In der Vorbereitung für Vorträge

In der Vorbereitung ist es auch wichtig, sich auch mit der eigenen Nervosität zu beschäftigen. Immer wieder höre ich in meinen Seminaren, „ich nehme es nicht so genau mit meiner Vorbereitung, das klappt auch so.“ Was passiert durch fehlende Vorbereitung? Die Nervosität steigt. „Klappt diesmal alles nach Plan oder geht doch etwas schief?“ Ich kenne das Szenario  aus eigener Erfahrung. Ich hatte mal einen Vortrag in der Fachhochschule Puch Urstein vor rund 70 Studierenden und Absolventen. Allein wenn ich schon daran denke im Hörsaal zu stehen und 140 Augen beobachten mich, steigt schon mein Puls. Ich habe mich jedoch lange darauf vorbereitet, das minderte meine Nervosität.

Vorbereitung kostet viel Zeit.

Durch fehlende Vorbereitung haben Sie sehr viel überflüssige Zeit und Sie vergeuden so die wertvolle Zeit und Energie anderer. Unvorbereitet zu sein, bedeutet auch fehlende Wertschätzung zum Beispiel gegenüber den Seminarteilnehmern. Vorbereitung ist jetzt nicht nur thematisch gemeint. Vorbereitung bedeutet auch, sich schon im Vorfeld Gedanken zu machen, um was für eine Veranstaltung oder Präsentation handelt es sich.

  • Welches Outfit passt am besten zu diesem Anlass?
  • Der Start der Rede, des Meetings oder des Vortrags?
  • Wie begeistere ich meine Zuhörer inhaltlich.
  • Welche Informationen oder Produkte meinerseits könnten für die Personen interessant sein? (Folder, Angebote)

Ergo: Vorbereitung ist die halbe Miete 😊

Eine der wichtigsten Fragen die ich mir auch selbst immer stelle. Wie spannend, kreativ, informativ und authentisch vermittle ich meine Informationen. Fehlende Vorbereitung ist dabei keine gute Ausgangssituation.

Wirkungsvoll sein – habe Mut zur Pause

In meinem Trainings oder auch Coaching werde ich oftmals gefragt. Was tun, wenn ich bei einem Vortrag nicht mehr weiter weiß? Mein Tipp: Einfach ruhig bleiben, kein Stress – haben Sie Mut zur Pause. Das heißt jedoch es soll für niemanden bemerkbar sein, dass Sie jetzt einen „Hänger“ haben. Einfach weiterlächeln und ruhige Körpersprache zeugt von Sicherheit und ruhige Bewegungen schaffen Vertrauen beim Gegenüber. Seien Sie sich bewusst wie wirkungsvoll das ist und probieren Sie es aus. In der Vorbereitung können Sie Pausen planen.

Kleine Tipps für zwischendurch gegen die Nervosität Fehlende Vorbereitung

Ich empfehle auch immer wieder bei Nervosität. Lassen Sie bei einem kurzen Black Out einfach etwas fallen wie zum Beispiel den Kugelschreiber oder Presenter. Wenn Sie den Gegenstand dann aufheben, achten Sie auf ruhige Bewegungen, denn Sie sind ja nicht auf der Flucht. Warum sind so kleine Pausen so wertvoll? Weil sie Sie entschleunigen und in dieser kurzen Zeit haben Sie die Möglichkeit, wieder Ihren roten Faden zu finden und sich gedanklich kurz zu sammeln durch die Pause. Ein weiterer Tipp. Stellen Sie eine Frage. „„Wer von Ihnen, … wie ist Ihre Meinung dazu, … was denken Sie darüber, …“ usw. Lassen Sie sich etwas einfallen. Natürlich schon in der Vorbereitung quasi als erste Hilfe beim Worstcase der Nervosität.

Sie können auch kleine interessante Details, die Sie im Laufe eines Gespräches aufgeschnappt haben, einfließen lassen und nachhaken, indem Sie das Gesagte Ihres Gegenübers in Ihren Worten wiederholen und paraphrasieren. Das Wort Paraphrase stammt aus dem griechischen und bedeutet so viel wie Umschreibung. Dabei kann etwas mit anderen Wörtern ausgedrückt, umschrieben oder sinngemäß wiederholt werden, was auch entschleunigt. Sie können auch das Thema wechseln, wie etwa. „Worüber wir eben gesprochen haben, erinnert mich an, …“

Keine Panik

Behalten Sie stets den Gedanken – KEINE Panik. Denn vielen Menschen ergeht es ähnlich wie Ihnen. Schieben Sie Gedanken wie „was soll ich jetzt bloß machen, was soll ich jetzt bloß sagen“ weit weg und lassen Sie sich durch negative Gedanken nicht beeinflussen, weil das behindert und blockiert nur ihren kreativen Kommunikationsprozess. Denn was man denkt wird auch so passieren. Fehlende Vorbereitung bewirkt, dass sie einen richtigen Blackout bekommen – eher nicht hilfreich. Und nebenbei erhöhen Pausen auch die Aufmerksamkeit. Durch eine kleine Pause ermöglichen Sie Ihrem Gesprächspartner oder auch Ihren Zuhören, Ihre Gedanken zu teilen. Die Botschaft kommt an. Sie wirken und begeistern emotional.

Ich helfe Ihnen gerne, Sie fit für Ihren Vortrag, Prüfung, Präsentation, oder Rede zu machen.

Ihr Gary Stütz

 

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Written by garystuetz

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