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Kennst du den Unterschied zwischen zu- und hinhören?

Hinhören anstatt zuhören

Hör doch endlich zu!

Ich beschäftige mich wie du weißt mit positiv Wording. Daher sollte es hinhören anstatt zuhören heißen. Denn zu heißt zu und nicht offen zu sein. Mir ist bei diesem Wort wieder die große negative Energie aufgefallen. Leider sind wir in der heutigen Zeit von so vielen negativen Eigenschaften, Energien, Worten und Botschaften umgeben, dass es uns nicht auffällt, was wir da von uns geben.

 

Die Medien sind voll davon. Stelle dir vor du hast so richtig gut geschlafen. Du stehst am frühen Morgen auf, um dich für die Arbeit fertig zu machen. Trinkst einen Kaffee, ist dein Frühstücksbrot, der Radio läuft da du ja voll informiert werden möchtest was in der Welt so passiert. Und das um 6 Uhr früh morgen. Je nachdem wann du aufstehst.

D.h. Du bekommst sofort eine totale negative Breitseite an Informationen aus dem Radio. Korruption, Mord, Krieg usw. Mit so einem Eimer an negativem gehts in die Arbeit. Wao. Das ist ja ein Ding. Total zugeschüttet mit Negativität. Die Medien sind ja voll davon. Nach dem Motto "only bad news, are good news." Schlechte negative Nachrichten verkaufen sich besser. Da wäre es wohl besser wirklich zuzuhören. Also Scheuklappen runter. Ohren zu!

Leider sind wir es von Kindheit an gewohnt, so zu sprechen, denken und oftmals auch fühlen. Mir ging es ebenso. Bis ich eben begonnen habe, mich mit der positiven Sprache zu beschäftigen. Damit komme ich zum Wort "zuhören".

 

Das habe ich mal so auf der Zunge zergehen lassen. „Zuuuuhören.“ Ich stelle dir eine Frage. Bist du gegen Krieg oder für Frieden. Allein hier liegt schon ein sehr großer Unterschied zwischen negativ und positiv. Daher kann ich dir nur den Tipp geben, dich auch einmal mit positivem Wording zu beschäftigen. Du wirst schnell einen Unterschied bemerken, wie sehr, dass das deinen Sprachschatz verändert.

Wirken und kommunizieren

Hinhören

Damit zu unserem Wort zuhören. Auch ich kenne diese Situationen mit dem „zuhören“. Obwohl ich als Trainer genau wissen sollte, wie wichtig zu – bzw. hinhören ist. Aber auch Trainer sind nur Menschen. Vor allem in der heutigen Zeit, wo alles so schnell geht, Whats up und Co spielen eine übergeordnete Rolle in der Kommunikation, d.h. wir sind von vielen Dingen abgelenkt.

 

Wir kommunizieren anders als früher.

 

Vor allem jedoch in Unternehmen ist die Wichtigkeit, bewusstes kommunizieren enorm wichtig. Weil wir oft aneinander vorbeireden. Ich beobachte solche Situationen immer wieder. Bei Vorträgen, Ansprachen, oder auch in Meetings kommt es vor, dass das Handy mehr Aufmerksamkeit bekommt als der Vortragende.

Die Botschaft kommt dann leider nicht an. Weil wir nicht hinhören.

 

Aktives Zuhören heißt, 100%ige Aufmerksamkeit.

 

Zum einen seitens des Sprechenden, aber auch unsererseits. Denn der Blick ins Handy zeigt auch von wenig Wertschätzung. Es ist egal was der da vorne spricht. Dazu kommt leider noch, dass der Vortragende, oder Sprechende sich der Verantwortung, die er gegenüber den Zuhörern hat, leider nicht bewusst ist. Zuhörer können Schüler, Mitarbeiter, Kunden, Publikum sein.

Natürlich kommt es auf den Speaker oder Kollegen an, der da seinen Input von sich gibt. Je spannender er es macht, desto genau hören wir hin. Aktives hinhören heißt auch, das Gehörte in eigenen Worten zu wiederholen. So werden Missverständnisse ausgeschlossen, mein Gegenüber fühlt sich verstanden, die Botschaft ist angekommen.

 

Vor allem in der Geschäftswelt ist aktives hinhören ein erfolgsentscheidend. Beispiel Verkäufer. Sie sollten ihren Kunden hinhören, um erfolgreich zu verkaufen. Das wissen zwar viele Verkäufer, aber machen es auch alle? Noch einmal. Zwischen „Hinhören“ und „Zuhören“ besteht ein himmelweiter Unterschied.

 

Es geht nicht nur darum, die Wünsche eines Kunden aufzunehmen, sondern an seiner Kommunikationsweise auch zu erkennen, wie wichtig ihm eine Sache ist. Dadurch gewinnen wir sein Vertrauen. Ich denke, das hat nicht nur im Verkauf seine Wirkung, sondern in jedem Gespräch. Auch unter Freunden. Wer richtig hinhört, lenkt so zum einen das Kaufverhalten des Kunden, zum anderen ist aktives hinhören eine der wirkungsvollsten Kommunikationstechniken.

