Ein guter Vortrag – eine erfolgreiche Rede

Ein guter Vortrag oder eine  gute Rede zu halten ist gar nicht so schwierig wenn man sich an ein paar Regeln hält. Die wichtigste Regel lautet: Vorbereitung! Kürzlich habe ich ein 2 tägiges Seminar in der Nähe von Dortmund gehalten. Die Teilnehmer waren allesamt Top Verkäufer. Es ist immer wieder interessant zu beobachten, dass Teilnehmer sehr nervös sind, wenn sie vor Anderen stehen und reden sollen auch wenn sie sich untereinander kennen.

Wie du bei deinem nächsten Vortrag, Meeting oder auch Rede deine Nervosität unter Kontrolle bekommst, das erfährst Du heute in dieser Folge. Tipps und Tricks für deine erfolgreichste Rede aller Zeiten.  Der erste Eindruck zählt, mach dir das unbedingt bewußt!  Damit meine ich nicht nur den persönlichen Eindruck wie Wirkung, Stimme, Ausdruck und Präsenz. Sondern auch dein Einstiegssatz ist entscheidend, wenn es ein guter Vortrag werden soll.

Ein guter Vortrag oder eine gute Rede gelingt dir am besten durch gute Vorbereitung. Der Einstiegssatz und ein markanter Schlusssatz sind besonders wichtig

Dein bester Vortrag – der Schlüssel zum Erfolg

Damit dein Vortrag ein guter Vortrag bzw. deine Rede eine erfolgreiche Rede wird brauchst Du einen genialen Anfang und einen super Schluss. Denn den Schluss merkst sich Dein Gegenüber mit Sicherheit.
Peter Ustinov – eigentlich heißt er Sir Peter Alexander Baron von Ustinov, er war ein britischer Schauspieler, Schriftsteller und Regisseur. Er sagt sogar: „Du brauchst einen genialen Anfang, einen genialen Schluss und so wenig wie möglich dazwischen.“

Vortragen bedeutet auch planen:

  1. Nimm dir dafür ausreichend Zeit und spiele deinen Vortrag mindestens einmal durch!
    Wenn der Einstieg stimmt, dann hast du deine Zuhörer schon auf deiner Seite.

Was du bei einem Vortrag vermeiden solltest!

Wenn es ein guter Vortrag werden soll dann vermeide unbedingt eine komplizierte Sprache. Ein Vortrag mit vielen Fach- und Fremdwörtern, Abkürzungen und Schachtelsätzen klingt „geschwollen“ und könnte dich als Wichtigmacher da stehen lassen. Kommt gar nicht gut an beim Publikum!

Bleib am besten Du selbst, sei authentisch!  Die häufigsten Fehler beim Vortragen sind: Zu langsames oder zu schnelles Sprechen. Zu schnelles sprechen kommt meist davon, dass du nervös bist. Schalt den Autopiloten aus, d.h. nimm dich bewusst wahr und achte darauf nicht zu schnell zu sprechen. Take Time. Am besten atmest du vor deinem Vortrag einige Male tief durch. Mit progressiver Muskelentspannung kannst du deiner Nervosität entgegen wirken. Spanne einfach den ganzen Körper für etwa 10 Sekunden an, danach wieder lockerlassen und das Ganze noch einmal wiederholen. Bei der progressiven Muskelentspannung nach Edmund Jacobson, handelt es sich um ein Entspannungsverfahren bei dem durch die bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht wird. Diese Entspannung hilft gegen Nervosität und wirkt sich positiv auf deinen Vortrag aus.

Ohne Sprechpause und ohne Betonung – wie langweilig!

Ein Vortrag ohne Sprechpause, ohne Betonung ist eintönig und wirkt einschläfernd. Die Zuhörer verlieren das Interesse an dem was Du zu sagen hast.
Rede mit bildlichen und konkreten Beispielen oder auch Vergleichen. Erzeuge Bilder im Kopf denn dadurch verschaffst du dir Aufmerksamkeit.

Den Vortrag komplett von der Wand bzw. Leinwand ablesen….mach Schluss mit betreutem lesen! Aus diesem Grund sind Power Point mittlerweile schon so unbeliebt.

Wichtige Tipps:

  • Lies nie vor, was auf der Folie steht, sondern finde Deine eigenen Worte.
    Du kannst davon ausgehen, dass Deine Zuhörer lesen in der Schule gelernt haben.
  • Folien oder Buchstaben auf der Flip Chart deutlich schreiben
    Es soll auch noch in den hinteren Reihen gelesen werden können.
  • Pass mit den Farben auf. Gelb auf Weiß kommt nicht gut weil es sehr schlecht lesbar ist.

Ein guter Vortrag oder eine gute Rede gelingt dir am besten durch gute Vorbereitung. Der Einstiegssatz und ein markanter Schlusssatz sind besonders wichtigVergiss niemals den Blickkontakt zu den Teilnehmern

Konzentriere Dich auf deine Zuhörer, halte Blickkontakt. Es ist wichtig auf Zwischenfragen einzugehen. Natürlich kannst Du durch Fragen auch einzelne Teilnehmer mit einbeziehen. All das bringt Abwechslung und Spannung in deine Rede bzw. in deinen Vortrag.

  • Fragen verbinden und erhöhen das Interesse ergo die Aufmerksamkeit.
  • Nur wer gut vorbereitet ist, wird auch gut starten!
  • Übe das Vortragen.
  • Bevor es losgeht nochmals überprüfe noch mal alle nötigen Hilfsmittel! Also die Medien, die zum Einsatz kommen wie Technik, Mikrophon oder was auch immer Du einsetzt.
  • Sei rechtzeitig vor Ort. Auch bei einem Meeting ist das sinnvoll.
  • Denke die letzten 15 Minuten vor dem Vortrag nicht mehr über diesen nach! Versuche Dich zu entspannen.


NO GO!

Weise beim Vortrag halten niemals auf einen eigenen Fehler hin! Stelle Dir vor Du hast ein Kundenmeeting, es geht wieder einmal um einen großen Auftrag und dann übersiehst Du bei Deiner Präsentation etwas und sagst: „Oh jetzt habe ich etwas vergessen, das gehört eigentlich hier hin“. Das kommt bei Deinem Kunden nicht gut an und wirkt unprofessionell. Bleib locker und baue es später ein wenn es geht. Wenn es eine Folie ist, nutze die nächste Pause um die Folie an eine andere Stelle zu verschieben.

Falls Du einmal einen Hänger hast, gehe offensiv damit um und sage:  „Oh, jetzt habe ich den Faden verloren“.  Das ist kein Fehler – das macht Dich nur menschlich. Mach einfach einen kleinen Joke draus ;). Stay cool.

PS.: Schau dir doch mal das November Seminar „Alexa kann nicht alles“ an. Es sind noch Plätze frei.  Hier jetzt ANMELDEN

Written by garystuetz

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