Kommunikation – ist das zukünftig noch wichtiger – oder warum ist Kommunikation so wichtig?

Denken Sie manchmal, Kommunikation ist das Problem zwischen Menschen? Warum ist Kommunikation so wichtig? Die meisten Missverständnisse und Konflikte basieren auf unseren Bedürfnissen und Emotionen. Wenn Bedürfnisse verletzt werden, dann gehen wir schon einmal in den Schlagabtausch.

Wie schon Paul Watzlawick sagte: Wir können nicht nicht kommunizieren. Wir tun das laufend sowohl verbal als auch mit unserer Körpersprache. Und Körpersprache ist viel schneller als die Worte, die wir sprechen. In der Kommunikation sind Missverständnisse und Konflikte an der Tagesordnung. Denke nur an das Eisberg Modell von Sigmund Freud.

Warum ist Kommunikation so wichtig

 

Wir können vom Eisberg nur 20 % über dem Wasser sehen. Wen wir das auf die Kommunikation übertragen ist das die Verstandesebene mit  Zahlen, Daten und Fakten. Die 80% des Eisberges, die unterhalb der Wasseroberfläche sind, können wir nicht direkt sehen. Dieser Bereich ist unser Unbewusstes, unsere Bedürfnisse, Emotionen etc. Es ist also kaum verwunderlich, dass ca. 85% unserer Probleme durch fehlerhafte und unbewusste Kommunikation entstehen gemäß Sender Empfänger Prinzip.

 

Was können wir alles in der Kommunikation falsch verstehen und interpretieren?

Friedemann Schulz von Thun, deutscher Psychologe und Kommunikationswissenschaftler sowie Gründer des „Schulz von Thun-Instituts für Kommunikation“ in Hamburg sasgt, wer gelernt hat effektiv und wirkungsvoll zu kommunizieren, der führt Gespräche, leitet Gespräche in die richtige Richtung oder steigt auf eine Kampfrhetorik überhaupt nicht ein. Dieser Schlagabtausch, der nur passiert wenn wir ein Bedürfnis unseres Gesprächspartners verletzen, passiert dann seltener.

Häufig ist unsere Kommunikation einfach von Anderen übernommen worden. Unbewusst kommunizieren wir genau so und denken über unsere Wirkung gar icht nach. In der heutigen Zeit, die Zeit der Wandlung und Digitalisierung sollten wir jedoch wieder mehr auf unsere Kommunikation achten. Es gibt bestimmte Regeln und Gesetzmäßigkeiten, die es zu beachten gilt. Und was haben wir der künstlichen Intelligenz voraus? Genau unsere Fähigkeit mit Empathie zu kommunizieren.

Wirkung in der internen Kommunikation

Durch das Trainieren deiner Stimme verbesserst du zum Einen deine Aussprache und Rhetorik, aber auch deine Wirkung anderen gegenüber. Und du entwickelst dich automatisch weiter.

Weil du anders sprichst. Dich besser ausdrückst. Du wirst gehört bei dem „was“ du sagst.

Als interne Kommunikation wird die verbale und nonverbale Kommunikation zwischen Angehörigen einer bestimmten Gruppe oder Organisation verstanden. Sinn und Zweck der internen Kommunikation bedeutet:

  • Effizienz, das sind die organisatorischen Abläufe,
  • Transparenz, also die Informationsverbreitung
  • Dialog, der Austausch.

Natürlich gehören viele weitere Aspekte und Praktiken zur Kommunikation. Wie etwa Körpersprache, Körperhaltung, Modulation, Sprechgeschwindigkeit und vieles mehr.

Sprechgeschwindigkeit und Lampenfieber beim Kommunizieren

Eine klare Aussprache und eine gute Betonung sind wichtige Attribute unserer Sprache.Wir sprechen heutzutage meist viel zu schnell. Egal ob privat oder beruflich. Das Endergebnis ist, wir werden schlecht verstanden, nicht gehört, die Botschaft und Information kommt beim Gegenüber nicht an. Unsere Wirkung ist damit einfach nicht vorhanden und wir wundern uns dann, wenn wir keine Ergebnisse erzielen können.

