Sie sitzen bei einem Meeting und Ihr Kollege In plaudert und plaudert und plaudert. Ihr Gehirn schaltet in diesem Moment auf Standby. Geht auf Urlaub. Macht Ferien. Sie hören nicht mehr zu bzw. hin. Wie Sie Ihre Zuhörer in den Bann ziehen damit sie nicht abschalten und Sie die Wirkung und Aufmerksamkeit bekommen – darum geht es in diesem Blog.

Ich höre von vielen meiner KundenInnen oder Geschäftsfreunde immer wieder, dass solche Situationen an der Tagesordnung stehen. Leider vergessen die Vortragenden, wie wichtig professionelle Präsentation ist. Präsent sein, die Aufmerksamkeit des Gegenübers aufrecht zu erhalten und damit die Zuhörer in den Bann ziehen..

Als Trainer sage ich aus eigener Erfahrung. Über 60 % der Vortragenden sollten hier mehr Eigenverantwortung übernehmen und an Ihrer Kommunikation arbeiten.  Es geht bei Vielrednern leider sehr viel Zeit, Geld und Nerven der Kollegen oder Zuhörer verloren. Sie alle möchten an Ihrer Information auch teilhaben. Und Sie selbst möchten auch, dass man Ihnen beim Reden zuhört, dass Sie „gehört“ werden. Ihre Botschaft soll beim Gegenüber auch ankommen.

Klappt jedoch nur mit einiger Vorbereitung und Training. Und genau hier setze ich als Trainer an.

Fakt ist So geht es Zuhörer in den Bann ziehen:

Sehr viele Vortragende oder auch Teamleader denken nicht daran, Ihren Einstieg zu planen. Sie plaudern einfach drauflos anstatt sich zu überlegen, wie sie Zuhörer in den Bann ziehen können.

Das Ergebnis ist – Langeweile. Lassen Sie sich Zeit. Nicht gleich drauflos plaudern. Warten Sie einige Sekunden bis Sie geerdet sind. Überlegen Sie, wie und wo Sie stehen.

Vor allem:

Warten Sie auf die ungeteilte, die 100%ige Aufmerksamkeit. Erst dann mit Ihrem Vortrag, Meeting oder was auch immer beginnen.
Beginnen Sie mit einem wohl überlegten Einstieg. Es ist nicht jedermanns Sache vor Anderen zu sprechen. Doch wenn es der Job erfordert, muss man da durch. Über 50 % der Menschen haben Probleme, vor Anderen zu sprechen, so das Ergebnis von div. Studien. Die Angst vor Anderen zu sprechen soll größer sein als die Angst vor Krankheit, Scheidung oder Tod?

Wahrheit oder Mythos?

Diese Studie veröffentlichte William Morrow (war ein amerikanischer Verleger). Er hat 1977 im «The book of lists» die größten menschlichen Ängste aufgezeigt.  An erster Stelle rangierte «Öffentlich reden» Dazu kommen noch «Angst vor großen Höhen» „Geldsorgen“, Angst tiefem Wasser, Geldsorgen» (22 Prozent), usw. Bitte nicht falsch verstehen.

Dieses erstaunliche Ergebnis darf nicht so interpretiert werden, dass Menschen aus Furcht vor einem Auftritt lieber von einem Hochhaus springen würden. Für das Ergebnis „Angst vor Menschen zu sprechen,“ haben Marktforscher rund 2 500 Amerikanern eine einfache Frage gestellt: «Wovor fürchten Sie sich am meisten?» Das Ergebnis war bemerkenswert.

Manche Menschen mit diesen Ängsten glauben oder befürchten, wenn Sie vor Publikum sprechen, müssen Sie vor lauter Panikgefühlen und Nervosität sterben.  Es ist noch niemand daran gestorben. Dass sich der eine oder andere vorher übergibt, das haben wir auch schon von Prominenten gehört. Ich erinnere mich noch ein Skirennen 2019. Henrik Kristoffersen hat einen sehr empfindlichen Magen. Er muss sich vor jedem Lauf übergeben.

Ist nicht weiter schlimm, denn die Anspannung hat auch ihre guten Seiten. Durch die Produktion von Adrenalin werden wir zu Höchstleistungen befähigt. Die Aufmerksamkeit und Konzentration steigt, der Körper wird besser mit Energie versorgt. Durch das Lampenfiebers können wir einen Vortrag noch besser bewältigen.

Wichtig bei jedem Vortrag um Zuhörer in den Bann zu ziehen, oder auch bei einem Meeting ist:

„Der Einstieg.“

Überlegen Sie sich vorher, wie Sie beginnen möchten. Seien Sie sich Ihrer Wirkung und auch Verantwortung gegenüber Ihren Kunden, Mitarbeitern und Zuhörern bewusst. Ich erinnere mich noch an meinen Moderationseinstieg bei der Geburtstagsfeier der „German Speaker Assoziation“ in Wien.

