Generation Z – wer ist das?

Mittlerweile arbeiten in Unternehmen Mitarbeiter aus bis zu fünf Generationen. Jede Generation hat jedoch unterschiedliche Anforderungen an den Arbeitsplatz.  Somit wird die Mitarbeiterbindung und Mitarbeitermotivation zu einer der größten Herausforderungen für ArbeitgeberInnen. Unternehmen müssen innovativer als zuvor handeln.  Denn durch die vielfältigen Bedürfnisse und Erwartungen ihrer MitarbeiterInnen ist Umdenken angesagt, um diese zu halten und zu binden. Wer ist nun die Generation Z in diesem Zusammenhang!

Wie schon im Blogbeitrag „wie wichtig ist Kommunikation“ beschrieben, sollten wir wieder mehr auf ein Miteinander sprechen Wert legen.

Welche Arten der Generationen sind in Unternehmen beschäftigt?

Da gibt es die Generation –

  • Silent. – zwischen 1928 und 1945 geboren und im Alter von 71 bis über 85 Jahre
  • Baby Boomers – zwischen 1946 und 1964 geboren, im Alter von 52 bis 70 Jahre
  • Generation X – zwischen 1965 und 1980 geboren, im Alter von 36 bis 51 Jahre
  • Y Generation, auch Millenials genannt – zwischen 1981 und 1996 geboren, Alter von 20 bis 35 Jahre
  • Generation Z oder Gamers genannt – 1996 und später geboren. Sie sind die Youngsters im Alter um die 19 Jahre

Was können Arbeitgeber, Unternehmen machen, um ein besseres Miteinander für Ihre Mehrgenerationen-Belegschaft zu schaffen?

Laut einer Studie des PEW Recherche Zentrums werden Millennials als die Generation definiert, die zwischen 1981 und 1996 geboren wurde.  Sie machen einerseits die Mehrheit der heutigen Arbeitskraft aus, sie revolutionieren jedoch auch die Art wie wir arbeiten.
Die Generation Y oder Millennials sind mobiler als jede andere Generation vor ihnen, lehnen jedoch traditionelle, von oben herab gesteuerte Unternehmensstrukturen ab, und verlangen nach Mitbestimmung am Arbeitsplatz. Da sind wir wieder beim miteinander sprechen. Mehr Kommunikation am Arbeitsplatz macht auch Stimmung.

Und Unternehmen möchten zufriedene Mitarbeiter. Kommen wir zur Generation Z. Sie sind die Youngsters in der heutigen Arbeitswelt und die ultimativen Digitalen Natives. Ihr Denken und Handeln ist anders als beispielsweise die Baby Boomers oder Silents. Sie suchen mehr als andere Generationen vor ihnen Feedback, denn schon von klein auf sind sie daran gewöhnt.

Warum?

Weil sie in einer Ära von Start-ups und Crowdsourcing aufgewachsen sind und einen hohe Zahl an Selbstständigen unter sich haben.
Dadurch müssen Unternehmen ihre Bemühungen steigern, um ihre Arbeitskräfte zu unterstützen. Es gibt einige Ergebnisse die zeigen, dass die Anforderungen der fünf Generationen sehr unterschiedlich sind. Unternehmen sind in Ihrer Verantwortung gefordert und müssen bessere Arbeitgeber sein als jemals zuvor. Wichtig ist es eine Balance zwischen den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter und der Verbesserung ihres Erwerbs zu erreichen. Damit Sie Ihre Mitarbeiter halten und motivieren.

Ergo: Reden ist Gold, miteinander sprechen macht Sinn!

Was ist jedoch die Treibende Kraft der jungen Generation Z?

Es sind finanzielle Vergütung und Karriereförderungen und dies in einem größerem Ausmaß als bei anderen Generation vor ihnen.

Warum ist dies so?

Die Gehälter junger Arbeitnehmer in der USA stagnieren seit dem Jahr 2000 während die Gebühren für Gesundheitsvorsorge und Studium konstant gestiegen sind. Studien haben ergeben, dass rund 21 % der Millenials, also der 20 bis 35jährigen in den USA die laufenden Gesundheitskosten nicht tragen können. 48 % der Generation Z gaben an, dass Ihre größte finanzielle Sorge ihre Studiengebühren ist. (Quelle staffbase.com)

Dies zeigt, dass die Generation Z mehr um die finanzielle Stabilität und Sicherheit sorgt als alle anderen jungen Generationen vor ihr.
Was noch wichtig für Unternehmen ist, zu wissen, dass die Generation Z ihre erste Arbeit als Sprungbrett ansieht Also nix mit ich lerne im Unternehmen und bleibe bis zu Pension. Diese Zeit scheint endgültig vorbei zu sein. Diese junge Generation wird im Alter zwischen 18 und 34 Jahren ihre Arbeitsstelle voraussichtlich bis zu 10-mal wechseln. Das ist der neue Trend.

