Die richtige Betonung bringt den Rhythmus in unsere Sprache

Richtig Betonung bringt den Rhythmus in unsere Sprache und eine deutliche Aussprache spielt eine wichtige Rolle in der Kommunikation. Richtige Betonung und deutliche Aussprache sind wichtige Attribute unserer Sprache. Eine niveauvolle Sprache kann jeder lernen. Mit eine paar Tipps und etwas Übung wirst auch du zum Profi in der Kommunikation.Um wirkungsvoll zu kommunizieren müssen wir unsere Betonung und unsere Sprache sehr bewusst einsetzen. Im allgemeinen neigen wir eher dazu einfach drauf los zu plaudern und achten nicht auf die richtige Betonung bzw. auf eine gute Betonung. Dabei ist es sehr wichtig darauf zu achten wie wir sprechen.

Eine klare Aussprache und eine gute Betonung sind wichtige Attribute unserer Sprache.

 

Konsonant und Vokal, wie war das noch gleich?

Laute, bei denen der Stimmtrakt des Sprechenden verengt wird bzw bei deren Aussprache der Atemstrom behindert wird sind Konsonanten. Auch Mitlaut genannt. Das Gegenstück dazu bilden die Vokale (a, e, i, o, u). Bei den Vokalen kann die Luft ungehindert ausströmen und deshalb verengt oder verschließt sich der Sprechtrakt bei ihnen nicht. Versuche bitte mal ganz besonders auf die Konsonanten und Vokale zu achten. Die richtige Betonung der Vokale und Konsonanten bringt den Rhythmus bzw. den Klang in deine Sprache.

In der deutschen Sprache gibt es 8 Vokale. a, e, i, o, u, das sind die sogenannten Selbstlaute, ä, ö, ü sind die Umlaute. Außerdem unterscheiden wir zwischen kurzen und langen Vokalen.

  • Kurze Vokale werden kurz gesprochen, wie Tanne, Panne, Pfanne, Ball, Hölle, Mitte,
  • Lange Vokale werden lang gesprochen. Tal, Mut, Lehne, Mehl, Höhle, Miete.
  • Dann gibt es noch sogenannte Zweilaute. Das sind. au, ai, ei, eu, äu

Alle übrigen Buchstaben sind Konsonanten. b, c, d, f, g, h, j, k, l, m, n, p, q, r, s, t, v, w, x, y, z.
Ganz besonders eingehen möchte ich auf die 3 wichtigen Buchstaben k, p, t. eingehen denn die richtige Betonung ist bei ihnen besonders wichtig.

Hier eine Übung für die richtige Betonung:

  • Die Katze tritt die Treppe krumm.
  • Der Cottbuser Postkutschbeamte, putzt den Cottbuser Postkutschkasten blank.

Hast du´s gehört. Die richtige Betonung bringt den Rhythmus in das Gesagte ähnlich wie in der Musik.

Solche Geläufigkeitsübungen solltest du so oft wie möglich machen. Nutze jede Gelegenheit dafür, z.B. im Auto während der Fahrt, unter der Dusche, beim Kochen, beim Waldspaziergang, etc. zum Beispiel so: In Ulm, um Ulm und rund um Ulm herum.

Tendenziell neigen wir leider dazu undeutlich zu sprechen, zu nuscheln“.  Achte mal ganz bewusst darauf bei deinen Freunden, Geschäftspartnern oder Bekannten darauf. Dir wird auffallen, dass es hier noch viel Verbesserungspotenzial gibt. Viele vergessen schlichtweg die Betonung komplett und haben somit keinen Rhythmus in ihrer Stimme. Konsonanten – das Wort stammt aus dem Lateinischen. Es lässt sich ableiten von (consonare). Das con bedeutet mit, und sonare kann man als „mitklingen“ übersetzen. Daher ist der Konsonant ein Mitklinger oder auch besser bekannt als Mitlaut.

 

Eine klare Aussprache und eine gute Betonung sind wichtige Attribute unserer Sprache.Übung für eine gute Aussprache:

„Kannst du bitte einkaufen?“

Versuche diesen Satz deutlich auszusprechen und achte bewusst darauf, wie die Luft beim Sprechen strömt. Fällt Dir ein Unterschied auf? Bei den Vokalen a, e, i, o, u. ist der Mund beim Sprechen geöffnet. Durch den geöffneten Mund ist der Luftstrom nicht gestört. Der Laut kann deshalb deutlich entweichen und die Aussprache ist deutlich. Bei den Konsonanten wie u.a. k, l, m, p, usw. muss jedoch die Luft ein Hindernis überwinden. Dieses Hindernis bezeichnet man auch als Hemmstelle. Die einzelnen Konsonanten lassen sich also unterscheiden, an welcher Stelle im Sprechapparat dieses Hemmnis sitzt. Sprechen wir ein n, wird der Laut am Zahndamm gebildet. Sprechen wir ein p, fällt auf, dass wir es mit den Lippen bilden.

Wenn Du zum Beispiel ganz langsam das ganze Alphabet sprichst,  wirst Du ganz unterschiedliche Orte im Mundraum bemerken. Du wirst die Buchstaben, die Aussprache ganz unterschiedlich wahrnehmen. Diese Unterschiede werden beim Artikulieren der Laute und Buchstaben genutzt. Man bezeichnet sie als Artikulationsorte welche für unsere Aussprache enorm wichtig sind.Eini

Manche Menschen haben eventuell durch eine falsche Zahnstellung eine falsche Betonung oder eine undeutliche Aussprache. Andere haben durch ein zu kurzes Lippenbändchen vielleicht in Wispeln beim Sprechen. In solchen Fällen sollte man sich die Unterstützung durch einen Logopäden holen um die Aussprache zu verbessern. Auch die richtige Betonung kann man dort lernen und trainieren.

Wie entstehen Konsonanten?

Die einzelnen Mitlaute (Konsonanten) werden an ganz verschiedenen Orten im Mundraum und im gesamten Sprechapparat gebildet.
Sie werden durch Einengung oder durch Unterbrechung der ausgeatmeten Luft an Artikulationsstellen wie Gaumen, Lippen, Zähne gebildet. Manche werden ganz vorn mit den Lippen gesprochen, andere werden im Rachen gebildet. Logopäden und Sprachwissenschaftler kennen noch sehr viel feinere Unterscheidungen, was aber an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde. Wichtig ist, dass du selbst den Unterschied in der Formung und Betonung der Worte erkennen kannst.

Hier noch ein Beispiel dazu:

Bein, Pein, Maut, oder Tag, Dach, Name. Wie wäre es mit Garage und schön.

So, nun habe ich Dir einen kleinen, ersten Überblick in unsere schöne Sprache gegeben. Wenn du fleißig übst, wird dir auch der folgende Satz bald wie Öl von den Lippen gehen. Anfangs ist es ein richtiger Zungenbrecher. Nimm ihn zum üben…Spatz, Specht, Storch und Sperber sprangen spornstreichs schrillen Schreis, den steilen Steg hinunter.

PS.: Schau dir doch mal das November Seminar „Alexa kann nicht alles“ an. Es sind noch Plätze frei.  Hier jetzt ANMELDEN

 

Written by garystuetz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*