Aristoteles, Homer und die Kunst für die gute Rede und Rhetorik

Schon die Griechen haben sehr viel Wert auf Rhetorik gelegt in ihrer Rede. Allen voran Aristoteles der große Philosoph. Für ihn war gute Rhetorik eines der Hauptwerkzeuge für eine gute Rede. Und das zu einer Zeit von 384–322 v. Christus. Was ist gute Rhetorik? Sie enthält eine systematische Darstellung der Rhetorik, also die Kunst, durch die gute Rede zu überzeugen. Und da sind wir schon in der heutigen Zeit angekommen. Es ist wahrlich eine Kunst, leider machen sich viel zu wenige darüber Gedanken, wie sie in einer Rede, einem Vortrag oder einem Meeting gut wirken können. Auch Moderatoren habe ich schon erlebt, die es geschafft haben, einen ganzen Saal einzuschläfern.

Die Kunst für die gute Rede

Waren keine Profis, das gebe ich zu. Bleiben wir bei der Kunst um eine gute Rede zu halten, der Kunst der Überzeugung und nicht der „Überredung“! Aristoteles sagte: „Die sophistische** Überredung“, ist intentional und ethisch inkorrekt. Es hat nichts mit der Fähigkeit zu tun, mittels seines Könnens und Wissens Überzeugung hervorzubringen durch Kommunikation.“

Was genau ist gute Rhetorik?

Rhetorik ist eine Kunst der Überzeugung und nicht der Überredung. Einfach gesagt. Überredung ist intentional und ethisch inkorrekt und es nicht die Fähigkeit gemeint, mittels seines Könnens und Wissens Überzeugung hervorzubringen. Rhetorik ist ein fachübergreifendes Grundwissen und wird verstanden als eine argumentative Technik oder Kunstfertigkeit Menschen zu überzeugen; die von allen Menschen gebraucht wird.

Sei es privat, etwa bei einer Hochzeits- oder Geburtstagsrede, oder beruflich. Man kann auch sagen, dass Rhetorik die Fähigkeit ist, das Überzeugende, das jeder Sache innewohnt, zu erkennen. Und hier kommt es schon zu großen Problemen für die gute Rede. Denn meist strömen viele langweilige Sätze aus dem Munde des Sprechers mit vielen unnötigen Worten, denn sogenannten Füllwörtern, wie etwa:

• ausnahmslos
• ausdrücklich
• eigentlich
• einigermaßen
• fast
• freilich
• genau
• gerade
• grundsätzlich
• ich glaube
• ich sage mal
• im Prinzip
• irgendwann
• irgendwie
• irgendwo
• letztendlich
• meist
• meistenteils
• relativ
• ziemlich

Auf diese Worte in der Rede können Sie im Sprachgebrauch gänzlich verzichten. Denn auf „ich würde, ich hätte, ich möchte, …“, sage ich dann immer. „Warum tun ist es nicht!“ Mit würden, hätten, möchten machen Sie Ihre Aussage in der Kommunikation nicht konkret. Oder auch die Aussage: „Ich möchte gerne als erster Herrn/Frau XY begrüßen.“ Tun ist es doch einfach! „Ich begrüße ganz herzliche Herr/Frau XY!“ Peng. Das ist eine konkrete Aussage. Wir haben das verlernt, auf was die Griechen und Römer viel Wert gelegt haben. Gute Kommunikation in der guten Rede mit der richtigen Rhetorik schafft Überzeugung.

Die gute Rede überzeugt durch Rhetorik und Kommunikation

Überzeugendes und scheinbar überzeugendes sprachlich geschickt zu gestalten. Es geht neben dem Überzeugen auch um Glaubwürdigkeit. Vor allem bei einem Vortrag oder Präsentation. Ich habe schon sehr viele langweilige Sprecher erlebt, wo mir im Nachhinein leid um mein Geld war. Es handelt sich nicht um eine systematische Lehre einer gesellschaftlichen Praxis. Auch für den großen Philosophen Aristoteles waren Charakter des Redners und die Emotion des Publikums ganz entscheidende Überzeugungsmittel. Das Argument hält er für das wichtigste Mittel um zu Überzeugen. Diese drei Arten sind die Methoden für dieses Überzeugen d. h. solche, die für die gute Rede dazugehören.

Beispiel Charakter: Der Redner überzeugt durch seinen Charakter, indem er aufgrund seiner Rede für die Zuhörer glaubwürdig erscheint. Glaubwürdig erscheint der Redner, wenn er den Zuschauern tugendhaft, klug und wohlwollend erscheint, so Aristoteles.

Da schließe ich mich seiner Meinung voll an. Bleiben Sie ehrlich und authentisch, ruhig und präsent. Wirken und überzeugen Sie im Gespräch. Für die jungen Griechen und Römer war die Rhetorik eine Art allgemeiner Wissenschaftspropädeutik, die sie unter anderem auf eine Tätigkeit als Rechtsanwalt oder Politiker vorbereitete.

Rhetorik und Kommunikation – wo braucht man sie im Beruf?

die gute Rede mit RhetorikNicht nur für die eben angesprochenen Berufe ist gute Kommunikation ausschlaggebend, auch für Menschen im Call-Center, Vertrieb, und allgemeine Sprechberufe macht Stimme, Ausdruck und Wirkung das Gesamtbild des Kommunizierenden aus. Nur wenn alles harmonisch ineinandergreift, wird der Inhalt auch vom Gegenüber wahr bzw. aufgenommen. Damit ermöglichen Sie Ihrem Gesprächspartner In Ihre Botschaft zu teilen. Schon in der Antike machten sich Menschen Gedanken über die Beredsamkeit, wie man sie erlernen und einsetzen kann. Homer, er war griechischer Dichter und gilt als Schöpfer der Rhetorik hat schon im 8. Jahrhundert v. Chr. in seinen Werken wie beispielsweise „Odyssee“, erste Rhetorikbeispiele in Form von Reden verarbeitet hat.

Die Rhetorik kommt dabei auf verschiedene Weise zum Einsatz, sei es in Beratungen von führenden Männern, bei Gerichtsverhandlungen oder bei Heeres- und Volksversammlungen. In Bezug auf seine Werke sind erste Lehrsätze und Regeln der Rhetorik entstanden. Was die alten Griechen und Römer konnten, können wir schon lange. Jeder kann Stimme, Ausdruck und Wirkung trainieren. Mit dem richtigen Partner an der Seite werden auch Sie zum Profi.  Begeistern aus Sie Ihr Publikum in Meetings, Vorträgen, Moderationen, Präsentationen oder bei Ihrer privaten Feier.

Denn – fehlende Wirkung kostet Geld!

Ich bin gerne für Sie da. Schreiben Sie mir eine Mail unter info@gary-stuetz.com

** wird eine Gruppe von Männern aus der griechischen Antike bezeichnet, die über besondere Kenntnisse auf theoretischem (Mathematik und Geometrie) oder praktischem Gebiet (Handwerk, Musik, Dichtung) verfügten.

Written by garystuetz

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