Zuschauer in den Bann ziehen Wirkung erzeugen

So ein Einstieg gehört vorbereitet und durchdacht. Die Wirkung war sensationell. 100%ige Aufmerksamkeit erreicht.

Warum haben wir Angst vor Anderen zu sprechen?

Die Furcht der meisten läuft darauf hinaus, dass sie sich vor ihrem Publikum blamieren könnten. Dazu gehört z. B. den Text vergessen, nicht souverän genug zu sein oder weil Sie befürchten, dass ihnen bei Publikumsfragen nichts oder nicht genug einfällt.
Daher der Tipp des Profis.

Vorbereitung heißt das Zauberwort!

Dann funktioniert es mit Ihren Reden, Vorträgen, Meetings. Dann hört man Ihnen auch zu und Sie ziehen Zuschauer in den Bann. Dann verlaufen Ihre Reden reibungslos und Ihre Befürchtungen sind immer überflüssig. Vorbereitung ist die halbe Miete. Und wenn es nur ein anderes „guten Morgen“ ist als normalerweise.

Beobachten Sie einmal Ihre Kollegen Innen, wenn Sie ein Meeting anders beginnen als normalerweise. Sie werden staunen was passiert. Ihre Mitarbeiter, Kunden, Kollegen, Zuhörer hören dann auch wirklich zu. Haben Sie schon einmal beobachtet, wenn jemand vor Anderen spricht, egal ob Vortrag oder bei einem Meeting, was das Publikum macht. Wie viele surfen im Handy und
wie viele hören dem Vortragenden zu?

Das ist auch ein sehr wichtiger Punkt. Denn der oder diejenige die spricht, hat die Verantwortung gegenüber den Zuhörer Innen. Immer. Wenn Sie merken, dass einige Personen dem Handy mehr Aufmerksamkeit schenken als Ihrem Vortrag, dann sollten Sie schnellstens in Ihrer Kommunikation etwas ändern. Denn Sie haben es geschafft, dass Ihr Publikum die Aufmerksamkeit verloren hat. Jetzt heißt es diese so schnell als möglich wiedergewinnen.

Wie geht es Zuhörer in den Bann zu ziehen?

Das zeige ich Ihnen gerne in einen meiner Trainings. Als Bühnen u. Medienprofi helfe ich Ihnen, souverän und wirkungsvoll zu kommunizieren. Firmenseminare, Gruppenseminare oder auch Einzelcoaching. Schreiben Sie mir. info@gary-stuetz.com.

Ich freue mich auf Sie.

P:S. Hier noch eine kleine Checkliste für Sie. Beantworten Sie die Fragen von 1 bis 5. Wobei 5 die schlechteste Zahl ist.

  • Sind Vorträge, Referate, Präsentationen, Teamsitzungen oder Ansprachen auf Familienfeiern für Sie der blanke Horror?
  • Haben Sie Angst sich in Redesituationen zu blamieren und zu versagen?
  • Haben Sie Angst, dass Sie bei Ihrer Rede kein Wort herausbringen und den Faden verlieren?
  • Haben Sie Angst vor einen Blackout haben?
  • Haben Sie Angst sich bei der Vorbereitung auf Ihre Rede, Meeting, Ansprache, sich zu konzentrieren?
  • Haben Sie Angst den Inhalt oder Text zu merken?
  • Haben Angst, bei der Rede nicht die Worte zu finden?
  • Verspüren Sie vor einer Präsentation, Prüfung usw.
    – starke innere Unruhe
    – Kopfschmerzen
    – Magen-Darm-Beschwerden
    – Schwitzen, Zittern oder Erröten
    – erhöhten Blutdruck
    – schnelles, flaches Atmen
    – Schwindelgefühle
    – Appetitlosigkeit
    – Blackout
    – zittrige Stimme, stottern
  • Haben Sie Angst sich
    – bei den Zuhörern nicht anzukommen
    – kritisiert zu werden
    – zu versagen
    – ausgelacht zu werden

Aus meiner Profi- Erfahrung sage ich Ihnen. Jeder der mich auslacht, kritisiert oder ähnliches, dem sage ich ganz einfach. „Mache es besser, stelle dich selbst raus!“ Dann ist Schluss mit Kritik.
Denn jeder soll sich einmal vor Publikum stellen und abliefern. Wenn Sie schaffen, sage ich nur – RESPEKT.

Noch eine schöne Zeit – Ihr Gary Stütz

Written by garystuetz

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