Auch hier sollten Unternehmen umdenken und vorbereitet sein. Für Führungskräfte ist es wichtig, diese junge Genration zu motivieren und außer finanziellen Anreizen auch karrierefördernde Maßnahmen schaffen. Es muss eine Unternehmenskultur geschaffen werden, die Teamgeist zeigt, um die Generation Z an das Unternehmen zu binden. Und dabei geht es doch darum die Mitarbeitermotivation hoch zu halten.

Generation Y – wie tickt sie?

Miteinander sprechen. Hier wird wohl noch keine Software emphatisch den Mitarbeiter begeistern können. Ich betone auch hier. Zufriedenen Mitarbeiter halten die Fluktuationsraten niedrig und gute Mitarbeitermotivation bedeutet höhere Umsätze oder auch mehr Arbeitsleistung. Anderes agieren die Millennials. Sie sind weniger von Geld motiviert. Generation Y wie sie auch genannt werden, wechseln jedoch die Arbeitsstelle schnell.

Dadurch haben Unternehmen eine Herausforderung, die Anforderungen ihre Millennials, die sie so sehr brauchen, auch zu erfüllen. Millenials tragen zu hohen Kosten beim Jobwechsel in der US-Wirtschaft bei, so eine Randstad-Studie. Die Kosten des Jobwechsels bei Millennials der US-Wirtschaft liegen bei rund 30,5 Billionen Dollar jährlich.

Allein ab dem Jahr 2016 so die Studien, planen rund 44 % der Millenials ihren jetzigen Arbeitgeber innerhalb der nächsten Jahre zu wechseln. Tendenz steigend. Insgesamt sollten sich Personaler und Management in Zukunft auf noch höhere Mitarbeiterfluktuationen vorbereiten, und sie sollten ihre Prozesse überarbeiten, um dies zu vermeiden. Wie Umfragen und Studien ergeben ist der Hauptgrund für Mitarbeiter zu bleiben, ist Spaß bei der Arbeit. Das fördert die Mitarbeitermotivation. 67 % von Befragten sind dieser Meinung.

Mitarbeitermotivation – was ist ausschlaggebend

Ich habe auch eine Umfrage zum Thema Mitarbeitermotivation gemacht. Und ich war über das Ergebnis sehr erstaunt. Befragt wurden junge Frauen und Männer im Alter zwischen 23 und 35 Jahre.

Die Frage war:

„Was motiviert dich als Mitarbeiter: Eine Reise nach Jamaica oder ein neues Auto?“

Die Antworten waren:

„Ein Dankeschön der Kunden, mehr Eigenverantwortung zu haben, also Wertschätzung seitens des Unternehmens und ein gutes Arbeitsklima.“

Nur eine Person von den Befragten, wollten das Auto. Das war ein Mann.

Daher bin ich immer wieder der Meinung. Mehr Kommunikation und das Miteinander sprechen in Unternehmen ist erforderlich auch für die Mitarbeitermotivation. Nur so können Manager herausfiltern, was einen Mitarbeiter auf  der emotionalen Ebene wirklich bewegt. Es ist daher besonders eine gesunde Unternehmenskultur, Work-Life Balance, moderne Arbeitsplätze zu schaffen, und die Kreativität der MitarbeiterInnen zu fördern.

Eines sollten sich Unternehmen auch bewusst sein. Durch die Gen Z Manager müssen die Bedürfnisse der „digital-native” Generation erfüllen. Denn die Youngsters breiten sich immer mehr aus, arbeiten an verschiedenen Standorten, sind arbeitsbedingt häufiger auf Reisen und sie wollen 24 Stunden am Tag in Verbindung bleiben. D.h. es ist wichtig besser vernetzt mit der Generation Z in die Zukunft gehen.

Auch wenn die Zukunft der Kommunikation am Arbeitsplatzes tragbare Geräte (wearables), Roboter und virtuelle Realitäten einschließen. Das hat auch zur Folge,  dass viel Zeit und Energie am Arbeitsplatz verloren geht durch die häufigsten Ablenkungen am Arbeitsplatz. Nachrichten schreiben, das Internet und Whats up und Co. – so eine Studie von Career Builder.

Eine große Herausforderung für Unternehmen in den nächsten Jahren ist es ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen Effizienz und Ablenkung durch moderne Technologien sein. Mitarbeiterkommunikation sollte sich nicht nur auf Soziale Medien und ähnliche Werkzeuge stützen. Als Kommunikationsexperte wird es in Zukunft meiner Meinung nach immer wichtiger, auf gute interne Kommunikation zu achten. Also Miteinander sprechen!

Wollen Sie mehr dazu wissen – dann klicken Sie hier!

Written by garystuetz

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