 

Weil wir dadurch Respekt dem Anderen gegenüber zeigen und es bedient ein zutiefst menschliches Gefühl: das Bedürfnis, verstanden zu werden. Wenn du dieses Gefühl deinem Kunden, Mitarbeiter, Freuden oder wer auch immer das ist vermittelst, gewinnst du dessen Vertrauen.

Ich habe mich schlau gemacht und die Bedeutung: zuhören gegoogelt. "hören, wahrnehmen, anhören, abhören, lauschen, mithören, aufhorchen, horchen, offenes Ohr haben. Jeder soll jedoch für sich entscheiden, ob er hinhören oder zuhören möchte 🙂

 

Wie jedoch kann ich Störungen vermeiden?

Der erste Schritt: Analyse der Störung

Der beste Weg ist, erst einmal bei sich selbst zu schauen ob hier irgendein Bedürfnis verletzt wurde. Fühlst du dich angegriffen oder hast das Bedürfnis dich zu verteidigen? Ist dein Gesprächspartner ungeduldig oder aggressiv? Welche emotionalen Reaktionen kommen in seine oder ihre Aussagen?

 

Wenn das limbische System anspringt, wird es brenzlig!

 

Wenn dies der Fall ist, dann ist bei einem der Gesprächspartner entweder bei dir oder deinem Gegenüber, das limbische System oder Reptiliengehirn angesprungen. Dieses Gehirn reagiert viel schneller unterbewusst, sofort…. bevor wir das überhaupt in unserem Verstand wahrnehmen können. Wenn wir uns bedroht fühlen dann gibt es nur 2 Verhaltensmuster: Angriff oder Flucht. Beim Angriff geht die Attacke los – hoffentlich nur verbal oder indem man den Raum verlässt, das Telefon wütend auflegt. Die Flucht wird durch Rückzug dargestellt. P

lötzlich spricht der Gesprächspartner nur noch oder wie man in Österreich und Bayern sagt antwortet mit: „Passt schon!“
Beide Reaktionen sind in wichtigen Gesprächen nicht wirklich angebracht und hinterlassen bei allen Beteiligten nur verbrannte Erde.

 

Eine durchaus lernbare Reaktion auf solche Situationen ist sich selbst erst einmal herauszunehmen und in die Meta Ebene zu gehen. Betrachte die Konversation aus der neutralen Adlerperspektive, so als ob du dir alles von außen ansiehst. Unabhängig von wem die Störung der Kommunikation ausging, meist ist es die gleiche Ursache. Mindestens einer der Beteiligten hat das Gefühl, nicht verstanden zu werden.

 

In jedem Gespräch, egal ob persönlich oder am Telefon geht es um das „alte“ Modell vom Sender und vom Empfänger. Erfolgreiches aktives Hinhören heißt, sich aus dem eigenen Egoismus zu entfernen, Monologe zurückzustellen, sich selbst in die zweite Reihe zu setzen und dem anderen zu signalisieren:

 

Zeig mir wie du denkst. Wer bist Du? Was wünschst Du Dir?

 

Spiegeln des Gegenübers!

Spiegeln bedeutet sich in Wortwahl und Stimme deinem Gesprächspartner anzupassen. Paraphrasiere – also wiederhole – das, was du hörst. Wenn du nicht sicher bist richtig verstanden zu haben, dann frage aktiv nach! Aber erst, wenn der Gesprächspartner mit dem, was er sagt, zu Ende gekommen ist!

Wiederhole in deinen eigenen Worten, was dein Telefonkontakt oder direkter Gesprächspartner dir gerade erklärt hat und leite auf diese Weise dazu über: „Habe ich Sie richtig verstanden, dass … „.

 

Erstens bist du dann selbst sicher, wirklich richtig hingehört und alles verstanden zu haben und zweitens fühlt sich dein Gesprächspartner sofort angenommen, verstanden und wertgeschätzt. Fragen wie „Sehen Sie das auch so…?“ oder „Wir sind doch einer Meinung, dass“ sind manipulativ und haben mit aktivem hinhören nichts zu tun. Echtes hinhören und echter Wille, den anderen zu verstehen, bedeutet, immer offene Fragen stellen, um den wahren Sachverhalt in den Antworten erkennen zu können.

 

In mein Trainings- oder Coaching behandle ich u. a. auch das Thema positiv Wording.

Übrigens: Es gibt in Facebook meine neue Gruppe. Präsentieren und kommunizieren leicht gemacht. Sei dabei. Hier erfährst du Tipps, kannst mit anderen Gruppenmitgliedern chatten, deine Erfahrungen mitteilen, Fragen stellen und vieles mehr. Ich freu mich auf dich.

 

Ps.: Schon gewusst? Du kannst meinen Podcast auch als Blog lesen.

 

Und wenn dir mein Podcast gefällt, bitte ich dich um eine positive Rezession auf iTunes. Dafür bin ich dir sehr dankbar.

Noch eine schöne Zeit.

Dein

Präsentieren sicher sprechen besser wirken
 
 
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Written by garystuetz

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