabe machst. Nimm ein schönes Briefpapier. Es geht auch ein normales Blatt. Aber versuche es mit deinem Lieblingsfüller zu schreiben. Wertschätze es.

 

Im zweiten Brief schreibst du alles auf, was du 2019 umsetzen und verändern willst. Schreibe alles auf. Deine Ziele für 2019. Alles was dich deinem großen Lebensziel näherbringen soll.

 

Wichtig dabei ist jedoch. Formuliere diesen Brief positiv!

 

Du möchtest beispielsweise ein neues Auto, einen neuen Job oder ein PartnerIn an deiner Seite. Da macht es keinen Sinn zu schreiben: "Ich möchte 2019 nicht mehr alleine sein." Wir denken leider viel zu negativ und verwenden das Wort "nicht" zu viel.

Unser Gehirn jedoch kennt das Wort "nicht" nicht. Es kann es nicht verknüpfen. Für unser Gehirn hört sich der Wunsch dann so an: "Ich möchte 2019 alleine sein."

 

Formuliere es positiv!

 

"Ich möchte ab März 2019 ein neues Auto, einen neuen Job, einen PartnerIn an meiner Seite haben"! Was auch immer du dir wünscht. Formuliere es positiv und konkretisiere es auch. Welche Automarke, welche Farbe, Ausstattung.

Nimm dir wirklich Zeit und schreibe in Ruhe alles auf. Glaube mir, es dauert mehr als 10 Minuten. Dann nimmst du am 31. 12. ungefähr 20 Minuten vor Jahreswechsel den ersten Brief und liest ihn dir noch einmal laut vor. Bedanke dich bei jedem einzelnen Geschehnis was du loswerden möchtest. Auch wenn es schmerzhaft war. Stelle dir auch vor, wie du in 5 Jahren darüber denkst. Vielleicht waren es Situationen, die du gebraucht hast um zu wachsen.

Auch hier kann ich nur sagen. Glaube mir, ich kenne das. Alles hat immer einen Sinn. Auch wenn wir erst viel später dahinterkommen, welchen. Vielleicht sind es Menschen gewesen, von denen du dich trennen solltest, um zu wachsen. Weil du festgestellt hast, dass die dir nicht gutgetan haben und du ein Umfeld ändern sollst.

Vielleicht stellst du auch fest, dass du an dir noch etwas ändern musst. Vielleicht sind oder waren es schlechte Gewohnheiten, die du loslassen musst, um deinen freien Willen zu leben, zu entdecken.

 

Nimm dir wirklich Zeit und lasse es wirken.

 

Dann verbrennst du diesen Brief. Nimm dir eine große Schale und entzünde ein kleines Feuer. Ich mache das mit einem Streichholz und verbrenne diesen Brief ganz bewusst und konzentriert. Verabschiede dich beim Verbrennen des Briefes von der Vergangenheit!

Oftmals geht es sich nicht aus, 20 Minuten vorher den Brief zu lesen oder zu verbrennen, weil ich irgendwo Silvester unterwegs bin. Ich nehme mir jedoch die Zeit vorher und mache dieses Ritual ganz allein für mich. Wichtig ist, es noch vor Jahreswechsel zu machen. Have Time, no Stress!

Grabe tief in deiner Vergangenheit. Je tiefer du gräbst, desto machtvoller ist dieses Ritual.

 

Kommen wir zu Brief Nr. 2. Am besten gleich nach Mitternacht laut lesen. Also dasselbe Prozedere wie mit Brief Nr. 1. Nur die positive Seite quasi. Ziehe dich zurück und lese deinen Brief für dich laut vor. Nachdem du dir über deine Ziele und deinen Weg dorthin klar geworden bist, gehe gleich den ersten Schritt. Nicht lange nachdenken. Leite alles in die Wege, um den ersten Schritt zu machen. Jetzt, hier und sofort.

 

Wichtig!

Lege diesen Brief am besten neben dein Bett. Oder stelle ihn auf deinen Schreibtisch. Du sollst ihn täglich sehen, das ist wichtig. Lies ihn in den nächsten 2 Wochen immer und immer wieder!

Am besten mehrmals täglich. Nach 2 Wochen liest du ihn dann nur noch wöchentlich. Also einmal pro Woche lesen. Mache diese Wiederholungen wirklich wöchentlich! Dadurch manifestierst du nämlich deine Gedanken im Gehirn. Irgendwann automatisieren sich deine Gedanken und du kommst ins Handeln. Dadurch wird es einfacher, deine Ziele zu erreichen.

Ist wie, wenn ein Baby laufen lernt. Es funktioniert, weil du den ersten Schritt umgesetzt hast. Danach folgt Schritt für Schritt. Ganz automatisch.

 

Es ist dein Visionsbrief.

 

Du visualisierst deine Gedanken auf positiv. Und es macht Sinn. Denn wenn du diesen Brief nicht schreibst, du nicht deine Ziele visualisiert, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du sie nicht erreichst. Die Macht der Gedanken 🙂

Und wenn du nur ein paar Ziele erreichst, hat der Brief schon Sinn gemacht. Also - TUN heißt das Zauberwort.

In diesem Sinne wünsche ich das Allerbeste für 2019 und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

 

Danke, dass Du mir auch 2018 die Treue gehalten hast und ich freue mich drauf, wenn du auch im Jahr 2019 wieder mit dabei bist!

 

Ps.: Schon gewusst? Du kannst meinen Podcast auch als Blog lesen.

 

Und wenn dir mein Podcast gefällt, bitte ich dich um eine positive Rezession auf iTunes. Dafür bin ich dir sehr dankbar.

Noch eine schöne Zeit.

Dein

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Written by garystuetz

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