Redeangst?

Gleich ist es soweit, meine Hände sind schweißnass, die Knie zittern, mein Magen fliegt durch die Gegend und meine Stimme klingt nicht so wie sie soll. Ich weiß, jetzt geht es um alles. Es gibt kein zurück mehr. Ich stehe gleich voll unter Beobachtung. Mein Herz rast, mein Puls ist auf 180 und ich habe Lampenfieber. Es hilft nichts, ich muss da raus aufs Podium meinen Vortrag halten. Die Nervosität in den Griff kriegen. Kennen Sie auch eine solche Situation? Erleben Sie das auch immer wieder, bevor Sie vor ihren Zuhörern, Kollegen oder Kunden präsentieren müssen?

Lampenfieber heißt in guter Gesellschaft zu sein

Laut Forschern ist das Lampenfieber vor Menschen zu sprechen größer als die Angst vor Krankheit, Scheidung oder der Tod. Über 50 % der Menschen, die vor Publikum sprechen, ob privat oder beruflich, haben Lampenfieber, sind nervös, dazu kommen Stimmprobleme, nasse Hände, zittrige Knie, ein flauer Magen und ein trockener Mund. Wir befinden uns mit dieser Angst in guter Gesellschaft. Auch prominente Persönlichkeiten leiden unter Angstzuständen oder Panik Attacken, wie etwa der Sänger Robbie Williams oder die Sängerin Adele. Auch der verstorbene Udo Jürgens hatte bevor er die Bühne betrat mit großer Nervosität zu kämpfen.

Auch bei Spitzensportlern ist das Thema Nervosität eine große Hürde. Der Skirennläufer Henrik Kristoffersen übergibt sich schon einmal im Starthäuschen vor seinem großen Auftritt.

Das „Bühnen-Gen“ hat uns also fest im Griff, sobald es zur Sache geht. Wir leiden unter psychosomatischen Angst-Symptomen. Schuld daran ist die Redeangst. Das ist eine soziale Angst. Die Angst, dass mein Gegenüber, meine Zuhörer denken „sieh mal, der bringt nicht einmal einen geraden Satz heraus:“ „Der ist aber nervös.“ usw. Unser Gehirn denkt sich in diesem Fall. „Was die jetzt wohl von mir denken.“ „Das ist ein Versager.“

AngstAbhilfe aber wie?

Du möchtest sicher auftreten, sicher referieren, weißt jedoch, dass du immer wieder mit solchen Symptomen herumschlägst.

Mein Tipp: Diejenigen, die solche Sätze von sich geben, sollen sich doch selbst einmal hinstellen. Dann ist meist Schluss mit lustig und blöden Bemerkungen. Ich finde es sehr menschlich seine Nervosität zuzugeben. „Ich habe mich sehr auf diesen Abend gefreut, ich habe mich gut vorbereitet, bin jedoch sehr nervös. Schönen guten Abend.“

Die gute Nachricht. Wir brauchen diesen Stress, die Nervosität weil wir dadurch aufmerksamer sind. Nervosität ist eine Form der inneren Unruhe und völlig normal und von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt sind.

Symptome sind u.a.

  • beschleunigter oder unregelmäßiger Herzschlag
  • erhöhte Atemfrequenz
  • vermehrtes Schwitzen, feuchte Hände
  • Händezittern
  • unruhige Augenbewegungen, Lidflattern
  • Erröten im Gesicht oder Blässe
  • flaues Gefühl im Magen, mitunter Durchfall

Permanente Anspannung und Überforderung bringen die innere Balance schnell aus dem Gleichgewicht. Das Problem durch Flucht oder Angriff zu lösen, wie es die Natur vorgesehen hat, geht nicht mehr. Unser Organismus kann die Stresssituation nicht mehr lösen, wir sitzen unseren Stress am Schreibtisch aus. Oder erleben das Lampenfieber bevor wir vor Anderen sprechen.

Folgendes Beispiel: Ohne diese Nervosität, ohne Stress hätte ein Skirennläufer auf der gefährlichsten Abfahrt der Welt, der Streif, ein großes Problem. Er würde den Sprung über die Mausefalle wahrscheinlich nicht überstehen.

Wir brauchen diese Anspannung ebenso, wenn wir vor Publikum stehen, vor Kunden eine Präsentation halten oder in der Schule eine Prüfung haben.

Es gibt eine Lösung dafür.

Also Profi kenne ich solche Situationen zur Genüge. Auch ich bin vor meinen Auftritten nervös, habe Angst, den Text zu vergessen. Gute Vorbereitung hilft, die Nervosität zu reduzieren.

Gerne helfe ich Ihnen dabei und zeige Ihnen im Training, wie Sie Ihre Nervosität, Ihre Redeangst in den Griff bekommen.

 

Ihr Gary Stütz

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Written by garystuetz

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