Vor anderen zu sprechen ist jedoch nicht jedermanns Sache. Lt Forscher haben über 50 % der Menschen Probleme vor anderen zu sprechen. Lampenfieber zu haben, ist normal. Ob Schauspieler, Sänger oder Redner,  selbst langjährige Routiniers kämpfen auch noch nach Jahrzehnten auf der Bühne mit Lampenfieber.

Redeangst ist eine soziale Angst.

Lampenfieber entsteht doch nur, wenn wir Angst haben von unserem Publikum negativ wahrgenommen zu werden. Wir möchten gut dastehen und nicht hilflos stotternd gesehen werden und gut kommunizieren. In unserem Gehirn spielen die Gedanken verrückt. „Was denken die von mir, wenn die sehen, dass ich nicht einmal ein paar Worte vor Publikum sprechen kann? „Was, wenn ich den Text vergesse?“

Dadurch sind viele verunsichert und haben regelrecht Angst. Irgendwann kommt wohl jeder einmal in eine Situation, um vor Leuten reden zu müssen. Auch wenn es nur die Geburtstagsfeier ist.

Die gute Nachricht: Eine Rede zu halten ist kein Grund sich verrückt zu machen!

 

Hier sind ein paar Tipps: Warum Kommunikation so wichtig ist

Ha einen roten Faden im Hinterkopf um die Nervosität im Vorfeld zu reduzieren. Nutze auch die wesentlichen rhetorischen Mittel, wie das Publikum zu befragen, einzubinden und zum Lachen zu bringen.

Du hast dir hoffentlich schon im Vorfeld klargemacht, um was für eine Rede es sich handelt. Du bist also gut vorbereitet mit deiner Kommunikation. Vielleicht ist es deine Hochzeits- oder Geburtstagsrede, oder ein erfolgreiches Meeting, dass dich in die nächst höhere Gehaltsklasse katapultiert.

Daher: Mache dir Gedanken wie du reden möchtest, was du sagen möchtest!

Der erste Satz entscheidet, ob dir deine Zuhörer zuhören bei dem was Du sagst. Ob du gleich von Beginn an Ihre Aufmerksamkeit hast.

Mache es anders als die anderen! Überrasche zu Beginn deine Rede mit etwas Unerwartetem! Und dieser erste Satz soll wirken und Aufmerksamkeit erzeugen
für deine Rede. Es ist dann wie in der Schule bei einem Aufsatz. Nach der Einleitung, den Hauptteil und dann den Schluss der das ganze abrundet.

Der erste Satz der Rede – kommunizieren mit dem Publikum

Beginne mit einem Zitat, stelle eine Frage und erst im zweiten Anlauf sage „schönen guten Morgen, Abend“ oder was auch immer. Damit bekommst du leichter gleich am Anfang die Aufmerksamkeit. Beispielsweise: „Ich hoffe der Kaffee schmeckt, schönen guten Morgen.“

Was passiert, wenn du anders anfängst, als es alle erwarten? Du erhöhst die Aufmerksamkeit. Deine Zuhörer werden dich erwartungsvoll ansehen. Sie werden sich denken, WoW. Endlich einmal etwas anderes. Im zweiten Anlauf begrüßt du deine Kollegen oder die Anwesenden.

Und ganz wichtig: Der Anfang deiner Rede beginnt mit einer Pause.

Halte die Spannung

kommunizieren

Wenn du andere mit deiner Rede begeistern möchtest, egal ob privat oder beruflich, mache es spannend. Am Beginn der Rede eine Übersicht, die mir als Zuhörer gleich zeigt was kommt, ist wie wenn Du ins Kino gehst und bevor der Film losgeht, erfährst du schon um was es in den verschiedensten Szenen geht.

 

So macht es der Profi.

In diesem Sinne danke ich dir für deine Zeit die du mit meinen Folgen zur Kommunikation und Sprache verbracht hast. Ich hoffe ich konnte dir in meinen Folgen einiges mitgeben das du anwenden kannst. Sei es beruflich oder privat. Und wenn du mich brauchst, findest du meine Kontaktdaten wie immer auf www.gary-stuetz.com.

Ich wünsche dir noch eine feine Zeit und sende die besten Grüße aus Salzburg.

Dein Gary Stütz

Written by garystuetz

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